Zum Inhalt springen

Header

Audio
Stadt Luzern will neue Lösungen für Cars und Tourismus
abspielen. Laufzeit 01:16 Minuten.
Inhalt

Carparkierung und Tourismus Stadt Luzern will zwei neue «Strategieprozesse» starten

  • Er sei sich bewusst, dass gegenüber Gruppentouristen, die mit dem Car anreisen, eine gewisse Unmut spürbar sei, so der Luzerner Stadtrat am Freitag in einer Medienkonferenz.
  • Er entschied deshalb, je einen Strategieprozess für die beiden Themen Tourismus und Car-Regime durchzuführen, um diese mit den Bedürfnissen der Bevölkerung in Einklang zu bringen.
  • Die beiden Prozesse werden parallel und in enger Abstimmung aufeinander in den nächsten eineinhalb Jahren durchgeführt. Die Finanzierung erfolge über die in den Fachdirektionen budgetierten Mittel.
  • Der Tourismus habe in Luzern eine lange Tradition und präge die Stadt und deren Entwicklung massgeblich, so der Stadtrat weiter. Mit zunehmendem Erfolg sei der Tourismus aber auch unter Druck geraten.

Erste Priorität hat für den Stadtrat aber eine Lösung für die Reisecars, welche die Touristen ins Zentrum fahren und dann beim Inseli auf sie warten. Nach einem Volksentscheid muss das Inseli aber car-frei und zu einem Park ohne Verkehr werden. Die Stadt will deshalb auf ihrem Grundstück im Hinterschlund in Kriens, nahe der A2, einen temporären Car-Parkplatz einrichten.

«Die Cars würden die Touristen im Zentrum aussteigen lassen und für die Wartezeit über die Autobahn auf den Parkplatz Hinterschlund fahren», sagt der zuständige Stadtrat Adrian Borgula. Ebenfalls über die Autobahn fahren sie anschliessend zurück in die Stadt, um die Gäste wieder aufzunehmen. Dieser Plan soll in rund zwei Jahren umgesetzt sein.

Kein «Overtourism»

Von Massentourimus oder gar «Overtourism» will der Stadtrat zwar noch nicht sprechen. «Dennoch gibt es zu Spitzenzeiten beispielsweise am Schwanenplatz ein gewisses Engegefühl als Einheimische, und das müssen wir ernst nehmen», sagt Stadträtin Franziska Bitzi.

Deshalb soll in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung nach Lösungen für einen verträglichen Tourismus der Zukunft gesucht werden. Auch eine langfristige Lösung für das Carproblem wird gesucht. Zunächst entscheidet das Stadtparlament über die dafür nötigen Kredite von insgesamt 600'000 Franken, und zwar voraussichtlich am 24. Oktober.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Arthur Häberli  (Arthur Häberli)
    Luzern hat eine Super U-Bahn, finde ich. Die Zentralbahnstationen Messe und Kriens Mattenhof, erscheinen mir als gute Umsteigemöglichkeit vom/zum Car. Horw vielleicht als Wendepunkt oder sogar Hergiswil? (Ich gebe zu, dass ich die bestehende Fahrplandichte/wieviele Züge noch Platz haben, nich kenne). Cars über die Autobahn hin und her zu schicken, kann nun wirklich nur eine Übergangslösung sein. Ev. VBL? Zaudernder, halbherzig handelnder Stadtrat. Wo bleibt die BH-Strasse, die Inselilösung?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen