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Legende: Audio Darum protestieren die Berner Schülerinnen und Schüler fürs Klima abspielen. Laufzeit 01:03 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 18.01.2019.
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Schülerprotest fürs Klima «Wir fordern den Klimanotstand»

Rund 1000 Schülerinnen und Schüler sind in Bern gegen den Klimawandel auf die Strasse gegangen.

Sie tragen Plakate mit sich, auf denen steht: «Interrail statt Easyjet». Sie skandieren: «Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut.»

Schon am Freitagmorgen protestierten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Kirchenfeld. Anstatt im Schulzimmer zu sitzen, streikten sie fürs Klima. Am Nachmittag installierten sie sich auf dem Waisenhausplatz in Bern.

Auf einem improvisierten Podest gaben die Jugendlichen ihrer Sorge über den Klimawandel Ausdruck, dessen Folgen ihre Generation werden ausbaden müssen. Die Schülerinnen und Schüler forderten die Schweiz auf, aktiver zu handeln. Mit Applaus und skandierten Slogans quittierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung die Voten.

Schwedisches Vorbild

Auch in anderen Schweizer Städten haben am Freitag Schülerinnen und Schüler die Schule geschwänzt, um am Klimastreik teilzunehmen, zum Beispiel in Sitten oder Freiburg. Ihr Vorbild ist die junge Schwedin Greta Thunberg, die jeden Freitag die Schule schwänzt, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Mittlerweile hat sie Nachahmer auf der ganzen Welt.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Alles gut und recht und auch erfreulich. Aber radikale Forderungen generieren knallharte Massnahmen: Sind die Schüler auch bereit, sobald sie 17 Jahre alt werden, auf Auto, aufs Fliegen, auf Auslandferien, aufs Internet, auf ausländische Früchte, usw zu verzichten? Ich habe nun viel recherchiert und 100derte von Kommentaren gelesen. Wenn dies alles stimmt was ich gelesen haben, sind die eingangs erwähnten Massnahmen unumgänglich - LEIDER!!
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  • Kommentar von Jasmin Nyff  (Jasmin Nyff)
    Ich finde es ja toll das sich junge Leute dafür einsetzen, aber dann sollten sie auch mit gutem Beispiel voran gehen. Man kann nicht für etwas protestieren und das Gegenteil tun.
    Wie sieht es den damit aus? Das Auto für Freizeit und Vergnügen - aktuell Skifahren, Ferienfliegerei je weiter desto besser aber auch Städteflüge, eine USB-Stecker aus China ist ja so billig aber bis er da ist wieviel Energie, Kleider vom Online-Händler da fahren dann etliche Spediteure herum ein zweimal oder mehr .
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  • Kommentar von Gerd Schlehuber  (Frank Tauber)
    Schüler, die sich für das Klima einsetzen, sind nicht "indoktriniert", sondern beweisen ihr Interesse für gesellschaftliche Probleme. Wer hat denn Ihrer Meinung nach die Schüler indoktriniert, Frau Schmid? Die Rechten, die Linken oder die Bürgerlichen? "Verpolitisieren"? Alles ist politisch. Seien Sie doch froh, dass junge Menschen sich für die Umwelt engagieren und politisch denken. Ich wünsche mir, dass noch mehr Junge auf die Strasse gehen und ihren Unmut äussern. Es ist höchste Zeit.
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