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Corona-Übersicht Graubünden Unterschiedliche Schutzkonzepte am Berg

  • Ab dem 6. Juni können Bergbahnen in den Sommer starten.
  • Contact Tracing in Graubünden betrifft aktuell nur wenige Personen.
  • Chur fährt den Krisenstab zurück.
  • Klimajugend demonstriert mit Plakaten statt Menschen.
  • Kleine Berghütten können die Schutzkonzepte kaum einhalten.

Weitere Infomationen

Mittwoch, 27. Mai: Bergbahnen vor Wiedereröffnung

Nach dem heutigen Bundesratsentscheid haben die Bergbahnen wieder eine Perspektive. Sie dürfen bereits ab dem 6. und nicht wie ursprünglich erwartet ab dem 8. Juni wieder fahren.

Die Verantwortlichen müssen allerdings Schutzkonzepte erarbeiten. Diese dürften von Bergbahn zu Bergbahn verschieden sein. Während es beispielsweise aus der Lenzerheide heisst, man werde weniger Personen transportieren, wollen die Bergbahnen Scuol vor allem an die Verantwortung der Passagiere appellieren.

Eine Gondel, kurz bevor sie einen Masten passiert. Aufgenommen von unten.
Legende: Bald fahren die Gondeln wieder. Keystone

Mittwoch, 27. Mai: Drei Meter Abstand zwischen den Zelten

Auch auf den Campingplätzen geht es Anfang Juni wieder los. Für Wolfgang Bosshardt, Präsident des Schweizerischen Campingverbands, gute Neuigkeiten. Auch wenn er seinen Camping im Unterengadin gerne schon an Pfingsten geöffnet hätte.

Das Schutzkonzept für die Campingplätze sieht vor, dass Zelte beispielsweise mit drei Metern Abstand aufgebaut werden. Heikler werde es in Innenräumen, etwa Duschen. Dort müsse man gut auf die Hygiene achten.

Dienstag, 19. Mai: Kaum Arbeit für Bündner Covid Care Team

Seit einigen Tagen ist das Covid Care Team des Kantons Graubünden wieder im Einsatz. Das Ziel dieses Teams ist, Infektionsketten zu unterbrechen, indem Erkrankte und deren Kontaktpersonen erfasst und in Quarantäne gesetzt werden.

Mitarbeitende des kantonalen Gesundheitsamtes und Zivilschützer haben im Moment aber wenig zu tun. Aktuell werden zehn Personen begleitet vom Team. Sie rufen die Betroffenen täglich an, um zu fragen, wie es ihnen geht, aber auch um zu kontrollieren, ob sie wirklich zu Hause bleiben.

Dienstag, 19. Mai: Kantonalbank erlässt Monatsmieten

Gewerbetreibenden, die ihr Geschäft wegen der Corona-Pandemie vorübergehend schliessen mussten, erlässt die Graubündner Kantonalbank (GKB) als Vermieterin zwei Monatsmieten. Die nachhaltige Weiterführung von Betrieben soll ermöglicht werden, indem ein Teil der Fixkosten entfällt, wie die Bank am Dienstag kommunizierte.

Dienstag, 19. Mai: Chur fährt Krisenstab zurück

Chur war eine der ersten Städte, die drastische Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erliess. Nun baut sie den Coronastab aber langsam zurück. Die allermeisten der rund 25 Mitarbeitenden gehen zum Normalbetrieb zurück. Einige wenige bleiben bis Ende Juni im Krisenstab, vor allem um das Gelernte sinnvoll zu verarbeiten. Stadtpräsident Urs Marti versichert, im Notfall wäre der Krisenstab schnell wieder einsatzbereit.

Freitag, 15. Mai: Klimastreik ohne Kundgebung

Demonstrationen sind zurzeit verboten. Die Bündner Klimabewegung hat sich darum einen anderen Weg einfallen lassen, um die Öffentlichkeit auf sich aufmerksam zu machen. An über zwanzig zentralen Plätzen im Kanton sind Botschaften platziert worden, geschrieben auf Steine oder Plakate.

