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Durchfall in der Armee Die Rekruten in Sitten haben etwas Falsches gegessen

Die Durchfallprobleme der Rekruten in der Militärkaserne in Sitten sind auf eine bakterielle Ursache zurückzuführen.

Die Armeeangehörigen in Sitten haben sich über das Essen oder das Trinken angesteckt. Armeesprecher Daniel Reist bestätigte einen Bericht des Onlineportals 20min.ch.

Die genaue Ursache für die Durchfallerkrankung habe indes noch nicht ermittelt werden können. Die Untersuchungen der Militärjustiz seien weiter im Gange. Am Sonntagabend rückten alle betroffenen 91 Rekruten wieder ein.

Hat die Armee ein Hygiene-Problem?

Die Häufung der Durchfall-Erkrankungen in diesem Sommer sei sehr ungewöhnlich. Möglicherweise sei sie einfach ein Zufall. Ein Hygieneproblem habe das Militär sicher nicht.

Für die Nahrungsmittelversorgung gälten strenge Vorschriften und die Armeeküchen würden regelmässig von den Lebensmittelinspektoraten geprüft, sagte Reist. Massnahmen ergreift die Armee vorerst nicht. Zuerst müsse geklärt werden, weshalb genau es zu den Erkrankungen gekommen sei.

Die Vorfälle in Jassbach und Bière

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Es war bereits der dritte Fall im Juli, bei dem es in einer Kaserne in der Schweiz zu Durchfallerkrankungen kam. Anfang Monat mussten rund 50 Soldaten der Kaserne Jassbach im Berner Emmental mit schwerem Durchfall und Erbrechen ins Spital. Einige Tage später kämpften Dutzende Rekruten auf dem Waffenplatz in Bière VD mit Magen-Darm-Problemen.

Für die Durchfallerkrankungen in Bière steht der Auslöser fest: verdorbener Salat. Beim Fall in Jassbach tappt die Armee jedoch weiter im Dunklen. «Die Ursache konnte bislang nicht eruiert werden, die Untersuchung läuft», sagte Reist.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Meier  (H-M)
    So lange es nur den Magen ist und nichts weiteres passiert kann ma wohl sagen "shit happens"
  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Also wirklich, was soll dieser Titel? Etwas Falsches haben sie sicher nicht gegessen. Wenn schon etwas Unbekömmliches oder Verdorbenes. Hatte dieses "Vergnügen" in der RS 1984 auch - da es aber schon beim öffnen des Kanisters nicht eben appetitlich schmeckte, hat sich 90% der Kompagnie geweigert diese Kutteln überhaupt auf den Teller zu bekommen. Das wiederum bewog unseren Kadi dazu das Zeugs am nächsten Tag aufgewärmt nochmals zu bringen. Ergebnis: niemand hatte mehr Bedarf, gab Fischfutter!
    1. Antwort von Jens Stadel  (jena)
      Etwas falsches essen ist korrektes Deutsch. Lernt man auch in der Schule oder wenn man Bücher liest...
  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Wird der Salat frisch aus angeliefertem Gemüse hergestellt,oder
    abgepackt als Conveniencefood vorgerüstet zubereitet?
    Vorgerüsteter Salat ist bei dieser Wärme nicht ungefährlich.