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Legende: Audio Aufräumen am Tag nach dem Hochwasser abspielen. Laufzeit 03:36 Minuten.
03:36 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 13.06.2019.
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Nach Hochwasser Viel Arbeit und die Sorge um die Fische

Nach dem Hochwasser vom Mittwoch ist im Rheinwald etwas Ruhe eingekehrt. Viel Arbeit steht aber noch an.

Die Keller der betroffenen Häuser in Splügen sind bereits grösstenteils leergepumpt. Die Bewohner der Häuser direkt am Fluss sind damit beschäftigt, die Keller zu putzen und beschädigte Möbel zu entsorgen. Darüber sprechen mag kaum jemand.

Eine Häuserzeile, nur durch einen Gehweg vom Fluss getrennt.
Legende: Die Keller und Gärten der Häuser rechts des Vorderrheins bei Splügen wurden überschwemmt. SRF

Die Gemeinde muss sich nun überlegen, welche Aufräumarbeiten Priorität haben. «Wichtig ist sicher, die Strassen zu räumen und beschädigte Stromleitungen zu reparieren», so Christian Simmen, Gemeindepräsident von Rheinwald. Die Aufräumarbeiten dürften das Tal aber noch eine Weile beschäftigen.

Einmündung des Bachs in den Hinterrhein, viel Geröll liegt neben dem Bach.
Legende: Der Hüscherabach bei Splügen hat viel Material mitgetragen. SRF

Beschäftigen dürfte auch die Frage, wie die Fische im Hinterrhein und den Seitengewässern das Hochwasser überstanden haben.

«Seitenbäche sind jetzt wohl fischleer»

In der Nähe von Andeer unterhält der Fischereiverein Chur eine Fischzuchtanlage. Chris Wittmann vom Fischereiverein kennt die lokalen Verhältnisse gut.

«Rund um Andeer dürfte es nicht so schlimm sein. Hier hat das Wasser die Auenwälder überflutet, so wurden ruhige Zonen am Rande des Hochwassers geschaffen, in die sich die Fische zurückziehen konnten», so Wittmann.

Blick auf die überschwemmten Auen von oben.
Legende: In den Auen des Hinterrheins fanden Fische ruhige Rückzugsmöglichkeiten. SRF

Anders dürfte es in den Flussabschnitten aussehen, in denen das Gewässer an den Seiten verbaut ist und keine Rückzugsmöglichkeiten entstanden. Und für die Moesa im Misox, wo noch deutlich mehr Wasser floss, befürchtet Wittmann «das Schlimmste».

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