St. Galler Tourismus Kanton verlangt Zusammenarbeit

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Bildlegende: Die Churfirsten: Auch die Tourismusorganisation Toggenburg ist gefordert. Keystone

Der Druck seitens der Politik ist gross. Sie verlangt schon lange, dass die drei Tourimusorganisationen Heidiland, Toggenburg Tourismus und St. Gallen Bodensee Tourismus enger zusammenarbeiten und ihre Angebote besser koordinieren. Mit der besseren Abstimmung sollen mehr Gäste angelockt werden und die Übernachtungen zunehmen. Nun liegen zwei Vorschläge auf dem Tisch.

  • Die erste Variante sieht vor, dass ein Tourismusrat gebildet wird. Dieser wird mit Personen aus den einzelnen Destinationen besetzt und soll helfen, dass die Regionen ihr Angebot besser aufeinander abstimmen. Der Kanton hätte dabei eine unterstützende, aber keine bestimmende Rolle.
  • Die zweite Variante gibt dem Kanton mehr Mitspracherecht. Er ist Teil einer Dachorganisation, zusammen mit den drei Tourismusorganisationen. Auch ihr Ziel ist es, das Angebot abzustimmen. Der Kanton hätte dabei in einzelnen Bereichen auch leitende Funktion.

Welche Variante zum Zug kommt, ist noch offen. Ein Entscheid könnte aber laut Regierungsrat Bruno Damann bereits Anfang Oktober zustande kommen.