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Nach Bundesgerichtsurteil Trimmis muss Flüchtling einbürgern

Beim Iraner handelt es sich um einen anerkannten Flüchtling, der seit bald 30 Jahren in der Gemeinde Trimmis wohnt. In dem am Montag publizierten Urteil des Bundesgerichts heisst es, dass die Nichteinbürgerung auf zum Teil nachgeschobenen und sachfremden Gründen beruhe.

Ein Schweizer Pass steckt in einer Brusttasche eines Mannes.
Legende: Die Bürgergemeinde Trimmis muss nach einem Urteil des Bundesgerichts einen Iraner einbürgern. Keystone

So kritisierten die Teilnehmer der Bürgergemeinde-Versammlung im November 2016 vor allem, dass der Iraner zuvor ans Bundesgericht gelangt war. Dies deshalb, weil man ihn im ersten Anlauf nicht eingebürgert hatte.

Die Richter in Lausanne halten in ihrem Urteil fest, dass offenbar diese für die konkrete Einbürgerung sachfremde Diskussion zur Ablehnung des Gesuchs des Iraners geführt habe.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Planta (Plal)
    Früher war es in GR möglich, sich als Ausländer in einer anderen Gemeinde als der Wohngemeinde einzubürgern. Ist das heute nicht mehr der Fall?
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Hammer, die Erteilung des Schweizerischen Bürgerrechts ist kein Menschenrecht. Trimmis sollte sich dem Bundesgerichtsurteil widersetzen. Würde mich wunder nehmen was dann passiert.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Die Erteilung des Schweizerischen Bürgerrechts ist also nicht nur für die links/grünen Parteien, sondern auch beim Bundesgericht ein Menschenrecht und darf niemals verweigert werden! Die ablehnende Stimmbevölkerung von Trimmis hingegen hat kein Menschenrecht, einen Asylanten nicht einzubürgern! Geht es um Migranten, haben wir Schweizer keine Menschenrechte, dafür laufend und immer wieder "das Zwei am Rücken"! Fazit: Langfristig gibt es keine "Eidgenossen" mehr, nur noch das Museum Ballenberg!
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