Donnerstag, 14. Mai: Feier zum 1. August in Chur gestrichen

Die Churer Stadtregierung hat die Bundesfeier in diesem Jahr aus dem Veranstaltungsprogramm gestrichen. Sie stützt sich dabei auf das vom Bundesrat erlassene Verbot von Versammlungen mit über 1000 Personen, das bis mindestens Ende August dauert.

Donnerstag, 14. Mai: Hilfe und Solidarität sind immer noch gefragt

Auch zwei Monate nach Beginn der verschärften Corona-Massnahmen werden die Dienstleistungen intensiv genutzt. 800 Einkäufe für Risikopersonen wurden allein in der Stadt Chur getätigt, in Igis/Landquart erhielten vor allem ältere Menschen total 1'400 Mahlzeiten geliefert und in Laax gingen die Freiwilligen sogar mit den Hunden der Risikopersonen Gassi. Die Solidaritätsaktionen im Kanton Graubünden in der Coronakrise sind ein voller Erfolg.

Mittwoch, 13. Mai: Kleine Berghütten im Nachteil

Beispiel Calandahütte oberhalb von Chur. In der kleinen, beliebten Hütte sitzen die Gäste zum Essen häufig dicht gedrängt. Würde man das Schutzkonzept, das vom Schweizer Alpen-Club SAC erarbeitet wurde, einhalten, hätte nur noch eine Handvoll Gäste Platz, erklärt Hüttenwartin Maja Janggen

Ganz abblasen will Janggen die Saison aber noch nicht. Sie hofft, dass der Bundesrat im Juni weitere Lockerungen erlässt. So könnte die Calandahütte doch noch Gäste empfangen.

Dienstag, 12. Mai: Zwischenbilanz der Bündner Regierung

Bis am Dienstag sind im Kanton Graubünden knapp 37 Millionen Franken für Kurzarbeitsentschädigungen ausbezahlt worden, teilt die Bündner Regierung mit. Dazu kommen gut 3000 Gesuche für Entschädigungen von Selbständigen. Dort wurden bis jetzt 8,5 Millionen Franken ausbezahlt.

Montag, 11. Mai: Die Churer Altstadt fährt wieder hoch

Auch im Kanton Graubünden öffneten am Montag die Restaurants und Läden ihre Tore. Vielerorts helfen Plexiglasscheiben, Bodenmarkierungen oder Hinweisschilder die Abstands- und Hygienemassnahmen einzuhalten. Vereinzelt wurden am ersten Tag nach dem Lockdown Bedenken geäussert, dass die Kundschaft nur zögerlich den Weg in die Churer Altstadt finden wird.

Montag, 5. Mai: Hotelbetten sind wieder gefragt

Der letzte Teil der Wintersaison ist ausgefallen, der Tourismus ist regelrecht zusammengebrochen. Seit der Bundesrat jedoch Lockerungen angekündigt hat, denken die Leute auch wieder häufiger über Ferien nach. Gab es vor zwei Wochen praktisch keine Buchungen mehr, gibt es jetzt erste Reservationen für die Sommerferien. Dieser Trend zeigt sich in verschiedenen Bündner Ferienregionen.

Freitag 1. Mai: Schule nach Stundenplan

Die Bündner Schulbehörden verzichten auf Halbklassen und Distanzvorschriften für Schülerinnen und Schüler. Die Kinder seien fähig, die Verhaltensregeln wie das Niessen in Armbeugen und Hygienemassnahmen zu befolgen, heisst es in der Mitteilung. Deshalb sollen sie normal nach Stundenplan in die Schule.

Zu den Lehrpersonen soll ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. Die Behörden empfehlen zudem, auf das Teilen von Essen und Trinken unter den Schülern strikt zu verzichten.

Donnerstag 30. April: Schriftliche Maturaprüfungen finden statt

Der Kanton Graubünden verzichtet auf mündliche Maturaprüfungen. An der Medienorientierung wurde betont, dass eine reguläre Durchführung von mündlichen Prüfungen nicht gewährleistet werden könne. Die Strukturen dort seien komplex und es wären auch etliche vulnerable Lehrer dort eingebunden, hiess es weiter. Die schriftlichen Maturaprüfungen finden in Graubünden statt.

Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden, diverse Sendungen ab 16.03.2020 17:30 Uhr;

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