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Bern Freiburg Wallis Acht Kandidaten wollen Stadtpräsident Alexander Tschäppät beerben

Das Rot-Grün-Mitte-Bündnis und die SVP stellen je drei Kandidaten für das Berner Stadtpräsidium. Dazu kommen noch weitere. Die meisten erhoffen sich damit bessere Wahlchancen für eine Wahl in den Gemeinderat. Das werfe Fragen auf, meint Politologe Maximilian Schubiger.

Insgesamt neun Kandidaten steigen in den Wahlkampf für das Stadtpräsidium in Bern.

Die Kandidatinnen und Kandidaten:

  • Franziska Teuscher (Grüne, Gemeinderätin)
  • Ursula Wyss (SP, Gemeinderätin)
  • Alec von Graffenried (GFL)
  • Reto Nause (CVP, Gemeinderat)
  • Alexandre Schmidt (FDP, Gemeinderat)
  • Daniel Lehmann (SVP)
  • Rudolf Friedli (SVP)
  • Erich Hess (SVP)
  • Stefan Theiler* (Neue Berner Welle)

Ende August hat die SVP als letzte Partei ihre Kandidaten ins Rennen geschickt und einstimmig drei Mitglieder nominiert. Die Partei hat eine klare Strategie: Sie will ihre Chancen erhöhen, einen Kandidaten in die Stadtberner Regierung – den Gemeinderat – zu bringen. Die SVP ist da schon seit Jahren nicht vertreten.

Die Kandidaten profitieren, das Stimmvolk nicht unbedingt.
Autor: Maximilian SchubigerPolitologe

Es sei legitim, drei Kandidaten einer Partei ins Rennen zu schicken, meint Politologe Maximilian Schubiger. «Es ist aber sehr aussergewöhnlich, dass sich gleich neun Kandidaten für ein Amt bewerben», sagt der Politologe der Universität Bern. Die Kandidaten könnten durchaus von der erhöhten Aufmerksamkeit bei den Wahlen fürs Stadtpräsidium profitieren. «Aber die Auswahl ist nur begrenzt, da ja teilweise drei Kandidaten der gleichen Partei angehören.»

*Der parteilose Stefan Theiler kandidiert offiziell ebenfalls für den Gemeinderat und das Stadtpräsidium. Mitte November gab er aber bekannt, seine Kandidatur zurückzuziehen. Er wolle einer Frau den Vortritt lassen.

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