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Umstrittenes Pestizid Berner Regierung fordert Chlorothalonil-Verbot

Der Regierungsrat des Kantons Bern verlangt vom Bund ein sofortiges Verbot des Pflanzenschutzmittels.

«So rasch wie möglich» solle der Bund die Zulassung von Chlorothalonil aufheben, beantragt die Berner Kantonsregierung bei Bundesrat Guy Parmelin. Zudem solle er sofort ein landesweites Verkaufs-, Aufbrauchs- und Verwendungsverbot für Pflanzenschutzmittel erlassen, die Chlorothalonil enthalten.

Verunsichert und besorgt

In der Bevölkerung herrsche grosse Verunsicherung bezüglich Chlorothalonil, schreibt die Berner Regierung in einer Medienmitteilung, sie sei darüber besorgt. Und diese Besorgnis werde vom Kantonsparlament geteilt, das vor einer Woche Massnahmen für sauberes Trinkwasser gefordert hat.

Die Forderung nach einem Verbot von Chlorothalonil hatte der Berner Grosse Rat allerdings zurückgezogen, weil auf Bundesebene ein Verbot dieses Pflanzenschutzmittels geprüft wird.

In der Europäischen Union ist Chlorothalonil verboten, in der Schweiz darf es weiterhin verwendet werden. Vergangene Woche hat sich die Regierung des Kantons Aargau für ein Verbot von Chlorothalonil ausgesprochen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Leutwyler  (Beat Leutwyler)
    Ich empfehle eine Standes-Initiative. Dann muss man nichts mehr fordern, sondern macht es selbst. Die Mehrheitsbeschaffung bleibt eine Formsache.
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Was heisst da die Berner Regierung, will diese gesundheitsschädigenden chemisch-pharmazeutischen Gifte verbieten? Und der Rest der Mini-Schweiz? Wann handeln die Zuständigen: Bundesrat, ParlamentarierInnen, im gesamten Verwaltungsapparat endlich und gesamtschweizerisch? Der Rest der Schweizer Bevölkerung, darf weiter vergiftet werden durch: Trinkwasser und Nahrung?
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