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Legende: Audio Die Kita prüft eine Klage gegen den mutmasslichen Täter abspielen. Laufzeit 06:16 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 07.02.2019.
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Missbrauchsverdacht in Kita «Wir sind zutiefst erschüttert»

Ein ehemaliger Mitarbeiter einer St. Galler Kita steht im Verdacht, Kleinkinder missbraucht zu haben. An einer Medienkonferenz sagte der Verwaltungsratspräsident der Kita, Jacques Hefti: «Wir sind komplett erschüttert und bestürzt.»

«Wir sind bis vor kurzem davon ausgegangen, dass die Vorfälle privat und nicht in der Kindertagesstätte stattgefunden hatten», so Hefti.

Wir sind bis vor kurzem davon ausgegangen, dass die Vorfälle privat und nicht in der Kindertagesstätte stattgefunden hatten.
Autor: Jacques HeftiVR-Präsident Fiorino AG

Die Staatsanwaltschaft habe ihnen bis vor kurzem zu verstehen gegeben, dass es keine Hinweise auf ein Fehlverhalten am Arbeitsplatz gebe.

Keine Erklärung

Die Situation sei für die Eltern und die Mitarbeitenden extrem schwierig. Die Eltern seien informiert worden und ein Elternabend sei einberufen, sagt Hefti. Für das, was in der Kita passiert sein soll, gebe es keine Worte. «Es gibt aber im Moment auch keine Erklärung.» Das hänge damit zusammen, dass die Kita im Strafverfahren keine Partei ist und deshalb auch keine detaillierte Informationen von der Staatsanwaltschaft erhalte.

Die internen Abläufe und Richtlinen der Kita werde man genau überprüfen und falls notwendig anpassen, versicherte der VR-Präsident vor den Medien. Man werde alles unternehmen, dass so etwas nie mehr passieren könne.

Die Kita prüfe ihrerseits eine Klage gegen den Beschuldigten.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Unfassbares Verbrechen in St. Gallen: Der Kita-Betreuer René W. soll mindestens zwei Buben "unter zwei Jahren" sexuell missbraucht haben. Wie konnte es passieren, dass ein Mann alleine mit einem Bub ist, ihn sexuell missbrauchen und sich dabei noch filmen kann? Solche Nachrichten sind erschütternd und es macht sehr betroffen, wenn man an die unschuldigen, wehrlosen Kinder denkt. Wünsche viel Kraft den betroffenen Familien.
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  • Kommentar von Verena Eberhard  (Verena Eberhard)
    Ich bin erschüttert. Ich weiss nicht was im Kopf eines solchen Mannes vorgeht. Aber solche Fälle nehmen leider zu in unserer sexbesessener Welt. Puffs, Pornokonsum leicht gemacht im Internet, dann kommt das Verlangen nach immer Neuem.
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  • Kommentar von Nadja Bossert  (Evolution-Girl)
    In was für einer Welt leben wir?
    In meiner Jugend gab es Vergewaltigung an Bahnhöfen und den Platz Spitz, freuten uns über Glasnost und Perestroika.
    Jetzt werden wieder Mauern und Raketen gebaut, Meinungsfreiheit zensiert, Hinger droht überall, Terror gehört zum Alltag, wir mobben uns gegenseitig und nicht mal mehr die Kleinsten können sorgenfrei in professionelle Obhut gegeben werden.
    Ich schäme mich, der Rasse Homo sapiens anzugehören. Keine Spur von „Wissen“. Traurig
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