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Schweiz: Aktuelle Entwicklungen rund um das Coronavirus
Aus Tagesschau vom 27.02.2020.
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Coronavirus in der Schweiz Die Zahl der bestätigten Fälle steigt an

Die Kantone Tessin, Graubünden, Genf, Waadt und Aargau bestätigen Fälle. In Basel-Stadt fehlen noch die Referenztests.

Bestätigte Fälle: Neben einem Fall im Tessin, sind in Graubünden zwei Kinder einer italienischen Familie betroffen, die dort zu Gast ist. Im Aargau ist ein 26-Jähriger positiv getestet worden. Der Fall im Kanton Zürich betrifft eine 30-Jährige. Einen Patienten meldet Genf. In Basel-Stadt ist eine Kita-Betreuerin betroffen. Kinder, die mit ihr Kontakt hatten, müssen 14 Tage in Quarantäne. Zudem meldet das Gesundheitsdepartement BS ein positives Testergebnis des Unispitals Basel für einen Mann aus einem anderen Kanton. In beiden Basler Fällen ist der Referenztest des Genfer Labors ausstehend.

Nebst diesen Betroffenen, die alle in Italien waren und sich dort angesteckt haben dürften, meldet die Waadt den bestätigten Fall eines französischen Grenzgängers.

Infoline des Bundes

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat für Fragen zum neuartigen Coronavirus eine Infoline eingerichtet:
Telefonnummer 058 463 00 00
Sie ist täglich während 24 Stunden erreichbar.

Auf der Webseite des BAG, Link öffnet in einem neuen Fenster gibt es tagesaktuelle Informationen.

Absagen von Grossanlässen: Die Bündner Behörden haben bekannt gegeben, wegen des Coronavirus den Engadin Skimarathon abzusagen. In Genf wird die Uhrenmesse nicht stattfinden. Offen ist, ob am Montag in Basel zum Morgenstreich geblasen werden darf. Die Behörden in Basel stellten für Freitag einen Entscheid in Aussicht.

Coronavirus: Schweizer Spitäler sind bereit für das Coronavirus
Aus Schweiz aktuell vom 27.02.2020.

Hygiene-Kampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG) gestartet: Seit heute Morgen erhalten Einreisende am Strassenzoll in Chiasso Hygiene- und Verhaltenstipps. Das Informationsmaterial ist gezielt auf Grenzgänger ausgerichtet. In Form von Flyern und Plakaten halten die Unterlagen Einreisende in die Schweiz dazu an, bei Atembeschwerden, Fieber oder Husten zu Hause zu bleiben. Daneben gibt das BAG Hygiene-Anweisungen. Auf dem Informationsmaterial weisen drei grosse Signete darauf hin, die Hände gründlich zu waschen, ins Taschentuch oder die Armbeuge zu niesen und zu husten sowie bei Symptomen das Haus nicht zu verlassen. Gemäss Informationen der Pressestelle des BAG soll das Informationsmaterial ab Freitagmorgen zusätzlich aktiv an Tessiner Bahnhöfen verteilt werden.

Forschungsförderung durch den Nationalfonds: Um die Forschung rund um das Coronavirus voranzutreiben, stellt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zudem mehrere Millionen Franken zur Verfügung. Es ist das erste Mal, dass der Nationalfonds Mittel für Notfälle bereitstellt. Der Nationalfonds werde am 6. März einen entsprechenden Aufruf lancieren. «Wir versprechen uns davon, dass die Schweizer Forschungsgemeinschaft damit zeitnah einen Beitrag zur Lösung des Problems leisten kann», sagt Matthias Egger, Präsident des SNF-Forschungsrats, gegenüber SRF News. Im entsprechenden Forschungsbereich verfüge die Schweiz über «einige starke Gruppen.» Mit dem Pilotprojekt wolle man auch Erfahrungen sammeln, wie man in Zukunft auf vergleichbare Situationen reagieren könne.

Schweizer Tourismus hofft, dass chinesische Gäste wieder kommen: An der Jahresmedienkonferenz von Schweiz Tourismus war das Coronavirus ebenfalls ein Thema. Im Moment fehlt dem Schweizer Tourismus jeder zweite Gast aus China. Alleine im Februar dürfte die Branche dadurch bereits 20 Millionen Franken verloren haben. Sollte sich die Situation in vier bis acht Wochen stabilisieren, rechnet Schweiz Tourismus mit rund 30 Prozent Verlust bei den direkten Tourismus-Ausgaben von chinesischen Touristen in diesem Jahr. Für den gesamten asiatischen Raum dürfte es in diesem Szenario ein Verlust von rund einem Zehntel sein. Bereits geistert aber das Wort «Reiseangst» durch die Branche.

NEWSQuelle: bag.admin, 26.02.2020So können Sie sich schützenWaschen Sie sich regelmässig die Hände mitWasser und Seife oder nutzen Sie ein Hand-Desinfektionsmittel.Niesen oder husten Sie in ein Taschentuchund entsorgen Sie es. Wenn Sie kein Taschen-tuch haben, niesen oder husten Sie in Ihre Armbeuge.Vermeiden Sie Kontakt zu Personen mitAtembeschwerden oder Husten.Bleiben Sie bei Symptomen wie Atem- beschwerden, Husten oder Fieber zuhause.Kontaktieren Sie umgehend –zuerst telefonisch – eine Ärztin, einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.Einfache Hygienemasken in der Öffentlichkeit schützen Gesunde nicht zuverlässig vorAnsteckung. Sie mindern eventuell das Infektionsrisiko, weil man seltener mit den Händen das Gesicht berührt. Bei bereits Erkrankten können Hygienemasken die Weiterverbreitung der Viren aber deutlich reduzieren.

SRF 4 News, 1 Uhr, 27.02.2020; sda/srf;horm

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99 Kommentare

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  • Kommentar von Lukas Gubser  (Mastplast)
    Die Natur holt sich zurück was ihr gehört.
    Es trifft vorwiegend Alte und Schwache dies ist ein natürliches Ausscheideverfahren das überall gilt ausser beim Menschen, bisher.
    Ich weiss dass dies viele hier verärgern wird aber es ist nun mal die Realität, wir werden künstlich viel älter als die Natur es vorgesehen hat.
    Natürlich wird es auch reiche treffen da die Natur kein Geld kennt.
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  • Kommentar von Remigi Bucher  (buremi)
    Das amüsanteste an diesem Virus sind alle die Kommentare, welche man hier liest. Einfach köstlich wie alle zu Experten und Ärzten werden und geniale Ratschläge geben.

    Dieser Virus wird uns noch eine Weile beschäftigen, allerdings sicherlich weniger lange als die weltweit täglichen Hungertoten. Die kriegen hier ja nicht einmal einen Artikel, welchen man dann auch mit tollen Ratschlägen kommentieren könnte.

    Wascht euch die Hände bevor ihr in die Tasten haut! (Das wäre noch mein Ratschlag)
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  • Kommentar von Ernst von Allmen  (MEVA)
    Aus allen gemeldeten Fällen geht hervor, das sich die Mehrheit der Kranken in den Grenzregion befindet.
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    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Stimmt. Die Schweiz grenzt überall an Länder.
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