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700 Biber im Thurgau Ausgerottet und wieder angesiedelt

Legende: Audio Erfolgsgeschichte im Naturschutz abspielen. Laufzeit 03:05 Minuten.
03:05 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 18.10.2018.

Die 1960er- und 1970er-Jahre sind für die Schweizer Naturschutzpolitik eine zentrale Zeit. Eine Erfolgsgeschichte ist die Wiederansiedlung des Bibers, nachdem er Anfang des 19. Jahrhunderts ausgerottet wurde.

Im Thurgau wurden 1968 neun norwegische Biber ausgesetzt, sieben der Gründertiere haben überlebt, sich fortgepflanzt und neue Gebiete erobert. «Heute leben bis zu 700 Tiere im Bodenseeraum», sagt Wolf-Dieter Burkhard, der vor 50 Jahren bei der Wiederansiedlung dabei war.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Der Zustand der Biodiversität in der Schweiz ist unbefriedigend. Die Hälfte der Lebensräume und ein Drittel der Arten sind bedroht. Mit dem Rückgang der Artenvielfalt ist auch genetische Vielfalt verloren gegangen. Der Verlust an Lebensräumen und Artenvielfalt sowie die Verschlechterung der Lebensraumqualität konnte nicht gestoppt werden. Viele Ökosystemleistungen sind dadurch in Frage gestellt. Bei vielen wildlebenden Arten geht die genetische Vielfalt weiterhin zurück. Einfach traurig!
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Auch wenn das Biber-Projekt mit Erfolg gesegnet ist, müssen wir die gesamte Artenvielfalt in der Schweiz besser schützen. Es gibt immer weniger Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische und Pflanzen. Die Artenvielfalt hat in den letzten Jahren weiter abgenommen. Der Verlust der Artenvielfalt schädigt dem Ökosystem, alles ist ein Kreislauf. Die LW und die Politik muss endlich aktiv werden. Die Chemie-Keule der LW eingeschränkt, und mehr Habitate für Tiere erschaffen werden.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Erfolgsprojekt - allerdings nur dann, wenn sich die fehlgeleitete, verantwortungslose, industriealisierte "Chemie-Landwirtschaft- und Politik" endlich einsichtig zeigt und endlich auf "nachhaltig öko-logische LW" umstellt! Ansonsten werden Natur (Erde-Wasser-Luft) - Tier und Mensch weiter vergiftet und längerfristig bewusst zerstört!!
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    1. Antwort von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
      Seit 3/4J erfahre ich selber, was so ein Biber an Toleranz fordert. "Meiner" staute den Bach, baute am Ufer seine Burg, wo er tagsüber schläft. Sonst aber lebt er in meinem Biotop nebenan u.näherer Umgebung. Dort fällt er für Wildbienen gepflanzte Weiden, schleppt sie zerstückelt in den Teich, nagt die Rinde ab und lässt sie liegen. Diese Astinseln müssen regelmässig weg, damit sie nicht überwachsen. Er verwüstet Schwertlilien, Seerosen, fällte einen Glockenapfel, um ans Obst heranzukommen uvam!
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