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Bern Freiburg Wallis Die Justiz macht sich ans Aufräumen

Die Veranstaltung «Tanz dich frei» in Bern hat in Gewalt und Sachbeschädigungen geendet. Zahlreiche Personen haben sich an den Krawallen beteiligt. Die Staatsanwaltschaft hat nun eine Strafuntersuchung eingeleitet. Gegen wen sie in den Kampf zieht, ist jedoch noch unklar.

Mehrere Vermummte stehen auf der Strasse und halten Fackeln in den Händen.
Legende: An der Tanzdemo waren die Randalierer teilweise maskiert – für die Staatsanwaltschaft eine erschwerte Ausgangslage. Keystone

Die Krawallnacht im Anschluss an die Kundgebung «Tanz dich frei» in Bern beschäftigt nun die Justiz: Die regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Sie richtet sich vorerst gegen unbekannte Täterschaft.

Laut Christof Scheurer, Informationsbeauftragter der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, stehen vier Tatbestände im Vordergrund: Sachbeschädigung, Körperverletzung, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Landfriedensbruch.
 
Bei der Sachbeschädigung gehe es angesichts der hohen Schadensumme um qualifizierte Sachbeschädigung. Dies stelle ein Offizialdelikt dar, sagte Scheurer. Die Polizei verfolge alle Ermittlungsansätze.

Schritte gegen Facebook in Prüfung

Zur Teilnahme an dem Anlass aufgerufen wurde über das soziale Netzwerk Facebook – ein weiterer Ermittlungsansatz für die Staatsanwaltschaft. Priorität hat Facebook aber nicht. Man werde das zu gegebener Zeit prüfen, so Scheurer.
 
«Wir werden prüfen, was für Schritte sich aufdrängen», sagte Scheurer. Auch der Tatbestand, der in diesem Fall zur Diskussion stehen könnte, müsse noch geprüft werden. Die Erwartungen dürften diesbezüglich aber nicht zu hoch geschraubt werden.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Super, die Kommentare in diesem Forum. Insbesondere, wenn sie von Leuten stammen, die nicht in Bern zu Hause sind. Tipp: Klappe halten! Als Stadtberner stelle ich fest, dass der Sicherheitsdirektor nun zweimal hintereinander und erst noch in der selben Woche, völlig versagt hat. Abtreten, aber subito. Er ist nämlich auch einer der Brandstifter dieser Eskalation und dann unfähig, die notwendigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Übrigens: er ist kein Linker sondern ein strammer Bürgerlicher -:)!
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    1. Antwort von Peter Züllig, Bern
      Genau, Herr Flückiger. Ein Mann oder Frau von der Alternativen-Liste oder der SP sollte Sicherheitsdirektor/in sein. Die kennen ja die Zerstörungs-Wütige persönlich.
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  • Kommentar von Vreni Müller, Chur
    Wo ist das Problem? Ihr wählt ja Links. Also lebt damit !
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  • Kommentar von Rolf Krähenbühl, Herzogenbuchsee
    Das ist einfach nur Saupack! Aber mit unserer Kuscheljustiz, Kuschelpolizei und der Linksgrün verseuchten Politik kommen wir leider nie weiter. Ich muss bei jeder nocxh so kleinen Geschwindigkeitsübertretung Bussen bezahlen, und solches Pack kommt ohne Strafe davon, wo ist hier die Gerechtigkeit. In meinen Augen müsste die Polizei verstärkt durch Armee rigoros durchgreifen und mit rigoros, meine ich rigoros! Da reichen etwas Wasser, Gummischrot und Tränenngas einfach nicht!
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