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Trotz negativem Test: Coronavirus in der Haut gefunden
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 14.08.2020.
abspielen. Laufzeit 01:34 Minuten.
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Wichtige Erkenntnisse Basler Ärztin entdeckt Coronavirus in der Haut

Zum ersten Mal wurde das Coronavirus in einer Hautprobe einer Patientin entdeckt, die zuvor negativ getestet wurde.

Eine Ärztin am Universitätsspital Basel hat eine interessante Entdeckung gemacht: Sie hat das Coronavirus in einer Hautprobe einer Patientin nachgewiesen, deren Tests zuvor negativ waren.

Für die Ärzte in Basel zeige dieser Fall, dass die derzeitigen Testmethoden nicht fehlerfrei sind, heisst es in einer Mitteilung des Basler Unispitals. Der beschriebene Fall betrifft eine 81-jährige Frau, die wegen Symptome, die sie beim Spitaleintritt zeigte, auf das Coronavirus getestet wurde.

Neben dem typischen Fieber hatte sie auch eine Hautinfektion. Sowohl der Nasen-Rachen-Abstrich als auch der Antikörpertest der Patientin waren negativ ausgefallen. Erst die Analyse einer Hautprobe zeigte, dass die Frau mit dem Coronavirus infiziert war.

«Wichtiger» Fall

Elisabeth Roider, Ärztin in der Abteilung für Dermatologie und Pathologie des Universitätsspitals Basel, betont, es handle sich hier um «wichtige» Erkenntnisse. Der Fall zeige, dass die derzeitigen Testmethoden für das Coronavirus nicht fehlerfrei sind und dass die Analyse von Hautproben zusätzlich zu Routinetests auf Hautinfektionen nützlich sein kann, heisst es in der Mitteilung des Spitals.

Der Fall bestätige auch die Vermutung, dass nicht alle Patienten, die an Covid-19 erkranken, anschliessend Antikörper produzieren. Diese Beobachtung sei demnach von grosser Bedeutung im Zusammenhang mit den gegenwärtigen Bemühungen, einen Impfstoff zu entwickeln oder eine Herdenimmunität zu erreichen.

Die Studie des Universitätsspitals Basel wurde am Freitag in der Fachzeitschrift «The Lancet» veröffentlicht.

Regionaljournal Basel 12:03 Uhr;

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35 Kommentare

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  • Kommentar von Heidi Ho  (Heidi Ho)
    Das Covid Virus ist bis heut nicht nach dem Kochschem Postulat nachgewiesen! Getestet wird auf RNA Bruchstücke und Exomen. Die können von Covid, Grippe, Grippe geimpften, sars oder was anderem stammen!
    1. Antwort von Misra Namana  (Misra Namana)
      Nicht ganz, die RNA Bruchstücke müssen den Covid-19 Code in sich tragen. Also es wird schon spezifisch getestet. Nur sagt der Test nicht aus, ob es aktives oder totes Virus ist. Nur mit einem Labor Test kann das bestimmt werden. Auch da wiederum hoffe ich, dass das BAG oder die Kantone jeden einzelnen Positiven mit Labortests abcheckt.
  • Kommentar von Detlef Brügge  (Useful)
    @FrMu
    Der Inhalt dieser Logik (wer misst, misst Mist) erschliesst sich vermutlich u. hoffentlich nur Ihnen.
  • Kommentar von Denise Hänggi  (DHaenggi)
    Vielleicht resultieren daraus bald auch neue Erklärungen für die Ansteckungswege von Covid19 und weshalb auch Masken nur begrenzt schützen?
    1. Antwort von Eva Werle  (Wishbone Ash)
      Die Ansteckungswege sind geklärt: Tröpfcheninfektionen, Übertragung durch Aerosole, eventuell Schmierinfektion. Das Virus ist bei der älteren Dame nicht von der Haut aussen zur Haut innen gewandert, sondern kam auf dem üblichen weg (über die Atemwege) in den Körper und ist von innen in die Haut gewandert. Das macht es auch sonst im Körper - z.B. in die Lunge oder die Nieren wandern.