Zum Inhalt springen

Header

Audio
Claudia Minkowksi vom Amt für Wasser und Abfall zum Zustand der Berner Bäche
abspielen. Laufzeit 02:22 Minuten.
Inhalt

Gewässerbericht Kanton Bern Kleineren Bächen im Mittelland geht es nicht gut

Grundsätzlich sei die Wasserqualität im Kanton Bern gut bis sehr gut. Doch gerade kleinere Bäche leiden.

Im Sommer 2019 gab die Qualität des Trinkwassers in der ganzen Schweiz zu reden. In mehreren Gemeinden wurden hohe Chlorothalonil-Werte nachgewiesen – ein Fungizid, das in der Landwirtschaft beispielsweise gegen Mehltau bei Zwiebeln eingesetzt wird.

Der Gewässerbericht des Kantons Bern zu den Jahren 2017/2018 zeigt: Das bernische Grundwasser ist in der Regel von guter Qualität. Schwerpunktregion des Berichts ist das Aaretal, wie das Amt für Wasser und Abfall schreibt.

Der Gewässerbericht

Alle zwei Jahre publiziert das Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern (AWA) einen Bericht über den Zustand der Gewässer. Pro Bericht wird eine Region schwerpunktmässig betrachtet.

Der Bericht stellt jedoch auch fest: In Fliessgewässern wurden immer mehr schädliche Stoffe nachgewiesen, beispielsweise Rückstände von Medikamenten oder Pestiziden.

Gefahr für die kleinsten Tierchen im Wasser

«In grösseren Gewässern wie der Aare fallen diese Spuren nicht so sehr ins Gewicht», sagt Claudia Minkowski, Leiterin des Gewässer- und Bodenschutzlabors beim bernischen Amt für Wasser und Abfall. «Bei kleineren Gewässern im Mittelland, die sich in der Nähe von dicht besiedelten Gebieten oder intensiv genutzten Landwirtschaftsflächen befinden, hingegen schon.»

In kleineren Bächen sind die Schadstoff-Konzentrationen zum Teil so gross, dass sie für die Lebewesen gefährlich werden.
Autor: Claudia MinkowskiLeiterin Gewässer- und Bodenschutzlabor Amt für Wasser und Abfall Kanton Bern

Die Giftstoffe seien für Wasserlebewesen – Algen oder Wasserwirbellose zum Beispiel – gefährlich. «Zum Teil werden die Bestände stark reduziert oder ganz ausgelöscht», so Minkowksi. Da die Kleinstlebewesen von grösseren Lebewesen wie etwa Fischen gegessen werden, hat das Auswirkungen auf das ganze Ökosystem.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Liebe
    Frau Casagrande
    In meinem letzten
    Kommentar habe ich
    vergessen mich bei
    Ihnen zu entschuldigen sollten Sie wirklich doch krank durch die
    CH-Landwirtschaft sein, ich bin nämlich
    auch einer dieser Missetäter. Bin Altbauer, glücklicherweise sogar 80 geworden
    Mit Schweizer Produkte notabene.
    Aber wissen Sie Angst macht krank, aufpassen bitte. Da ich keine Angst kenne habe ich grosses Glück. Also Frau Denise, Angst
    ist ein schlechter Ratgeber
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Frau Casagrande, Hand aus Herz, sind Sie durch Schweizer Lebensmittel einmal krank geworden ?
    Sie essen und trinken
    doch Schweizer Lebensmittel ? Demeter, BIO-Suisse
    wachsen auf Schweizer Erde, dass keine synthetische Pflanzenschutzprodukte eingesetzt werden darf angenommen werden. Aber die vergiftete Schweizerluft und der kontaminierte Schweizer Regen all das kann ihre Gesundheit schädigen, Sie sollten dringend die Luft und das Wasser filtrieren bevor Sie
    Schmerzen kriegen
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Das "übergüllen unserer Bauern" zeigt eben hier die negative Wirkung! Noch schlimmer ist das ausbringen von Schweinejauche im Kanton Luzern!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen