Zum Inhalt springen

Header

Audio
«Live Nation passt nicht in unser Konzept.»
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 03.06.2019.
abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
Inhalt

Kulturfestival St. Gallen Das kleine Festival und der Grosskonzern

Vor zwei Jahren wurde die Aktienmehrheit des Openair Frauenfeld vom US-Medienunternehmen Live Nation übernommen; einem Konzern, der mit der Musikvermarktung und dem Verkauf von Daten Geld verdient. Im vergangenen Dezember drang der Veranstaltungsriese weiter in die Schweiz vor und übernahm den Zürcher Konzertveranstalter Mainland Music.

Mainland Music stellt unter anderem auch Bands am Kulturfestival St. Gallen. Mit dem Grosskonzern hinter der Agentur sei er «nicht happy», sagt Lukas Hofstetter, Organisator des Kulturfestivals. Man werde die Zusammenarbeit mit Mainland Music überdenken, so Hofstetter: «Live Nation passt nicht in unser Konzept.»

Kulturförderung nicht infrage gestellt

Das Kulturfestival wird teilweise mit öffentlichen Geldern finanziert. So leisten die kantonale und städtische Kulturförderung sowie die Ortsbürgergemeinde eine Defizitgarantie vo je 15'000 Franken. Dass ein US-Grosskonzern indirekt vom Kulturfestival St. Gallen profitiert, hat auf die finanzielle Unterstützung keine Auswirkungen.

«Für uns ändert sich grundsätzlich nichts», sagt Kristin Schmidt, Leiterin der Stadtsanktgaller Kulturförderung. Das externe Booking sei im Gesamtbudget des Festivals ein sehr kleiner Posten. Das Festival sei «unbedingt förderungswürdig», da es eine wichtige Veranstaltung in der St. Galler Kulturagenda sei, die auch Newcomern eine Plattform biete und ein breites Publikum erreiche, so Schmidt.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?