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Interview mit Renzo Cicillini, Standortleiter Lonza Visp: «Wir müssen langfristig denken»
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 28.01.2020.
abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
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Wegen Fachkräftemangel Wenn die Hochschule die künftigen Fachkräfte der Lonza ausbildet

Das Unternehmen Lonza und die Hochschule Hes-So arbeiten die nächsten 10 Jahre zusammen.

  • Das Chemie- und Pharmaunternehmen Lonza und die Fachhochschule Hes-So Wallis arbeiten die nächsten zehn Jahre zusammen.
  • Besonders was die Bildung und die Forschung angeht, wollen die beiden Wissen austauschen und gegenseitig voneinander profitieren.
  • Konkret wird zum Beispiel die Hochschule auf die Lonza massgeschneiderte Fachkräfte ausbilden, um deren Personalbedarf zu decken.

Die Lonza ist der grösste Arbeitgeber im Kanton Wallis. Sie wird dies auch bleiben, die Lonza baut kräftig aus. Und sucht deshalb neue Leute – aus dem Ausland, aber auch aus der Region.

So viele Fachkräfte braucht die Lonza

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Die Lonza Visp ist auf Personalsuche. Eine grosse Rekrutierungskampagne soll helfen. Das Chemie- und Pharmaunternehmen Lonza investiert eine Milliarde Franken in den Standort Visp.

Der Konzern baut einen neuen Produktionskomplex für die Pharmaindustrie. Visp bringt das mehrere hundert neue Arbeitsstellen. Gleichzeitig rollt eine Pensionierungswelle auf das Unternehmen zu. In den kommenden fünf Jahren werden rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pensioniert.

An wem ist Lonza interessiert?

Mitte 2018 startete Lonza Visp deshalb eine grossangelegte Rekrutierungskampagne. Da die Arbeitslosenquote im Wallis tief ist, wird Lonza nicht alle Stellen mit Einheimischen besetzen können. «Wir müssen uns bekannter machen. Wir suchen nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit neue Mitarbeitende», erklärt der damalige Standortleiter der Lonza Visp, Jörg Solér. In einem ersten Schritt startet nun die Rekrutierung für junge und erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Alter von 25 bis 45 Jahren. Zudem sollen neu 250 statt 180 Lehrlinge beschäftigt werden.

Nun soll in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Westschweiz Wallis (Hes-So Wallis) Nachwuchs ausgebildet werden, der den Bedürfnissen der Lonza gerecht wird. So sollen einerseits qualifizierte Talente in der Region eine Perspektive im eigenen Kanton erhalten – und andererseits soll das Unternehmen Lonza so ihren eigenen Personalbedarf decken können.

Es soll ein gemeinsames Forschungslabor entstehen, die Lonza will ihre Mitarbeitende für die Weiterbildungen an die Hochschule schicken und die Hochschule lässt im Gegenzug Erfahrung der Fachleute der Lonza in die Grundausbildung der Studierenden einfliessen. Zudem wollen die beiden Partner bezüglich Marketing zusammenarbeiten.

Gaëtan Cherix, Renzo Cicillini, Francois Seppey und Christophe Darbellay geben sich die Hände.
Legende: Gaëtan Cherix, Renzo Cicillini, François Seppey und Christophe Darbellay geben sich die Hände. Silvia Graber/SRF

«Wir müssen nachhaltig denken und die nötige Ausbildung auch im Wallis anbieten», so Renzo Cicillini, der Standortleiter der Lonza in Visp. Für Staatsrat Christophe Darbellay ist es laut Mitteilung «eine einmalige Chance zur Stärkung der Beziehungen zwischen Wirtschaft und Bildung». Und François Seppey, der Direktor der Hochschule: «Durch diese Partnerschaft wird die Attraktivität der angebotenen Ausbildung in Biotechnologie noch gesteigert.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    "...Rekrutierung für junge und erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Alter von 25 bis 45 Jahren."
    Ich frage mich, ob dieser Satz nicht der offenkundige, schamlose Einstieg zur Diskriminierung älterer Arbeitnehmer am Arbeitsplatz ist.
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