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Küssnacht kommt nicht zur Ruhe Bistum zeigt spielsüchtigen Pfarrer an

Der ehemalige katholische Pfarrer von Küssnacht SZ hat sich mutmasslich auch aus der Pfarreikasse bedient, um seine Spielschulden zu begleichen.

Das Bistum Chur ermuntert Personen, die durch das Gebaren des ehemaligen Pfarrers in Küssnacht SZ finanziell geschädigt worden sind, Meldung zu erstatten. Es richtet dazu bei einem Luzerner Anwalt eine Meldestelle ein. Um Klarheit in der Sache zu erhalten, erstattet es zudem gegen den Kirchenmann Strafanzeige. Es seien mutmasslich auch Pfarreigelder betroffen, teilte es mit. Nur mit einer Strafanzeige könne Klarheit über das Ausmass geschaffen werden.

Der Pfarrer, der viele Jahre in Küssnacht tätig war, war im Juni von seinem Amt zurückgetreten. Grund dafür waren die Schulden, die er wegen seiner Spielsucht angehäuft hatte. Der Pfarrer hatte sich bei Gläubigen Geld ausgeliehen.

Wie sein Anwalt und das Bistum am Dienstag übereinstimmend mitteilten, beläuft sich der Schuldenberg auf 2,16 Millionen Franken. Bisher haben sich 58 Gläubiger gemeldet.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Michael Räumelt (Monte Verita)
    Wäre schön wenn das Bistum bereits früher die Personen ermuntert hätte die durch sexuellen Missbrauch geschädigt worden sind ... aber Geld überwiegt ja jegliche Moral, wie man sieht, welch ein Aufwand hier im Verhältnis betrieben wird..hier wird sogar der Frömmste zum "Scheinheiligen Denuzianten"!
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