Zum Inhalt springen

Header

Audio
Das Silvester-Feuerwerk über dem Rhein fällt dieses Jahr kleiner aus.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 30.12.2019.
abspielen. Laufzeit 03:47 Minuten.
Inhalt

Klima-Diskussion Grünliberale fordern Alternativen zu Silvester-Feuerwerk

Für Haupt-Sponsor Michele Parini sind Laser- oder Drohnenshows kein Ersatz, er würde dafür kein Geld mehr geben.

Schon seit einigen Jahren feiert Basel den Übergang ins neue Jahr mit einem grossen Feuerwerk über dem Rhein. Dieses Jahr fällt dieses Silvester-Feuerwerk jedoch kürzer aus in den Vorjahren, wie das Präsidialdepartement Mitte Dezember mitteilte. Das Feuerwerk dauert neu 16 Minuten statt wie bisher 21 Minuten. Man habe sich zu dieser Reduktion entschlossen, weil man «die Feinstaubbelastung durch das Feuerwerk bewusst reduzieren» wolle.

Den Grünliberalen Basel-Stadt geht die Verkürzung des Feuerwerks zu wenig weit. Sie werden im Januar in einem Vorstoss fordern, dass die Regierung für die Basler Silvesterfeier 2020 Alternativen prüfen soll - Laser- oder Drohnenshows zum Beispiel. Die Grünliberalen verweisen auf St.Moritz. Im Engadiner Nobelort wird das traditionelle Feuerwerk über dem See dieses Jahr durch eine 10-minütige Drohnenshow ersetzt.

Feuerwerk-Alternativen sind noch sehr teuer

Diese alternativen Formen vom Feuerwerk sind allerdings noch um ein Vielfaches teurer als «normales» Feuerwerk. Und man müsse die e neuen Formen auch für jede Örtlichkeit neu anschauen, sagt Sabine Horvath, Leiterin des Basler Standortmarketing und somit Organisatorin der Basler Silvesterfeier. Neuerungen seien aber in den nächsten Jahren sicher nicht ausgeschlossen.

Für Uhren- und Schmuckhändler Michele Parini hingegen sind Drohnen -oder Lasershows keine Alternative. Er hat das Basler Silvesterfeuerwerk vor 20 Jahren ins Leben gerufen und sponsert es seither jedes Jahr massgeblich mit. Für ihn ist klar: «Lasershows kann ich mir im Fernsehen anschauen - wenn es in Basel kein Feuerwerk mehr gibt, sponsere ich es auch nicht mehr».

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Nico Basler  (Bebbi 1)
    Wieso kommt bei mir der leise Verdacht auf, dass dies reine Effekthascherei ist und sich die GLP auf die nächsten Grossratswahlen einstimmt. Ein Verbot der unsäglichen Privatknallerei an Silvester wäre genau so effizient. Kostet aber Stimmen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jérôme Perret  (JPerret)
    Der Entscheid in Basel ist vorbildlich. Es ermöglicht den Menschen eine langsame Entwöhnung von einer klimaschädlichen Tätigkeit. Zusätzlich - Wink an die FDP (und CVP, GLP, SVP) - kann es als Vorbild an die Politik verstanden werden: eine Reduktion des CO2-Ausstosses jährlich um einen Drittel würde uns den Klimazielen näher bringen. (Träumen ist gut, handeln genau so wichtig)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    CO2, Lärm, in der Schweiz werden jährlich 2000 Tonnen Feuerwerkskörper gezündet und dabei 86 Tonnen CO2 freigesetzt. Ausser den gesundheitsschädlichen ultrafeinen Feinstaubpartikeln, die mit giftigen Metalloxiden beladen sind, kommen zusätzliche Emissionen von verschiedenen klimawirksamen Treibhausgasen hinzu. So schön die Feuerwerke auch sind und grosse Begeisterung auslösen können, unproblematisch sind sie nicht. Der Umwelt zuliebe sollte man auf Feuerwerk verzichten. Feiern geht auch ohne!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Claudio Speiser  (Schubidu)
      Blödsinn!
      Die 86 Tonnen Feuerwerk sind dabei nicht das Problem, sondern die Feste an sich!
      myClimate hat dieses Jahr das z.B. ZüriFäscht analysiert und belegt, dass die grössten Co2 Verursacher die "An- und Abreise" sowie die "Verpflegung" der Besucher sind.
      Das Feuerwerk machte nur 0.001% der Gesamtbelastung des ZüriFäscht aus.

      Also nicht immer auf das "böse" Feuerwerk zeigen, und sich vorher informieren, bevor man solchen Mist verbreitet!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen