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SRF Studio Bern Bern ist enttäuscht über den Radiostudio-Entscheid

Die Reaktionen auf den Entscheid sind deutlich: Die Region Bern ist unzufrieden.

Legende: Video Zürich statt Bern abspielen. Laufzeit 02:26 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 19.09.2018.

Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried reagierte enttäuscht auf den Entscheid des SRG-Verwaltungsrates, einen Teil des Radiostudios Bern ab Ende 2020 nach Zürich zu zügeln: «Wir verstehen den Entscheid nicht.» Die Stadt Bern habe sich das anders gewünscht.

Auch beim Kanton Bern ist die Reaktion deutlich. Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann sagt: «Es ist enttäuschend, dass föderalistische Argumente nicht ernst genommen werden.» Er sieht keine Möglichkeit mehr, auf diesen Entscheid noch Einfluss zu nehmen. «Der politische Spielraum ist ausgereizt.»

Das ist ein Affront gegenüber den Mitarbeitenden.
Autor: Jérôme HayozZentralsekretär Gewerkschaft SSM

Rund 170 Arbeitsplätze werden von Bern nach Zürich verlegt. Für den Zentralsekretär der Gewerkschaft SSM, Jérôme Hayoz, ist das unhaltbar: «Das ist ein Affront gegenüber den Mitarbeitenden, die sich für das Radiostudio eingesetzt haben, aber auch gegenüber der Politik und der Bevölkerung.»

Besitzerin des Radiostudios Bern ist die Trägerschaft SRG Bern Freiburg Wallis. Ihr Präsident Léander Jaggi sagt: «Wir haben seit sechs Monaten gekämpft, ich bin enttäuscht.» Die SRG Bern Freiburg Wallis trage den Entscheid des Verwaltungsrats nicht mit.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von rené baldinger (renebald)
    Als halber Zürcher in Bern muss ich sagen - eine klare Fehlentscheidung. Wenn SRG im März ehrlich gewesen wäre, dann ich ein "Nein" in die Urne gelegt. Meine Unterstützung hat "diese Firma" verloren.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Wenn die SRG uns während des Abstimmungskampfes über ihr ominöses Vorhaben offen und ehrlich informiert hätte, glaube ich, hätten die Berner sicher Nein zu Billag gestimmt, und sicher hätte es national ein NEIN gegeben. Stattdessen wurden wir von den Geührenhungrigen regelrecht am Narrenseil herumgeführt und unsere Augen wurden mit Sand bestreut. Nein, das ist kein seriöses Benehmen einer Firma. Eine Initiative gegen die Billagsteuer drängt sich auf.
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    1. Antwort von Charles Morgenthaler (ChM)
      @Frau Zelger: Es war die SVP mitsamt deren Berner Abteilung welche die No Billag initiative lauthals propagiert hat und SRF zum sparen drängte. Wo genau gespart werden kann, wusste damals wohl noch niemand. Wenn jetzt SVP Wähler jammern, weil SRF genau das tut was von ihnen gefordert wurde, nämlich sparen, dann tönt das ziemlich verlogen.
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  • Kommentar von Stephan Kormann (Solarsail)
    Ein Fehlentscheid. Aus kurzfristigem Spardruck, der von der Geschäftsleitung der SRG künstlich erzeugt wurde. Völlig unverständlich UND VÖLLIG UNNÖTIG nach dem klaren NEIN zur BILAG Initiative der SVP.
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