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Verdacht auf Lebensmittelvergiftung in RS
Aus 10 vor 10 vom 04.07.2019.
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Lebensmittelvergiftung möglich Rekrutenschule unter Quarantäne: 43 Rekruten sind erkrankt

  • In der Rekrutenschule Jassbach nahe der Gemeinde Linden (BE) sind 43 Personen offenbar von einer schweren Lebensmittelvergiftung betroffen.
  • Vier Personen sind in kritischem Zustand und mussten in umliegende Spitäler gebracht werden.
  • Die Armee bestätigt den Vorfall, kann zu dessen Ursache aber noch keine Angaben machen.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag, wie Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage sagte. Er bestätigte damit eine Meldung von «Blick online» und weiteren Medien.

Weil nicht bekannt ist, woran die Soldaten der Schule für Elektronische Kriegsführung erkrankten, stellte der Kanton Bern den Waffenplatz Jassbach vorsichtshalber unter Quarantäne, wie die Armee am Donnerstagabend mitteilte.
Die Zahl der Betroffenen könne sich jederzeit ändern, sagte Reist. Auch die Symptome zeigten sich sehr unterschiedlich: Bei einigen sei es Durchfall und Erbrechen, bei anderen nur Durchfall.

Rega vor Ort

Zivile Sanitätsbehörden und Sanitätspersonal betreuten die Betroffenen, sagte Reist gegenüber SRF. Ambulanzen und die Rega seien vor Ort. In der Umgebung würden zusätzliche Toilettenkabinen aufgestellt.

Gemäss Reist befinden sich mehrere Kompanien in Jassbach in der Emmentaler Gemeinde Linden in der Rekrutenschule. Diese hatte vor rund drei Wochen begonnen. Wie die Armee auf ihrer Webseite schreibt, verfügt die Kaserne über ein Verpflegungszentrum, das für dreimal 450 Mahlzeiten pro Tag ausgelegt ist. Auf dem Areal können in einer Sommer-RS bis zu 400 Personen präsent sein.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Da kann ein einzelner Soldat mit einem "Kaefer" einruecken, hat Kontakt mit einem von der Kueche.. oder dient in der Kueche und schon ist es passiert.. passiert auch bei bester Hygiene.. Gleich auf die Armee schiessen ist nicht sinnvoll, deshalb abwarten bis der Keim erkannt ist.. das sollte schon heute passiert sein.. dann neu anvisieren.. also nicht ins Blaue ballern !
  • Kommentar von Martin Heinrich  (Tunundlassen)
    Das wäre höchstwahrscheinlich nicht passiert mit einer veganen Ernährung!
    1. Antwort von u. Felber  (Keule)
      Da spricht höchst wahrscheinlich der Profi! ToP!
    2. Antwort von Patrik Schaub  (Kripta)
      Wenn man die Rekruten ins nächstgelegene Restaurant geschickt hätte, höchstwahrscheinlich auch nicht.
    3. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Vor ein paar Jahren gab es einmal eine ganz grässliche Infektionswelle in Norddeutschland, die durch Sprösslinge, die mit Fäkalien kontaminiert waren, verursacht wurde. Ob vegan, vegetan oder sonstwie ... die Risiken sind überall vorhanden.
    4. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Heinrich: Hoffen wir, dass Alle geimpft sind. Gegen eine Masernepidemie nützt auch vegane Ernährung nix, gell.
  • Kommentar von Doris Loegel  (Doris Loegel)
    Es werden hier wieder die abenteuerlichsten Spekulationen feilgeboten. Sogar von Klageerhebung wird gesprochen. Bevor die Erkrankungen nicht medizinisch verifiziert sind, kann man auch nicht sicher von einer Lebensmittelvergiftung sprechen. Den Symptomen nach könnte es sich evtl. auch um eine Norovirus-Infektion, welche hoch ansteckend ist. Altersheime v.a. fürchten diese. Ansteckend sind alle betroffenen, aber nicht jeder Betroffene erkrankt gleich schwer und muss hospitalisiert werden.