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Ostschweiz Zementkonzern Holcim streicht Stellen

Das Unternehmen wird rund 120 Arbeitsplätze in der Schweiz streichen, wie Holcim in einem Communiqué mitteilt. Grund für den Stellenabbau ist die Fusion mit dem französischen Baustoffhersteller Lafarge.

Legende: Audio Beim Zementwerk Untervaz GR bleibt alles beim alten (20.05.2015) abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
00:58 min, aus Regi Ostschweiz vom 20.05.2015.

Holcim ist nach eigenen Angaben der grösste Baustoffhersteller der Welt. Das Unternehmen mit über 70'000 Mitarbeitern hat seinen Hauptsitz in Rapperswil-Jona. Im Juli will sich Holcim mit Lafarge zusammenschliessen. Diese Grossfusion kostet auf beiden Seiten Stellen. Am Dienstag hatte bereits Lafarge den Abbau von 380 Arbeitsplätzen angekündigt. Im Hinblick auf die Fusion sei das Ziel, eine schlanke Organisation zu schaffen, teilte Holcim mit.

Die Ostschweiz ist von diesem Stellenabbau nicht betroffen.
Autor: Peter StopferMediensprecher

Durch den Zusammenschluss gebe es Überlappungen der beiden Hauptquartiere Paris und Zürich, die administrativen Stellen seien doppelt besetzt. Dies mache den Stellenabbau notwendig, sagt Mediensprecher Peter Stopfer gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» auf SRF1. Da die Administration betroffen sei, werde sich für die Mitarbeiter im Zementwerk Untervaz GR, im Transportbetonwerken in Bürglen TG, St. Gallen und St. Margrethen, noch im Kieswerk in Kirchberg etwas ändern.

Umsetzung 2016

Die Umsetzung der neuen Organisation ist auf Anfang 2016 geplant. Holcim will die Sozialpartner in den Prozess miteinbeziehen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach
    Das überrascht ja wirklich niemand mehr, denn jeder weis, das Fusionen Stellenabbau nachziehen. Überlegen müssen die Aktionäre vorher, was daraus folgt. Wichtig ist für die nur eines, eine möglichst hohe Dividende. Arbeitsplätze interessiert sie weniger.
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