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Die Spitalplanung soll weit über die Kantonsgrenzen hinaus erfolgen
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 26.02.2020.
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Ostschweizer Spitäler Überkantonale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen

Die Regierungen der Kantone St. Gallen, Graubünden, Glarus und beider Appenzell wollen eine gemeinsame Spitalplanung. Auf die laufenden Projekte soll dies keine Auswirkung haben.

Die Ostschweizer Kantone wollen die Gesundheitskosten mit einer gemeinsamen Spitalplanung im stationären Bereich besser in den Griff bekommen. Die Spitäler, Psychiatrien und Rehabilitationszentren sollen im gesamten Gebiet angemessen verteilt sein. Eine qualitativ hochstehende Grundversorgung müsse sichergestellt sein.

Spitalschliessungen weiterhin Thema

Die Projektgruppe lässt sich zwei Jahre Zeit, bevor sie erste Ergebnisse präsentieren will. Ob und wie diese Zusammenarbeit die geplanten Spitalschliessungen beeinflussen wird, ist offen. Die St. Galler Regierung stellt ihre Spitalbotschaft am Donnerstag vor.

Kanton Thurgau nicht mit dabei

Der Kanton Thurgau hat die Absichtserklärung nicht mitunterzeichnet. Die Thurgauer waren erst nachträglich eingeladen worden. Eine Antwort sei am Dienstag eingetroffen, sagte die St. Galler Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann.

Es müsste vorgängig das Entscheidungsgremium definiert werden.
Autor: Jakob StarkThurgauer Gesundheitsdirektor

«Wir haben grundsätzlich Interesse», sagt der Thurgauer Gesundheitsdirektor Jakob Stark. Allerdings müsste vorgängig das Entscheidungsgremium definiert werden. Daran seien schon andere gemeinsame Projekte gescheitert.

Gleiche Kriterien für Aufnahme auf Spitalliste

Um zu klären, welche Institution mit welchem Angebot auf die Spitalliste kommt, sollen in den fünf Ostschweizer Kantonen einheitliche, verbindliche und transparente Kriterien erarbeitet und angewendet werden.

Erreichbarkeit, Ausbildungsplätze oder die Qualität sollen Kriterien sein.
Autor: Heidi HanselmannGesundheitsdirektorin Kanton St. Gallen

Die interkantonale Zusammenarbeit dürfe nicht zu einer Über-, Unter- und Fehlversorgung führen, betonten die fünf Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren an der Medienorientierung vom Mittwoch.

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