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Coronavirus Zentralschweiz Die ersten 20 Tage der Corona-Krise in der Zentralschweiz

  • Im Corona-Dossier von SRF finden Sie weitere Informationen zur aktuellen Lage.

Hotlines und Infowebseiten der Zentralschweizer Kantone

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Luzern:

Infos online: www.lu.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster
Hotline für Veranstaltungen: 041 939 20 77
Hotline für Fragen zum Schulbetrieb: 041 939 20 70
Hotline für Fragen zur Gastronomie: 041 939 20 78
Hotline für Kurzarbeit: 041 228 61 00
Täglich 8-12 und 13:30-17 Uhr

Nidwalden:

Infos online: www.nw.ch/coronavirus, Link öffnet in einem neuen Fenster
Kantonale Helpline (täglich 8-18 Uhr): 041 618 43 34 oder helpline@nw.ch
Auskunft für Arbeitgeber und Selbständigerwerbende: Telefon 041 618 76 54

Obwalden:

Infos online: www.ow.ch/coronavirus, Link öffnet in einem neuen Fenster

Schwyz:

Infos online: www.sz.ch/coronavirus, Link öffnet in einem neuen Fenster
Kantonaler Führungsstab: Telefon 041 819 22 61 oder kfs.schwyz@sz.ch
Auskunft zu Gesundheitsfragen: Telefon 041 819 16 05
Auskunft zu Bildungsfragen: Telefon 041 819 19 01
Auskunft zu arbeitsrechtlichen Fragen: Telefon 041 819 16 26 oder afa@sz.ch

Uri:

Infos online: www.ur.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster
Infoline Kantonaler Führungsstab: Telefon 041 875 24 63 oder corona-info@ur.ch
Kurzarbeit und RAV: Telefon 041 875 24 18 oder arbeit.migration@ur.ch
Wirtschaftliche Unterstützungsleistungen: Telefon 041 875 24 01 oder wirtschaft@ur.ch
Anlaufstelle freiwillige Hilfseinsätze in Uri: Telefon 041 874 30 75 oder info@srkuri.ch

Zug:

Infos online: www.zg.ch/corona, Link öffnet in einem neuen Fenster
Hotline für Fragen zu kleineren Veranstaltungen (8-17 Uhr): 041 728 49 00
Kontakt per e-mail: corona@zg.ch

Sonntag, 22. März: Lernende und Mitarbeitende von «Xund» stehen frei für Einsatz in Spitälern, Heimen und Spitex

Aufgrund der rasanten Ausbreitung des Coronavirus zeichnen sich in den Spitälern, Spitex-Organisationen und Alters- und Pflegezentren zunehmend Personalengpässe ab. Das Zentralschweizer Bildungszentrum für Gesundheitskräfte «Xund» stellt darum ab dem 30. März Studierende, Lernende und Mitarbeitende als Hilfe zur Verfügung. «Zur Bewältigung der Corona-Krise wird es jede und jeden einzelnen für die Versorgung von Patienten, Bewohnern und Klienten brauchen», heisst es in einer Mitteilung von «Xund». Bis Juni werde auf der Stufe Höhere Fachschule kein Unterricht stattfinden. Die Ausbildungsabschlüsse würden aber garantiert, schreibt das Bildungszentrum in einer Mitteilung. Es werde auch geprüft, ob auch Lehrpersonen und Bildungsverantwortliche den Hilfseinsatz verstärken können.

Samstag, 21. März: Uri hebt seine Ausgangssperre für Senioren auf

Seit gestern ist klar: Der Bund will keine Ausgangssperre, sondern beschränkt sich auf ein Verbot von grösseren Ansammlungen. Der Direktor des Bundesamts für Justiz, Martin Dumermuth sagt dazu: «Diese Regelung ist abschliessend. Sie lässt keinen Raum für Ausgehverbote in einzelnen Kantonen.» Der Urner Regierungsrat macht daraufhin sein Ausgangsverbot für über 65-Jährige rückgängig. «Nach dem Entscheid des Bundesrates können wir keine eigenen Ausgangsregeln mehr erstellen – am Donnerstag war das noch möglich», sagt dazu Landesstatthalter Urban Camenzind.

Samstag, 21. März: Kantonsspital Luzern sucht Helferinnen und Helfer

Das Luzerner Kantonsspital sucht für die Bewältigung der Corona-Krise Helferinnen und Helfer, die sich kurzfristig für Einsätze zur Verfügung stellen können. Der Aufruf richtet an medizinische Fachkräfte und Pflegefachleute, aber auch Personen für Reinigung und Logistik sind gesucht. Den entsprechenden Link finden Sie hier., Link öffnet in einem neuen Fenster

Samstag, 21. März: Hotline für Kurzarbeitsentschädigung eingerichtet

Der Kanton Luzern hat am Samstag eine telefonische Hotline eingerichtet für Betriebe, die Kurzarbeit anmelden müssen. Die Anlaufstelle der Abteilung Wirtschaft, Arbeit, Soziales (WAS) ist ab sofort in Betrieb. Mitarbeitende beantworten Fragen via Telefon-Nummer 041 228 61 00. Die Hotline ist auch am Sonntag von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr bedient.

Freitag, 20. März: Kanton Schwyz spricht Hilfe für Unternehmen

Der Kanton Schwyz unterstützt Geschäftsbanken, welche Schwyzer Unternehmen mit Hilfskrediten unter die Arme greifen. Die Regierung sichert den Banken eine Kreditausfallgarantie von 50 Millionen Franken zu. Es gehe darum, die Beschäftigung zu erhalten, Löhne zu sichern und Selbständige zu unterstützen. Der Kanton vergibt selber keine Kredite. Das Vorgehen sei mit den Banken abgesprochen. Ausserdem will der Kanton Schwyz bei Zahlungsfristen von Rechnungen und Steuern Kulanz zeigen und bewilligte Rechnungen innert 15 Tagen bezahlen. Der Lotteriefonds wird um eine Million Franken aufgestockt für die Sport- und Kulturförderung. Den gleichen Betrag erhält auch der landwirtschaftliche Betriebshilfefonds.

Freitag, 20. März: Take-Aways müssen Öffnungszeiten einschränken

Imbiss-Betriebe dürfen im Gegensatz zu Restaurants trotz der Corona-Krise offen bleiben – Restaurants haben jedoch die Möglichkeit, als Take-Away Essen zu verkaufen. Im Kanton Luzern schränkt die Regierung die Öffnungszeiten ab sofort aber ein.

Wer Essen verkauft, gilt nach Angaben der Luzerner Polizei nicht mehr als Gastrobetrieb, sondern als Verkaufsgeschäft, und muss sich daher an die Ladenöffnungszeiten halten. Gastrobetriebe dürfen von Montag bis Freitag jeweils nur noch bis 18.30 Uhr und am Samstag bis 16 Uhr geöffnet haben – sowie am Abendverkauf der jeweiligen Gemeinde. Nicht von dieser Regelung betroffen sind Lieferdienste wie Pizzakuriere.

Widerstand gegen diese Änderung kommt von der FDP des Kantons Luzern. In einem offenen Brief an die Regierung fordert sie, dass Take-aways bis 22 Uhr geöffnet haben dürfen. Die neue Regelung schade den Gastrobetrieben zusätzlich. Zudem seien noch immer viel Arbeitnehmer darauf angewiesen, sich nach Feierabend eine Mahlzeit abholen zu können.

Freitag, 20. März: Luzerner Gemeinden sollen wählen wie geplant

«Stand heute finden die Kommunalwahlen am 29. März wie geplant statt», schreibt die Luzerner Staatskanzlei auf ihrer Webseite. Der Prozess der Meinungsbildung für die Wahlen sei weit fortgeschritten: Stimmabgaben seien seit mehreren Wochen möglich – auch hätten Wahlkampfveranstaltungen stattgefunden, und die Medien hätten ausführlich über die Kandidierenden berichtet.

Allerdings: Ob am 29. März tatsächlich gewählt wird, ist nicht definitv. Würde der Bundesrat mit Blick auf Covid-19 einschneidendere Massnahmen verfügen, müssten der Kanton die Lage neu beurteilen, hält Justiz- und Sicherheitsdirektor Paul Winiker fest.

Zentral für diese Abschätzung sei, ob die Stimmberechtigen ihr Wahlrecht tatsächlich ausüben könnten. Die Regierung rufe die Bevölkerung deswegen auf, so rasch wie möglich schriftlich zu wählen. «So können wir einer Einschränkung durch allfällige strengere Massnahmen zuvorkommen», so Winiker.

Sicher ist aber bereits jetzt: Allfällige zweite Wahlgäng finden nicht wie geplant am 17. Mai statt. Ein neuer Termin soll auf Ende Juni angesetzt werden, sicher ist dies allerdings noch nicht. Dies könnte dazu führen, dass bei Beginn der neuen Legislatur am 1. September noch nicht alle Gemeindeexekutiven komplett sind. Gemäss Ludwig Peyer, Geschäftsführer des Verbands Luzerner Gemeinden, würde dies die Funktionsfähigkeit der Gemeinden aber nicht beeinträchtigen. Zudem seien zweite Wahlgänge in der Regel nur in den wenigsten Gemeinden notwendig.

Gewählt wird auch in den Urner Gemeinden Göschenen und Seedorf – dort finden am 19. April die zweiten Wahlgänge statt, um das Urner Kantonsparlament zu komplettieren.

Freitag, 20. März: Einsiedler Welttheater wird auf 2021 verschoben

Die Aufführungen des traditionsreichen Welttheaters auf dem Klosterplatz in Einsiedeln von diesem Jahr sind abgesagt. Die Neuauflage von Autor Lukas Bärfuss, die am 17. Juni Premiere feiern sollte, wird wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben.

Die Vorbereitungsarbeiten seien auf Kurs gewesen, teilte die Welttheatergesellschaft Einsiedeln am Freitag mit. Da der Verlauf der Pandemie ungewiss sei, helfe jedoch auch ein angepasster Spielplan nicht weiter.

Donnerstag, 19. März: Kanton Luzern soll ein Corona-Testzentrum erhalten

Der Kanton Luzern ist dabei, ein Zentrum einzurichten, in dem sich die Bevölkerung auf die Krankheit Covid-19 testen lassen kann, das durch das neue Coronavirus verursacht wird. Dies bestätigt der Luzerner Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf auf Anfrage gegenüber SRF News. «Es wird ein Zentrum sein, zu dem man zufahren und den Test machen kann», sagt er. «Innerhalb von 24 bis 48 Stunden werden die Getesteten das Ergebnis erhalten.» Wo das Testzentrum zu stehen kommt und wie gross seine Kapazitäten sind, will die Kantonsregierung am kommenden Mittwoch bekanntgeben.

Im Kanton Luzern gibt es bislang 65 bestätigte Corona-Fälle. Diese verhältnismässig tiefe Zahl sei auch darauf zurückzuführen, dass bisher nur wenige Tests durchgeführt worden seien, sagt Guido Graf. Lange seien aus Ressourcengründen nur gerade zehn Tests pro Tag möglich gewesen; in jüngster Zeit habe die Kapazität auf 50 bis 60 Tests pro Tag gesteigert werden können.

Mit einem eigens dafür eingerichteten Zentrum soll sich diese Zahl deutlich erhöhen. Ziel sei es aber nicht, die gesamte Bevölkerung zu testen, sagt Guido Graf: «Es nützt nichts, wenn wir jetzt 400'000 Tests machen. Wir müssen das gezielt tun. Im Fokus stehen Menschen der Risikogruppe und Pflegende, die mit erkrankten Patienten in Kontakt kommen.»

Gemäss Gesundheitsdirektor Guido Graf bereiten sich die Spitäler im Kanton Luzern weiter auf eine Welle von Corona-Patienten vor. «Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden fünf bis acht Tage einen massiven Anstieg von Erkrankten haben werden», sagt er.

Donnerstag, 19. März: Uri verhängt Ausgangsbeschränkung für Senioren

Im Kanton Uri dürfen Personen, die älter sind als 65 Jahre, nur noch unter Einschränkungen ins Freie gehen. Dies hat der Kantonale Führungsstab , Link öffnet in einem neuen Fensterbeschlossen. Die Massnahme tritt heute Donnerstag um 18 Uhr in Kraft. Man werde die Einhaltung der Massnahme mit Hilfe der Polizei konsequent überwachen und durchsetzen, schreibt der Führungsstab.

Über 65-jährige Personen dürfen das Haus oder die Wohnung nur noch verlassen für Arztbesuche oder zu Bestattungen im engsten Familienkreis. Ausgenommen sind Personen in systemrelevanten Funktionen des Gesundheitswesens.

Lebensmitteleinkäufe und andere dringende Besorgungen müssten somit durch Angehörige, Nachbarn oder den Freiwilligendienst vorgenommen werden, schreibt der Führungsstab. Spaziergänge allein oder zu zweit seien während maximal zwei Stunden pro Tag zulässig.

Die über 65-Jährigen hätten sich im Kanton Uri zu wenig an die Vorgaben des Bundes gehalten, heisst es als Begründung der Massnahme. Der Kanton Uri verzeichnet bislang sieben bestätigte Corona-Fälle.

Donnerstag, 19. März: Kulturschaffende leiden unter Corona-Massnahmen

Die Folgen des Coronavirus schütteln die Wirtschaft und das Gewerbe durch – stark betroffen davon ist aber auch die Kulturszene. Zahlreiche freischaffende Künstler oder Selbständige im Kulturbetrieb stehen vor dem Nichts, weil für die kommenden Wochen sämtliche Konzerte, Aufführungen und Ausstellungen abgesagt wurden oder Aufträge weggebrochen sind. «Bei vielen von ihnen geht es um die Existenz», sagt Gianluca Pardini, Geschäftsführer der IG Kultur, dem Dachverband der Zentralschweizer Kulturschaffenden. Nötig seien daher nun Soforthilfemassnahmen von Seiten der öffentlichen Hand: «Es geht darum, möglichst schnell zu handeln und Unterstützungsbeiträge zu sprechen. Für viel Freischaffende ist das jetzt überlebenswichtig», sagt Pardini.

Donnerstag, 19. März: Luzerner Theater hat Proben «eingefroren»

Betroffen vom Aufführungsverbot als Folge der Corona-Massnahmen des Bundes ist auch das Luzerner Theater, das einzige staatlich subventionierte, professionelle Theater der Zentralschweiz. Die Proben für die anstehenden Produktionen seien «eingefroren» worden, sagt Intendant Benedikt von Peter: «Alle Beteiligten haben sich zu Sitzproben getroffen, um den letzten Stand der Proben schriftlich festzuhalten, damit man dann wieder weitermachen kann, wo man aufgehört hat.»

Wann die Proben wieder aufgenommen werden können, ist freilich offen. Es sei daher auch damit zu rechnen, dass die Stücke nicht perfekt seien, wenn im Mai oder Juni wieder Theater aufgeführt werden dürfe, sagt von Peter. Einzelne Stücke würden wegen des gegenwärtigen Saisonunterbruchs zudem nicht in der geplanten Form gezeigt werden können – etwa die Tango-Oper «María de Buenos Aires», die auf der Strasse hätte aufgeführt werden sollen. Und, sagt Benedikt von Peter: «Manche Dinge, an denen wir gearbeitet haben, werden vielleicht gar nie zu sehen sein.»

Donnerstag, 19. März: Weniger Züge, weniger Busse, weniger Schiffe

Um rund 50 Prozent sind die Passagierzahlen bei der SBB seit Ausbruch der Corona-Krise zurückgegangen. Ab Donnerstag wird das Angebot an Zugverbindungen landesweit koordiniert reduziert, angefangen beim Fernverkehr. Auch die Verkehrsbetriebe Luzern VBL dünnen ihr Angebot aus. «Auf den meisten Buslinien wird der Samstagsfahrplan eingeführt», sagt VBL-Sprecher Sämi Deubelbeiss. Betroffen ist auch die Tell-Bus-Schnellverbindung von Luzern nach Altdorf, den die VBL betreibt: Die Nachtverbindungen vom Wochenende sind gestrichen.

Auch die Zentralbahn schränkt ihre Verbindungen ein: Bereits ab heute Donnerstag fallen die S44 zwischen Luzern und Wolfenschiessen sowie die S55 zwischen Luzern und Sachseln aus. Ab Samstag verkehrt der Ski- und Wanderexpress Luzern-Engelberg nicht mehr. Fahrplanänderungen meldt auch die BLS, die im Kanton Luzern Zugverbindungen unterhält.

Bei den Zugerland-Verkehrsbetrieben wartet man noch zu – die Planungen für eine Fahrplanumstellung Ende März laufen aber. Die Schifffahrtsgesellschaft SGV reduziert ab Freitag ihre regulären Kurse; diverse touristische Angebote wurden bereits gestrichen.

Mittwoch, 18. März: Luzerner Parteien wollen, dass Rechnungsüberschuss für Corona-Krise eingesetzt wird

Der Kanton Luzern hat am Mittwoch die Zahlen für 2019 bekanntgegeben. Sie sind deutlich besser als erwartet: Statt eines Defizits von gut 41 Millionen, machte er ein Plus von rund 64 Millionen Franken. CVP, FDP, SP, Grüne und GLP fordern nun, dass die Kantonsregierung dieses Geld nutzt, um die negativen Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft abzufedern. So könnten Arbeitsplätze gesichert werden. Der Gewerkschaftsbund schlägt vor, die Auszahlungen der Nationalbank an den Kanton Luzern oder den Rechnungsüberschuss für einen Nothilfefonds zu verwenden. Aus diesem könnten zinslose Darlehen vergeben werden.

Massnahmen seien nun notwendig, stimmt Finanzdirektor Reto Wyss mit diesen Forderungen überein. Sie würden aber aus der laufenden Rechnung finanziert – und mit den guten Jahresabschlüssen von 2018 und 2019 habe man die Basis gelegt, um nun handeln zu können. Es sei nun aber eine Analyse der Situation nötig, um definieren zu können, welche Massnahmen die besten seien.

Dienstag, 17. März: Luzerner Kantonalbank stellt 50 Millionen Franken für Firmenkunden bereit

Im Kampf gegen negative Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft greift die Luzerner Kantonalbank Firmen unter die Arme und stellt 50 Millionen Franken Soforthilfe zur Verfügung. Das Geld gilt aber nur für Firmen, die ein Geschäftskonto bei der Bank besitzen. Zudem erstreckt der Kanton Luzern Fristen für Steuern und Gebühren.

Dienstag, 17. März: Trotz Stillstand – das öffentliche Leben geht weiter

Seit Dienstag müssen die Geschäfte, die nicht zur Grundversorgung gehören, geschlossen bleiben. Dennoch ist das öffentliche Leben in der Zentralschweiz nicht gänzlich zum Erliegen gekommen. In der Luzerner Gemeinde Ruswil mit ihren gut 7000 Einwohnerinnen und Einwohnern sind Leute sind auf den Strassen unterwegs, auf den Baustellen wird gearbeitet, Bäckerei und Grossverteiler haben geöffnet.

Im Café jedoch und im Take Away sind die Sitzplätze abgesperrt. Und es gibt auch die Geschäfte, die schliessen mussten: Der Kleiderladen zum Beispiel – er bleibt auf der eben erst angelieferten Frühlingskollektion sitzen. Oder auch das Geschäft von Reto Ottiger, der einen Laden für Unterhaltungselektronik führt. Er klärt jetzt ab, was er trotz geschlossenem Laden noch anbieten darf und was nicht. Zudem trifft es Reto Ottiger gleich doppelt: Seine Frau Beni, die im selben Gebäude einen Coiffeursalon betreibt, musste ganz schliessen. «Ich habe nicht sehr gut geschlafen», sagt er.

Dienstag, 17. März: Luzerner Polizei verzichtet auf gezielte Kontrollen

Die Luzerner Polizei überprüft im Rahmen ihrer normalen Patrouillen, ob sich Läden und Restaurants an die Anordnungen des Bundes halten. Laut Kommunikationschef Christian Bertschi verzichte man auf gezielte Kontrollen. «Wenn wir aber Hinweise bekommen, gehen wir diesen nach», sagt er. So habe heute der Betreiber eines Restaurants verwarnt werden müssen. Auch bei privaten Feiern würde die Polizei eingreifen, falls sie Kenntnis davon bekäme.

Dienstag, 17. März: Nidwalden will Betrieben unter die Arme greifenong>

Um die Auswirkungen des Coronavirus für die Wirtschaft abzufedern, erarbeitet die Nidwaldner Regierung Massnahmen für betroffene Grossbetriebe und KMU. Möglich wären etwa erleichterte Kurzarbeit oder längere Zahlungsfristen für staatliche Leistungen. Auch die Umwandlung von staatlichen Bürgschaften in Überbrückungskredite und andere Massnahmen würden geprüft, teilte die Nidwaldner Staatskanzlei am Dienstag mit. «Unser Ziel ist es, eine Entlassungs- und Konkurswelle zu verhindern», wird Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger in der Mitteilung zitiert. Die Lösungen sollen in den nächsten Tagen vorliegen.

Zusätzlich zu den Weisungen des Bundesrats erlässt der Kanton Nidwalden ab sofort ein Besuchsverbot für Alters- und Pflegeheime. Ein solches gilt bereits im Kantonsspital.

Dienstag, 17. März: Uri ruft «ausserordentliche Lage» aus

Als Reaktion auf die Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus hat der Urner Regierungsrat die «ausserordentliche Lage» ausgerufen und den kantonalen Führungsstab eingesetzt. Zur Unterstützung der Wirtschaft stellt er 1,1 Millionen Franken zur Verfügung.

Montag, 16. März: Zentralschweizer Spitäler bereiten sich vor

Das Luzerner Kantonsspital wechselt ab Dienstag auf Notfallbetrieb. Das heisst: Alle Operationen, die nicht dringend sind, werden verschoben. So wird mehr Personal und Infrastruktur für Corona-Patienten frei. Auch die Luzerner Psychiatrie schränkt einige Angebote ein. Das Kantonsspital Nidwalden schafft ebenfalls mit einer Verschiebung von nicht dringlichen Eingriffen mehr Kapazitäten für die Behandlung von Corona-Patienten. In Zug arbeiten das Kantonsspital und die private Andreas Klinik in Cham eng zusammen, das Kantonsspital wird dabei alle Corona-Patienten übernehmen. Alle Spitäler betonen, dass der Betrieb für wichtige Behandlungen und Notfälle weiterhin sichergestellt sei.

Montag, 16. März: Schulen sind nicht alle gleich gut gerüstet für Fernunterricht

Seit Montag haben die Schulen auch in der Zentralschweiz zu. Für die Kinder heisst dass: Zu Hause lernen. Für viele Schulen ist dies aber eine grosse Herausforderung – beispielsweise für die Schule Hochdorf mit 1250 Lernenden in sechs Schulhäusern und 150 Lehrpersonen. Hier sammle man Tag für Tag neue Erfahrungen, sagt Rektor Daniel Lang. Die Flexibilität der Lehrpersonen, der Eltern und der Kinder sei aber beeindruckend. Bei der Kantonsschule Obwalden in Sarnen lief der Fernunterricht bereits am Montag ohne grössere Probleme, im Kanton Schwyz – beispielsweise an der Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon und Nuolen – bereitet man sich noch vor und startet dann am Mittwoch mit Fernunterricht.

Montag, 16. März: Ob Kinderbetreuung oder Botengänge – digital wird überall Hilfe angeboten

Rosa Kolm aus dem Kanton Zug hat 2013 die Facebook-Gruppe «Zuger helfen Zugern» ins Leben gerufen. Inzwischen gibt es diese Gruppe auch für die anderen Zentralschweizer Kantone und den Kanton Aargau. In den letzten Tagen haben auf diesem Weg immer mehr jüngere, gesunde Leute ihre Hilfe angeboten. Ganz wichtig: Auch wenn man zum Beispiel für eine ältere Nachbarin die Einkäufe tätigt: Unbedingt Abstand wahren und Hygiene-Regeln, Link öffnet in einem neuen Fenster einhalten.

Montag, 16. März: Zuger Polizei schliesst Polizeiposten

Vier Posten der Zuger Polizei bleiben ab Montagmittag geschlossen – und zwar jene in Rotkreuz, Steinhausen, Hünenberg und Menzingen. Die Zuger Polizei begründet dies damit, dass es in den dortigen Einrichtungen keinen genügenden gesundheitlichen Schutz im direkten Personenkontakt gebe. Die polizeilichen Leistungen würden aber nicht eingschränkt: Die Zuger Polizei werde weiterhin mit uniformierten Kräften in allen Gemeinden präsent sein.

Montag, 16. März: Der Kanton Schwyz kommuniziert, wie die Notbetreuung der Schulkinder geregelt wird

Alle anderen Kantone in der Region haben bis spätestens letzten Samstag Richtlinien definiert, nach denen die Gemeinden die Betreuung derjenigen Schulkinder sicherstellen müssen, die während der heute Montag beginnenden Schliessung des regulären Schulbetriebs nicht zu Hause betreut werden können und deren Eltern in der Berufswelt aktuell dringend benötigt werden. Die Lösung heisst generell: die Schulen bieten eine Notbetreuung an für solche Fälle. Im Kanton Schwyz ist eine solche Regelung noch nicht offiziell definiert. Der Sekretär des Schwyzer Bildungsdepartements, Patrick von Dach, sagt auf Anfrage von Radio SRF: «Wir werden den Schulträgern heute dir Rahmenbedingungen mitteilen. Wir wissen von Gemeinden, die sofort starten. Wir machen aber die Auflage, dass bis spätestens am Montag, 23.März alle Schulen ein Angebot aufbauen müssen.»

Sonntag, 15. März: Weitere Besuchsverbote in Spitälern in Zug und Schwyz

Auch in den Kantonen Schwyz und Zug gelten ab sofort Besuchsverbote an den Spitälern. Es gibt Ausnahmen für ganz nahe Angehörige von minderjährigen Kindern, für Partner von Gebärenden oder Angehörige von unterstützungsbedürftigen oder sterbenden Menschen. Im Kanton Schwyz gelten die Regeln auch für Alters- und Pflegeheime.

Sonntag, 15. März: Gastronomie rechnet mit schwierigen Zeiten

Die Ausflugsrestaurants in der Zentralschweiz waren heute Sonntag gefordert, damit sie die Personenbegrenzungen einhalten konnten. Die Gäste hätten mit Verständnis reagiert, sagten mehrere Gastronomen gegenüber SRF. Um die Gästekapazität im Griff zu haben, wurden entweder Terrassen ganz geschlossen oder Sitzplätze massiv reduziert.

Der Präsident von Gastro Luzern, Ruedi Stöckli, fürchtet das Szenario der vollständigen Schliessung der Restaurants. «Vor diesem Entscheid habe ich Horror und es bedeutet den Stillstand für die Gastronomie. Aber es ist vermutlich die einzige Lösung», sagt Stöckli.

Samstag, 14. März: Keine internationalen Ruderregatten auf dem Rotsee – weitere Einschränkungen bei Bergbahnen

Sowohl die Qualifikationsregatta für Olympia als auch die Weltcupregatta im Mai auf dem Luzerner Rotsee sind abgesagt. Bergbahnen drosseln den Betrieb – am Pilatus ist er seit heute ganz eingestellt, die Gastronomie bleibt geschlossen. Auf die Rigi gilt ein stark eingeschränkter Fahrplan: Er soll vor allem der Erschliessung für die Wohnbevölkerung auf der Rigi dienen, die Platzzahlen in den Bahnen werden begrenzt. Auch das Dienstleistungsangebot (Shops, Kiosk) wird eingeschränkt.

Samstag, 14. März: Notbetreuung ab Mittwoch im Kanton Zug

Die Zuger Regierung regelt die Betreuung der Schulkinder in den nächsten Wochen, in denen keine Präsenzveranstaltungen an den Schulen stattfinden. Auch in Zug gilt: Grundsätzlich sind die Eltern für die Betreuung der Kinder verantwortlich. Es soll aber davon abgesehen werden, die Kinden durch die Grosseltern betreuen zu lassen. Gefordert seien auch die Arbeitgeber, schreibt die Zuger Regierung. Sie sollen für eine befritstete Zeit unter vereinfachten Bedingungen betriebseigene Angebote für die Betreuung einrichten. Die Notbetreuung an den Schulen bietet nur begrenzte Plätze. Diese seien für Familien gedacht, bei denen die Eltern in dringend benötigten Berufsgruppen arbeiten – beispielsweise im Gesundheitswesen oder bei der Polizei. Ab Mittwoch bieten alle Gemeinden die Notbetreuung an.

Samstag, 14. März: Missverständnisse mit dem Bund sind ausgeräumt – alle Skigebiete schliessen

Als letzte Skigebiete haben am Samstagabend der Hoch-Ybrig und Engelberg Titlis den Betrieb eingestellt und somit vorzeitig die Saison beendet. Aufgrund von Missverständnissen zwischen dem Bund und einigen Bergbahnen waren diese der Ansicht, sie müssten den Betrieb nicht einstellen.

Samstag, 14. März: Luzerner Stadtregierung appelliert an die Eltern

Wenn die Schulen in der Stadt Luzern ab Montag geschlossen sind, sind 14 Betreuungsangebote offen. Die Stadtregierung betonte an der Medienorientierung am Sonntag jedoch, dass die Eltern ihre Schulkindern wenn immer möglich daheim betreuen sollen. Es gelte, die Betreuung im Familienkreis und der Nachbarschaft zu organisieren. Grosseltern sollen keine Kinder betreuen müssen.

Samstag, 14. März: Polizeiposten und RAV-Schalter bleiben zu

Die Luzerner Polizei schliesst wegen des Coronavirus ab Montag vorübergehend mehrere kleine Polizeiposten im ganzen Kanton. Weiterhin geöffnet blieben die Posten Luzern Hirschengraben, Ebikon, Emmen, Hochdorf, Horw, Kriens, Schüpfheim, Sursee und Willlisau. Die Polizei verweist in ihrer Mitteilung darauf, dass kleine Anzeigen auch online gemacht werden könnten. Auch die Publikumszonen der Ausgleichskasse, der IV und des wira Luzern sowie alle RAV-Schalter an den Standorten Luzern, Emmen, Wolhusen und Sursee bleiben ab Montag geschlossen. Auskünfte und Gesuche werden via Telefon, Mail oder schriftlich erteilt, schreibt Wirtschaft Arbeit Soziales WAS in einer Mitteilung.

Samstag, 14. März: Fast alle Zentralschweizer Skigebiete zu – auch das Verkehrshaus ist geschlossen

Weitere Skigebiete in der Zentralschweiz stellen den Betrieb ein. So kann man schon heute Samstag die Melchsee-Frutt zwar noch per Gondelbahn erreichen. Die Skianlagen bleiben jedoch geschlossen. Auch in Engelberg hat man reagiert: Ab Samstagabend wird der Skibetrieb am Titlis eingestellt. Ebenfalls geschlossen sind die Anlagen auf dem Brunni. Auch das grösste Museum der Schweiz, das Verkehrshaus, ist bis auf weiteres geschlossen.

Der Tierpark Goldau meldet auf seiner Webseite, dass die Türen geschlossen bleiben.

Freitag, 13. März: Weitere Spitäler schliessen die Türen für Patientenbesuche

Im Kanton Obwalden sind ab sofort Patientenbesuche im Spital, aber auch in Heimen, grundsätzlich untersagt. Ausnahmen gibt es für ganz enge Angehörige oder Menschen in Palliativsituationen. Am Kantonsspital Nidwalden gilt dieselbe Regelung. In Nidwalden wurde der Teil einer Station in eine Isolierungsstation umfunktioniert. Mehrere Betten stehen speziell für Corona- Patientinnen und -Patienten bereit. Weiter ist der Ausbau der Intensivbetten geplant. In einem Zelt und einem Container vor dem Spital werden Corona-Verdachtsfälle rasch untersucht und gescreent.

Freitag, 13. März: Skigebiete beenden ihre Saison

Die SkiArena Andermatt-Sedrun teilt am Freitagabend mit, man sehe sich gezwungen, den Betrieb ab sofort einzustellen. Aufgrund der vom Bundesrat gemachten Vorgaben sei ein für Mitarbeitende und Gäste sicherer Betrieb nicht mehr möglich. Ebenfalls laufen die Lifte ab sofort in Sörenberg nicht mehr.

Freitag, 13. März: Schulen schliessen auch in der Zentralschweiz, Kantone informieren laufend

Nach dem Entscheid des Bundesrats vom Freitagnachmittag bleiben die Schulen auch im Kanton Zug ab Montag geschlossen. Die Schülerinnen und Schüler blieben zu Hause und würden Fernunterricht erhalten, teilte die Zuger Bildungsdirektion mit. In den Kantonen Luzern, Obwalden, Nidwalden und Uri sind die Gemeinden aufgefordert, ein Betreuungsangebot für Schulkinder bereitzustellen, deren Eltern die Betreuung nicht daheim organisieren können.

Freitag, 13. März: Das Coronavirus trifft das Luzerner Theater und viele andere Kulturveranstalter hart

Die neuen Weisungen des Bundesrats haben gravierende Auswirkungen auf viele Kulturveranstalter. Das Lucerne Festival muss alle Veranstaltungen des Frühjahrswochenendes TEODOR vom 1. bis 4. April 2020 absagen. Das Festival teilt mit, dass die Konzerte auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht nachgeholt werden können.

Ebenfalls abgesagt sind die Stanser Musiktage. Die Organisatoren verschieben die 25. Austragung des Anlasses auf den 13. bis 18. April 2021. Ebenso wird das Tonart Festival, das vom 27. und 28. März in Altdorf geplant war, auf das nächste Jahr verschoben. Und auch der Luzerner Stadtlauf kann 2020 nicht stattfinden.

«Der Entscheid des Bundesrates trifft uns tief und hart», sagt auch Birgit Aufterbeck, Stiftungsratspräsidentin des Luzerner Theaters. Mindestens für dieses Wochenende seien alle Veranstaltungen abgesagt. Wie es weitergeht, werde demnächst entschieden. Geprüft würden kleine Formate mit nur wenigen Zuschauern. Es sei aber auch möglich, dass das Luzerner Theater seinen Betrieb bis Ende April komplett einstelle.

Freitag, 13. März: Die Zentralschweizer Frühlingsmesse Luga ist abgesagt

«Wir können definitiv im Jahr 2020 keine Luga durchführen», sagt Markus Lauber am Freitag gegenüber SRF News. Er ist der Geschäftsführer der Messe Luzern AG. Alternativen seien geprüft worden, eine Verschiebung nach hinten wäre aber sehr schwierig.

«Der finanzielle Schaden ist sehr gross, aber nicht nur bei uns, sondern bei allen Beteiligten» sagt Lauber weiter. Alleine von ihrer Seite seien 40 Leute für die Luga am Arbeiten, im Gesamten seien es wohl um die 1000 Beteiligte. Man stecke jetzt aber die ganze Energie in die Vorbereitungen für die Luga 2021.

Freitag, 13. März: Auch das Luzerner Kantonsspital verbietet Besucheong>

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu minimieren, sind am Luzerner Kantonsspital (LUKS) an den Standorten Luzern, Sursee und Wolhusen ab 18.00 Uhr Patientenbesuche verboten. Ausnahmen gelten für besondere Patientensituationen. Das Besuchsverbot gelte bis auf Weiteres, teilt das LUKS am Freitag mit. Zudem wird die Kapazität für Corona-Patienten ausgebaut. Man rechne damit, dass die Zahl der Fälle, welche hospitalisiert werden müssen, in den nächsten Tagen und Wochen stark ansteigen werde.

Freitag, 13. März: Obwalden meldet ersten bestätigten Corona-Fall

Erstmals hat sich eine Personen aus dem Kanton Obwalden mit dem Coronavirus infiziert. Die 25-Jährige zeigt leichte Symptome. Bei sechs weiteren Personen liegt ein positiver Erstbefund vor. Somit sind sämtliche Zentralschweizer Kantone von Ansteckungen betroffen. Die Analyse des Referenzlabors zeige, dass sich die Frau in der Schweiz mit dem Virus infiziert habe, teilte die Obwaldner Staatskanzlei am Freitag mit. Die Betroffene zeige leichte Symptome und sei zu Hause isoliert.

Freitag, 13. März: Uri verbietet Spital- und Heimbesuche

Im Kanton Uri gilt ab sofort ein Besuchsverbot für das Kantonsspital Uri, sowie alle Alters- und Pflegeheime und Behinderteninstitutionen. In Absprache mit dem Kantonsspital Uri und mit dem Heimverband Curaviva Uri gilt ein generelles Besuchsverbot für das Spital sowie Heime bis vorerst am 30. April.

Zudem wurde wegen des Coronavirus auch die Session des Urner Parlaments, des Landrats kommenden Mittwoch abgesagt. Dies habe die Ratsleitung in Rücksprache mit den Fraktionspräsidien entschieden, heisst es am Freitag auf der Kantonswebseite.

Donnerstag, 12. März: Auch Uri betroffen

Im Kanton Uri sind zwei bestätigte Fälle des neuen Coronavirus aufgetreten. Auch der Referenztest des Genfer Labors hat den Erstbefund bestätigt. Die Patienten sind unabhängig voneinander erkrankt. Den beiden Erkrankten geht es den Umständen entsprechend gut. Schweizweit ist nun Obwalden der einzige Kanton ohne einen bestätigten Fall.

Donnerstag, 12. März: Fünf Fälle im Kanton Nidwalden

Im Kanton Nidwalden sind es inzwischen fünf bestätigte Fälle.

Donnerstag, 12. März: Uni Luzern stellt auf digitalen Betrieb um

Der gesamte Betrieb läuft allerdings ohne Unterbruch weiter. Die Vorlesungen finden online statt. In den vergangenen Tagen wurden dafür die technischen Voraussetzungen geschaffen und die personellen Kapazitäten bereitgestellt. Die Massnahmen dauern voraussichtlich bis mindestens Ende der Osterpause (Montag, 20. April 2020.)

Donnerstag, 12. März: Dringlicher Vorstoss zur Corona-Situation im Kantonsrat LU

Hotelier und FDP-Kantonsrat Patrick Hauser (Luzern) will in einer dringlichen Anfrage vom Regierungsrat wissen, wie der Kanton Luzern auf die wirtschaftlichen Folgen vorbereitet ist und wie der Erhalt von Arbeitsplätzen branchenübergreifend gesichert werden kann.

Donnerstag, 12. März: Abbruch der Meisterschaft trifft EVZ hart

Der Abbruch der Eishockey-Meisterschaft trifft auch den EV Zug, der sich auf die Playoffs eingestellt hatte, hart. Man rechnet mit etwa einer Million Franken Verlust.

Donnerstag, 12. März: Elf bestätigte Fälle im Kanton Zug

Im Kanton Zug haben sich weitere Personen mit dem Coronavirus angesteckt, die Zahl der bestätigten Fälle ist somit auf elf angestiegen. Der Gesundheitszustand aller Infizierten sei gut, teilte die Zuger Gesundheitsdirektion mit. Alle könnten nach wie vor in ihren Wohnungne isoliert werden.

In Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit würden auch im Kanton Zug seit dieser Woche nicht mehr alle Verdachtsfälle getestet.

Mittwoch, 11. März: Vier Ansteckungen in Nidwalden

Der Kanton Nidwalden meldet seine ersten Corona-Fälle: Vier Personen seien positiv auf das Virus getestet worden, teilte die Staatskanzlei mit. Drei von ihnen stünden in Verwandtschaft zueinander. Es handelt sich um einen 60-jährigen und einen 31-jährigen Mann sowie eine 32-jährige Frau, welche miteinander verwandt seien. Dazu komme eine 37-jährige Frau.

Dienstag, 10. März: Drei neue Fälle im Kanton Luzern

Die Zahl der mit dem neuen Coronavirus infizierten Personen ist am Dienstag im Kanton Luzern auf acht angestiegen. Dies teilt das Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons mit. Weitere Details zu den Ansteckungen sind nicht bekannt.

Montag, 9. März: Fünfter Fall im Kanton Luzern

Im Kanton Luzern ist eine weitere Person positiv auf das Coronavirus getestet worden. Somit erhöhte sich die Zahl der infizierten Personen auf fünf. Dies teilte das Luzerner Gesundheitsdepartement am Montagabend mit. Wie, wo und wann sich die Person infizierte, geht nicht aus der Mitteilung hervor.

Samstag, 7. März: Zwei weitere Fälle im Kanton Luzern

Die Staatskanzlei Luzern teilt mit, dass im Kanton inzwischen vier bestätigte Infektionen vorliegen. Die Bevölkerung werde gebeten, die Verhaltensregeln des Bundesamtes für Gesundheit zu befolgen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Freitag, 6. März: Weitere Erkrankte im Kanton Schwyz

Der Kanton Schwyz meldet drei neue bestätigte Corona-Fälle, somit gibt es kantonsweit nun sechs Infizierte. Die zusätzlichen Erkrankten stammten alle aus dem Umfeld bisher bekannter Fälle, heisst es in einer Mitteilung.

Freitag, 6. März: Zentralschweizer Spitäler sind gut gerüstet

Martin Pfister, Präsident der Zentralschweizer Gesundheitsdirektoren-Konferenz zeigt sich an einer Medienorientierung zufrieden mit der Vorbereitung der Kantone auf eine weitere Zunahme an Corona-Fällen. Unterschiedliche Teilnehmergrenzen für Veranstaltungen seien nicht schlimm, es gehe darum, «rechtskonforme Regeln zu treffen, welche auch funktionieren». Obwohl die Regionalspitäler immer wieder unter Beschuss seien, zeige sich in einem solchen Krisenfall ausserdem «wie wichtig Spitäler in kleineren Kantonen sind», meint Martin Pfister.

Freitag, 6. März: Zahl der Zuger Erkrankten steigt

Laut den neusten Informationen der Zuger Gesundheitsdirektion ist die Zahl der Erkrankten im Kanton gewachsen. Aktuell sind fünf Personen mit dem Coronavirus infiziert und 16 vorsorglich in Quarantäne. Der Verlauf sei bei allen erkrankten Personen mild und reichten von einer leichten Erkältung bis zu einer schwachen Grippe.

Freitag, 6. März: Luzerner Kantonsspital schränkt Besuch eing>

Patientinnen und Patienten des Luzerner Kantonsspitals dürfen neu bloss noch zwei Besucherinnen und Besucher pro Tag empfangen. Kinder würden nur noch in Ausnahmefällen als Besuch zugelassen und Besuche bei älteren Patienten auf ein Minimum reduziert, schreibt das Spital.

Freitag, 6. März: OW und SZ verschärfen Veranstaltungsverbot

In Schwyz werden externe Anlässe in Pflegeheimen verboten. Interne Veranstaltungen sollen möglichst vermieden werden, teilt der Kanton mit. So soll die besonders gefährdete Altersgruppe vor einer allfälligen Ansteckung geschützt werden. In Obwalden gilt ab sofort eine Meldepflicht von Anlässen mit mehr als 150 Personen.

Donnerstag, 5. März: Zweiter Erkrankter im Kanton Luzern

Die Luzerner Behörden melden einen zweiten Fall einer bestätigten Erkrankung. Es handelt sich dabei um eine Kontaktperson eines bestätigten ausserkantonalen Falles, der sich bereits in Quarantäne befindet.

Vier Personen sitzen vor einer Leinwand mit Warnhinweisen.
Legende: Medienkonferenz zum Coronavirus im Kanton Luzern im Kantonsspital Luzern. Keystone

Donnerstag, 5. März: Zwei weitere Fälle im Kanton Zug

Eine 21-jährige Frau und ein 58-jähriger Mann aus dem Kanton Zug sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Somit steigt die Zahl der Zuger Fälle auf drei. Die Frau stand in engem Kontakt mit dem ersten Erkrankten im Kanton und hat sich in der Folge ebenfalls angesteckt.

Beim dritten nachgewiesenen Fall handelt es sich um einen Mann, der sich auf einer Geschäftsreise durch verschiedene betroffene Länder in Asien angesteckt haben dürfte. Beide Personen befinden sich in einem guten gesundheitlichen Zustand. Sie wurden in ihren Wohnungen isoliert, da sie momentan keine medizinische Pflege in einem Spital benötigen.

Eingang zur Coronavirus Isolierungsstation im Kantonsspital Luzern.
Legende: Die Coronavirus Isolierungsstation im Kantonsspital Luzern wurde am Donnerstag, 5. März vorgestellt. Keystone

Donnerstag, 5. März: Corona-Fall an Luzerner Kantonsschule

An der Kantonsschule Alpenquai in Luzern gibt es einen bestätigten Coronavirus-Fall. Betroffen sei eine Schülerin, die noch am Montag und Dienstagvormittag am Unterricht teilgenommen habe, wie die Schule meldet. Sie befinde sich nun in Spitalpflege. Alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen der betroffenen Klasse sind unter Quarantäne gestellt worden und müssen bis auf Weiteres zu Hause bleiben. Der Schulbetrieb läuft allerdings weiter.

Hauptgebäude der Kanti Alpenquai.
Legende: Das Hauptgebäude der Kantonsschule Alpenquai in Luzern. SRF

Mittwoch, 4. März: Drastische Massnahmen in Brunnen

Bei einem Angestellten der Seeklinik Brunnen sei eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden, teilte die Klinik am Mittwoch mit. Die Klinik, welche auf Depressionen und Schlafstörungen spezialisiert ist, hat einen Sonderstab einberufen. Sie untersucht Mitarbeitende sowie Patientinnen und Patienten, welche mit der Person in Kontakt waren. Man habe aber Glück im Unglück gehabt, meint Chefarzt Marco Gebbers. Der infizierte Mann habe nach nur einem Tag mit den typischen Symptomen entschieden, zu Hause zu bleiben.

Mittwoch, 4. März: Ansteckungen im Kanton Schwyz

Auch im Kanton Schwyz liegen bestätigte Fälle einer Coronavirus-Ansteckung vor. Die Patienten seien unabhängig voneinander erkrankt. Nähere Angaben dazu, wo sich die drei Infizierten angesteckt haben könnten, machte der Kanton nicht. Den Angaben zufolge handelt es sich um einen Mann und zwei Frauen im Alter von 26, 43 und 55 Jahren. Eine Person ist im Spital in Schwyz hospitalisiert, zwei Personen befinden sich in betreuter Quarantäne zu Hause. Allen drei Personen gehe es den Umständen entsprechend gut, teilte das Departement des Innern mit.

Dienstag, 3. März: Erste Erkrankung im Kanton Zug

Der Kanton Zug meldet als erster in der Zentralschweiz einen Corona-Fall. Ein 21-jähriger Mann, der sich an einem privaten Anlass in Zürich angesteckt hatte, wird in einem Zürcher Spital isoliert. Eine Frau, die in engem Kontakt mit ihm stand und in der Folge in Quarantäne stand, hat sich ebenfalls angesteckt, wie die Zuger Gesundheitsdirektion mitteilte.

Regionaljournal Zentralschweiz, 21.3.2020, 17:30 Uhr; zezm/sda/fiss/huga/stus/brem/stat/foem/gotl

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