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Legende: Audio Josef Schmid, Verwaltungsratspräsident der Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalp: «Ich fühle mich nicht hintergangen.» abspielen. Laufzeit 01:50 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 07.05.2019.
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Talabfahrt Ebenalp Abfuhr für Beschneiungsprojekt

Überraschung an der GV der Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalp: Die Aktionäre lehnen eine beschneite Talabfahrt ab.

Es sind beliebte Ausflugsziele im Alpstein, besonders in den wärmeren Jahreszeiten: Äscher, Wildkirchli, Ebenalp. Nicht zuletzt deshalb geht es der Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalp AG zurzeit finanziell ziemlich gut.

Für uns ist dieses Projekt dermassen sinnlos, dass wir uns wehren mussten.
Autor: Hubert GmünderEhemaliger Verwaltungsratspräsident

Um den Winterbetrieb mehr zu fördern sowie mehr Wintersportler anzulocken, wollte der Verwaltungsrat des Luftseilbahn-Unternehmens ein Beschneiungsprojekt für die Talabfahrt von der Ebenalp bis zum Skilift Horn in Schwende realisieren. Diese Talabfahrt ist wegen Schneemangels häufig gesperrt.

Keine Zustimmung

Die meisten Aktionäre erteilten den Plänen des Verwaltungsrates an der Generalversammlung vom letzten Wochenende jedoch eine Abfuhr. Sie lehnten den Kredit von rund zwei Millionen Franken für das Beschneiungsprojekt knapp ab.

Diesen Entscheid gilt es nun zu akzeptieren.
Autor: Josef SchmidAktueller Verwaltungsratspräsident

Brisant: Ehemalige Verwaltungsräte rund um den Ex-Verwaltungsratspräsidenten Hubert Gmünder sprachen sich an der GV gegen das Projekt aus und konnten so offenbar einige Aktionäre ins Boot holen. «Weil der Skibetrieb schon seit Jahrzehnten defizitär ist, möchten wir ein solches Projekt nicht unterstützen und hier noch Geld hineinstecken», so Gmünder. «Dieses Projekt ist dermassen sinnlos, dass wir uns wehren mussten.»

Keine Verbitterung

Der aktuelle Verwaltungsratspräsident Josef Schmid ist zwar überrascht über die Ablehnung, er sieht sich deswegen jedoch nicht hintergangen und sagt: «Dies gehört zu unserem Business. Wir wollten ja schliesslich einen Entscheid an der GV. Und diesen Entscheid gilt es nun zu akzeptieren».

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