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Legende: Audio Wegen der schlechten Zahlen wird ein möglicher Verkauf wieder zum Thema. abspielen. Laufzeit 03:17 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 04.07.2019.
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Kantonsspital Baselland Verkauf kein totales Tabu mehr

Die FDP bringt erneut eine Privatisierung ins Spiel. Die Linke findet, man müsse alle Varianten genau prüfen.

Das Kantonsspital Baselland mit seinen drei Standorten Liestal, Bruderholz und Laufen ist finanziell am Anschlag. Das Spital macht derzeit jeden Monat einen betrieblichen Verlust von einer Million Franken. Die Politik ist sich einig: Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Vier Varianten stehen im Raum, wie es nach der gescheiterten Spitalfusion weitergehen soll. Das Spital Kantonsspital Baselland selber favorisiert die Variante, die Standorte Liestal und Bruderholz beizubehalten.

Andreas Dürr, Fraktionspräsident der Baselbieter FDP, geht die Auslegeordnung zu wenig weit. Es müsste nun auch die Variante «Verkauf» angeschaut werden: «Es wäre zu prüfen, ob der Kanton nicht besser daran ist, wenn er sich von den Spitälern trennt und nur noch Leistungen einkauft», sagt Dürr.

Die Baselbieter FDP hatte schon früher eine mögliche Privatisierung des Spitals ins Spiel gebracht, der Vorstoss blieb allerdings chancenlos. Nun sei der Druck allerdings grösser geworden, angesichts der dramatischen finanziellen Lage des Kantonspitals, sagt Andreas Dürr.

Angst vor schlechterer Grundversorgung

Die grüne Landrätin Rahel Bänziger setzt allerdings nach wie vor ein grosses Fragezeichen hinter die Idee einer Privatisierung. Bei einem Verkauf würde die Grundversorgung leiden, sagt sie: «Jedes Privatspital pickt die Rosinen heraus und der Rest wird vernachlässigt.»

Trotzdem findet auch Rahel Bänziger, angesichts der zugespitzten Lage müsse nun jede Option genau geprüft werden - sogar eine Privatisierung und ein Abbau von medizinischen Leistungen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Nico Basler  (Bebbi 1)
    Was diese gesundheitspolitischen Amateure immer ausblenden ist die Tatsache, das der Anschlussvertrag dem Laufental sein Spital garantiert. Nach dem Liestal diesen Vertrag laufend aushöhlt und das Laufental auch verkehrspolitisch stiefmütterlich behandelt besteht die reelle Möglichkeit, dass enttäuuschte Laufentaler bis zum BG klagen. Neben dem Reputationsschaden (wer verhandelt schon mit Wortbrüchigen) wird s dann richtig teuer.
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