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Jonas Lüscher über das Schreiben, Ironie und Politik (26.2.2017)
abspielen. Laufzeit 13:03 Minuten.
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Berner Schriftsteller Jonas Lüscher: «Etwas Optimismus müssen wir uns aufrechterhalten»

Sein Erstling «Frühling der Barbaren» wurde gleich ein Bestseller. Nun ist das neue Buch «Kraft» da. Der Protagonist ist ein Philosoph, dem für die vor ihm liegende Aufgabe der Optimismus fehlt.

Sympathisch sei ihm sein Protagonist Richard Kraft nicht, sagt Autor Jonas Lüscher. «Er ist im Grunde genommen ein grauenhafter Kerl.» Trotzdem sei er ihm nahe. «Er hat etwas Verletzliches. Sein Suchen und seine Zerrissenheit ist etwas, das ich selber kenne.»

Ich habe oft Selbstzweifel.
Autor: Jonas LüscherSchriftsteller

Als Sonntagsgast im Regionaljournal erzählt Jonas Lüscher, warum das Schreiben für ihn anstrengend ist («Ich habe oft Zweifel, ob gut ist, was ich gerade geschrieben habe»), er spricht über unsere Gesellschaft («Wir haben derzeit nicht so viel Grund zu Optimismus») und über die Hoffnung, dass seine Bücher die Menschen auch zum Nachdenken bringen.

Jonas Lüscher (1976) ist in Bern aufgewachsen, wo er die Ausbildung zum Primarlehrer absolvierte. Später studierte er Philosophie. Er lebt in München.

Seine beiden Bücher, «Frühling der Barbaren» (2013) und «Kraft» (2017), sind im Verlag C.H. Beck erschienen.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr)

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