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Hannes Jenny, Amt für Jagd und Fischerei Graubünden
Aus Regionaljournal Graubünden vom 25.11.2019.
abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.
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Rudel vom Beverin Nun ist auch der vierte Jungwolf tot

Am Beverin ist ein Jungwolf von einem Auto überfahren worden. Zuvor waren bereits drei geschossen worden.

Im Kanton Graubünden sind zwei weitere Wölfe des Rudels am Beverin tot. Ein Jungtier wurde von der Wildhut im Rahmen der Regulierung geschossen, ein weiterer Wolf musste nach einem Verkehrsunfall erlegt werden.

Der Jungwolf wurde am Montagmorgen bei Cazis von einem Auto angefahren und schwer verletzt, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei mitteilte. Die Wildhut habe das Tier in der Folge erlöst. Ob der Wolf der behördlich verfügten Regulierung des Beverinrudels anzurechnen ist, werde vom Bundesamt für Umwelt abgeklärt.

Wolf läuft
Legende: zvg Kanton GR

Der Kanton Graubünden hatte Anfang Oktober eine Regulierung des Wolfsrudels am Piz Beverin in Mittelbünden angeordnet. Vier Jungwölfe sollten ausgemerzt werden. Der Grund war, dass ein Elterntier mindestens 15 Ziegen aus geschützten Herden gerissen und damit eine tolerierte Grenze überschritten hatte. Zwei Jungwölfe waren schon im Oktober im Zusammenhang mit der Regulierung zur Strecke gebracht worden.

Vergangene Woche erlegte die Wildhut einen weiteren Jungwolf des Beverinrudels. Die Entnahme eines männlichen Jungtieres sei im Tal in Siedlungsnähe erfolgt, meldeten die Behörden.

Beide Wölfe werden nun im Tierspital der Universität Bern untersucht. Die genetische Identifikation wird an der Universität in Lausanne vorgenommen. Das Rudel am Piz Beverin hatte Anfang Oktober noch zwei Elterntiere und insgesamt neun Jungtiere umfasst.

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27 Kommentare

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  • Kommentar von christoph steiger  (christoph steiger)
    @altorfer: Nirgends ist der Alpenraum so dich besiedelt wie in der Schweiz. Es ist die hohe Sieldungsdichte grundsätzlich, die dafür sorgt, dass die Biodiversität in der Schweiz stark zurückgegangen ist. Die Biokapazität der Schweiz reicht nur aus um ca. 3-4 Mio Menschen nachhaltig, biologisch und naturnah zu versorgen. Die Vorstellung einer 12 Mio Schweiz ist ein ökologischer Alptraum.
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  • Kommentar von christoph steiger  (christoph steiger)
    Bemerkenswert: Die naturferne Stadt- und Agglomerationsbevölkerung will in Bergregionen Wolf und Bär ansiedeln, die Menschen die dort mit den Tieren leben sollen, wollen dies aber nicht. Vielleicht sollten man Wolf und Bär in der Agglomeration ansiedeln ;-)
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    1. Antwort von Daniel Altorfer  (geni)
      In vielen europäischen Ländern funktioniert das Zusammenleben von Wolf, Bär und Mensch. Dies auch dank Anpassungen seitens der Bevölkerung. Nur in der Schweiz macht man sich es einfach und schiesst alles über den Haufen, was Anpassungen unsererseits benötigt. Haben Tiere nicht auch ein Recht auf Leben?
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  • Kommentar von Christoph Heierli  (help)
    "Verlogene Naturpark Label ! Kommt ihr lieben Touristen wir schaffen für euch Natur Parks"
    Die Natur hat diese sogenannten Parks schon lange geschaffen.Dies ohne subventionierte Schafhaltung. Zum Park gehören auch Wölfe, nicht nur Jäger die mir normaler Jagd Jahr für Jahr das Abschluss Soll nicht erreichen. Das Calanda Massiv ist ein bestes Beispiel: Keine Nachjagd dank den Wölfen,kein Verbiss an Bäumen dank den Wölfen. Der Calanda ist ein wahrer Natur Park.
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