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Gemeinde Glarus Busse zu Altersheimen bleiben

In der Gemeinde Glarus bleiben die Buslinien zu den Altersheimen erhalten. Das hat der Landrat beschlossen. Konkret geht es um die Strecken Bahnhof Glarus - Pfrundhaus und Bahnhof Glarus - Enneda Seilbahn. Eine Wirkungsanalyse hatte gezeigt, dass die Buslinien nicht rentieren. Darum wollte sie die Regierung streichen, was Protest auslöste.

Neu verkehren noch Kleinbusse. Die Kosten teilen sich die Gemeinde und der Kanton zu je 100'000 Franken. Die Finanzierung war im Landrat umstritten. Die SP wollte, dass der Kanton die ganzen Kosten für die Kleinbuslinie übernimmt. Die BDP verlangte eine Plafonierung des Kantonsbeitrags auf 100'000 Franken. Die Regierung hielt fest, dass die Linien nicht rentabel sind und darum auch nicht vom Kanton finanziert werden sollten.

Schliesslich setzte sich der Antrag der vorberatenden Kommission mit den geteilten Kosten durch.

Die Gemeinde Glarus hat bereits im Vorfeld beschlossen, dass sie mit dieser Lösung einverstanden ist.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Willy Boller (Willy Boller)
    Ein ganz grosses BRAVO an den Glarner Landrat. Ein wirklich menschlicher und sozialer Entscheid, womit zumindest diejenigen, die darauf angewiesen sind und keine andere Möglichkeit haben, nicht ausgegrenzt werden. Danke schön im Namen der Betroffenen!
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    1. Antwort von Albrecht Lauener (LebendigeEthik)
      Genau! Und ein kräftiges Pfui dem Regierungsrat, der diese "nicht kostendeckende Linie" aufheben wollte! Plötzlich kommen die Politiker noch auf die Idee, man könnte die Alters- und Pflegeheim auch abschaffen, denn sie sind unrentabel... Erschreckende Umgangsformen mit älteren Mitmenschen bahnen sich an...! Aber für die Rüstung, da gibt es Geld...; auch wenn diese nicht rentiert... und keiner christlichen Ethik entspricht! Wo sind die mit Steuergelder finanzierten christlichen-CH-Kirchen...
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