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Bundesasylzentrum Wintersried Schwyzer Regierung wehrt sich rechtlich gegen den Bund

Blick auf das Gelände Wintersried.
Legende: Geht es nach dem Bund, dann soll auf diesem Areal das Bundesasylzentrum entstehen. SRF

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat das Plangenehmigungsverfahren für das Bundesasylzentrum in Wintersried bei Seewen in der aktuellen Ausgabe des Schwyzer Amtsblatts publiziert. Nun setzt sich die Schwyzer Regierung mit Rechtsmitteln dagegen zur Wehr. Er halte unverändert an seiner Ablehnung gegen das vom Bund geplante Bundesasylzentrum am Standort Wintersried fest, teilte der Regierungsrat am Donnerstag mit.

Von allem Anfang an habe er sich «dezidiert und unmissverständlich» gegen diesen Standort ausgesprochen. Ein Bundesasylzentrum werde die wirtschaftliche Entwicklung an der Urmibergachse beeinträchtigten und stehe somit klar im Widerspruch zur Absicht, das Gebiet zwischen Brunnen und Seewen zu einem «bedeutenden Wirtschaftsstandort» auszubauen, betont die Regierung erneut.

Diesen Schritt hatte die Regierung bereits Ende August angekündigt.
Die Regierung stört sich insbesondere daran, dass der Bund sein Versprechen breche, wonach Standorte für Bundesasylzentren mit Kantonen, Städten und Gemeinden einvernehmlich gesucht und geplant würden. Dieses Vorgehen ist für die Schwyzer Kantonsregierung «inakzeptabel».

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