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Legende: Video Schweiz aktuell vom 28.05.2019, 19:00 abspielen. Laufzeit 20:29 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 28.05.2019.
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«Das Klima ist in Not» Berner Stadtregierung plant Flugreiseverbot und teure Parkplätze

Der Gemeinderat will dem Klimawandel «effektiv, mit aller Kraft und griffigen Massnahmen» entgegentreten.

Der Berner Gemeinderat will mehr fürs Klima tun. Er plant eine Reihe zusätzlicher Massnahmen, um die Reduktion der CO2-Emissionen auf dem Stadtgebiet zu beschleunigen.

So strebt der Gemeinderat gemäss einem 28-seitigen Positionspapier eine möglichst CO2-freie Mobilität und Wärmeversorgung an. Die gesamten CO2-Emissionen sollen nicht mehr als eine Tonne CO2 pro Kopf und Jahr betragen.

Massnahmen: vor allem Autos betroffen

Der Gemeinderat zählt in seinem Positionspapier mehrere Massnahmen auf, die vor allem das Autofahren in der Stadt Bern unattraktiv machen sollen:

  • Halbierung der Anzahl öffentlicher Parkplätze und Neuregelung der Parkkarten
  • Weniger bewilligte Parkplätze bei Neubauten und Reduktion von Parkplätzen bei Schulen oder Sportanlagen
  • Öffentliche Parkplätze verteuern
  • Generell Tempo 30 oder Reduktion von Fahrspuren zu Gunsten des Velos
  • Ein Flugreiseverbot für die ganze Stadtverwaltung

«Das Klima ist in Not», betont die Berner Stadtregierung in ihrer Erklärung. Drastische CO2-Reduktionen seien notwendig. Die Stadt Bern habe schon vor Jahren eine Reihe von Massnahmen beschlossen, um die städtische Energieversorgung und die Mobilität komplett umzubauen.

Diese Massnahmen zeigen laut Gemeinderat Wirkung. Die Pro-Kopf-Emissionen in Bern wurden in den letzten acht Jahren um rund eine Tonne CO2 auf fünf Tonnen pro Kopf reduziert.

Auch Bund und Kanton gefordert

Um die Reduktion der Emissionen zu beschleunigen, sind laut Gemeinderat zusätzliche Massnahmen notwendig. Die Stadtregierung erwartet von Bund und Kanton, dass auch sie konkrete Zwischenziele und Massnahmen ausarbeiten, um das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen.

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44 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Diese Massnahmen sind teilweise schön und gut zur Steigerung der Lebensqualität, aber die Zeche bezahlen einmal mehr die "Kleinen". Zur Eindämmung es Klimawandels nützen sie nichts, solange der internationale Militarismus nicht eingedämmt wird, und weltweit Tag für Tag Hektaren weise Wald gerodet wird! Die Dreckschleuder in Mühleberg, betrieben von BKW-Lobbyisten welche direkt und/oder indirekt im Gemeinderat sitzen, wird natürlich auch nicht angetastet. Das ginge ja an die eigene Brieftasche.
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  • Kommentar von Reto Jorns  (rjo)
    Genau der Weg um das Sterben der Städte zu beschleunigen. Wer will denn noch in eine Stadt wo es nichts mehr gibt? Für ein Kaffe oder ein gutes Essen gibt es auf dem Land schönere Plätze und einkaufen kann ich auch besser, da ich keine Lust habe, mich mit schweren Einkaufstaschen durch den ÖV zu zwängen. Städte wie Bern, Basel, Zürich u.v.m. meide ich privat schon lange, denn es reicht mir gänzlich, wenn ich wegen der Arbeit dahin muss und kaum irgendwo einen vernünftigen Parkplatz finde.
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    1. Antwort von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
      Das ist DER Beweis... man will aber tut nicht... ja frueher hat man gesagt "den Fuenfer und's Weggli".. und das geht halt nicht.
      Sowieso, wenn man nach Bern faehrt .. In der Stadt, da geht man eh zu Fuss.. und wer dort arbeitet hat eigentlich gute Verbindungen OeV.. also..
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  • Kommentar von Andreas Müller  (Hugh Everett)
    Warum gucken die Berner nicht wie man es anderswo macht? Hongkong, Shanghai und Beijing sind Städte mit je mehr als 20 Mio Einwohner. In all diesen Städten sind die ÖV extrem gut ausgebaut und extrem günstig und extrem einfach zugänglich (unpersönlich, mit wiederaufladbaren Karten) . In Hongkong existiert die vertikale Stadt. Es gibt Velostrassen aber es gibt keine 30er Zonen, denn wer würde schon 30 fahren mit einem Auto? So können alle Gruppen äquivalent nebeneinander existieren.
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