Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Ehemalige Gemeinderatsmitglieder kritisieren abspielen. Laufzeit 04:48 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 24.06.2019.
Inhalt

Pratteln Kritik an Salina Raurica

Ehemalige Pratteler Gemeinderatsmitglieder wehren sich gegen die Pläne für das neue Quartier.

Mitte Mai 2019 hat der Pratteler Gemeinderat ein konkretes Projekt für die Entwicklung des Gebietes Salina Raurica vorgelegt. 2'500 Menschen sollen im neuen Quartier leben und ebenso viele Arbeitsplätze geschaffen werden. Bisher stiess das Projekt auf viel Anklang.

Nun äussern erste Akteure Kritik an dem Vorhaben. Der ehemalige Pratteler Gemeinderat Paul Dalcher findet, das Projekt sei überdimensioniert und erst noch falsch geplant. Geht es nach ihm, sollte man zuerst die bestehenden Quartiere aufwerten, bevor man ein neues Quartier plant. Zudem sagt er: «Grundsätzlich sollte man zuerst Arbeitsplätze schaffen, bevor man Wohnungen baut.» Es gehe ihm um eine Trennung von Gewerbe und Wohnen.

Salina Raurica als Naturzone?

Auch Denise Stöckli übt Kritik am vorgestellten Projekt. Sie ist ebenfalls ehemalige Gemeinderätin. Sie geht mit ihrer Forderung noch einen Schritt weiter als Paul Dalcher und schlägt vor in Salina Raurica gar nicht zu bauen, sondern eine Naturzone einzurichten. «Wir wollen kein weiteres Quartier, das mehr Verkehr und mehr Aufwand mit sich bringt, das wollen wir nicht», sagt Stöckli. Sie hat einige «alteingessesene Pratteler» hinter sich, die sich gemeinsam mit ihr gegen das Wachstumsprojekt wehren. Es sei allgemein ein Problem, dass man in Pratteln gar nie darüber diskutiert hat, ob und wie viel die Gemeinde überhaupt wachsen soll. Diese Grundsatzdiskussion wollen Stöckli und Dalcher nun führen. Das Projekt steht also vor einer weiteren Bewährungsprobe.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Da soll eine "Längi.2" entstehen,mit den gleichen Problemen.
    Die Visualisierungen der Arschitekten sehen so schön aus,mit
    viel grün zwischen den Plattenbauten und Spielplätzen,die
    Kulturfremde Zuzüger alsbald in Treffpunkte ihrer Lebensart
    verwandeln werden.Diese Zuzüger werden auch die Politischen
    Gewichte verschieben,nicht zum Nutzen der Alteingessenen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen