Zum Inhalt springen

Header

Audio
Ständerat Konrad Graber: «Da wird nichts mehr anbrennen.»
abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.
Inhalt

Mehr Strassen und Schienen Grünes Licht aus Bern für Zentralschweizer Grossprojekte

National- und Ständerat haben am Freitag definitiv Ja gesagt zum Bypass und zum Durchgangsbahnof Luzern.

Es war in den vergangenen Wochen nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. National- und Ständerat schickten die beiden grossen Infrastruktur-Ausbauprogramme des Bundes – den sogenannten Ausbauschritt 2019 für die Nationalstrassen und den Ausbauschritt 2035 der Bahn – hin und her. Lange waren sie sich nicht einig, welche Strassen- und Bahnprojekte in die Programme aufgenommen werden sollten.

Das Hin und Her ist zu Ende

Jetzt sind die Differenzen ausgeräumt – am Freitag, dem letzten Tag der Sommersession, haben die beiden Räten in den Schlussabstimmungen den Ausbauprogrammen zugestimmt.

Die eidgenössischen Räte haben damit auch über Grossprojekte entschieden, die die Zentralschweiz betreffen: Den Durchgangsbahnhof Luzern und den Bypass Luzern, der die Verkehrssituation auf der A2 und der A14 verbessern soll.

Abstimmungen dürften glatt durchgehen

Der Luzerner CVP-Ständerat Konrad Graber, der beide Geschäfte eng begleitet hat, ging schon im Voraus davon aus, dass die Schlussabstimmungen eine Formsache würden. Er habe im Parlament keine kritischen Stimmen mehr gehört, sagt er. «Die Vorlagen wurden ausführlich beraten, die Differenzen bereinigt – aus meiner Sicht kann da nichts mehr anbrennen.»

Das Ja zu den beiden Grossprojekten sei «eine gute Nachricht für die Zentralschweiz», so Graber. «Das sind wichtige Ausbauten für unsere Infrastruktur.»

Lokaler Widerstand ist zu erwarten

Gebaut sind die Projekte damit aber noch nicht – das ist auch Konrad Graber bewusst. Beim Bypass gibt es jetzt bereits Widerstand, und auch beim Tiefbahnhof – bei dem der Bau eines Tunnels unter dem Luzerner Seebecken nötig würde – rechnet Graber mit Gegenwind. «Es braucht auf lokaler Ebene den Effort der Politik, damit die Projekte umgesetzt werden können, für die der Bund das Geld bewilligt hat», sagt er.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.