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Zentralschweiz Startschuss für Skiarena zwischen Andermatt und Sedrun

Mitte Juli hat der Bund die Pläne für die Skiarena Andermatt-Sedrun genehmigt. Nun haben die Verantwortlichen die wichtigsten Aufträge erteilt. Die Skigebietsverbindung soll auf die Wintersaison 2017/18 fertig gestellt werden.

Plan aller Bahnen und Lifte der Skiarena Andermatt - Sedrun.
Legende: Plan der Bahnen und Lifte: Im Frühjahr soll mit dem Bau begonnen werden. zvg

Gegen die Plangenehmigung und Konzession des Bundesamtes für Verkehr (BAV) für die Skianlagen Urserntal – Oberalp sind keine Einsprachen eingegangen. Damit ist die Bewilligung Mitte Juli rechtskräftig geworden, wie die Andermatt-Sedrun Sport AG am Mittwoch mitteilte. Speziell am Seilbahnprojekt von Andermatt und Sedrun war, dass nicht einzelne Bahnen den Behörden zur Genehmigung vorgelegt wurden, sondern das Gesamtprojekt. Dies hat den Vorteil, dass nicht das Gesamtprojekt an einer Einsprache gegen ein Einzelprojekt scheitern kann.

Nun laufen die Vorbereitungsarbeiten für die Einreichung der verschiedenen Baugesuche. Insbesondere müssen Detailprojekte im Bereich Umwelt von den zuständigen Instanzen genehmigt werden. Im Frühling 2015 soll der definitive Baustart im Skigebiet erfolgen.

Bedeutende Aufträge

Alle drei grossen europäischen Seilbahnunternehmen – Bartholet Seilbahnen (Flums), Garaventa (Goldau) und Leitner (Sterzing, IT) – haben je einen Teil des Gesamtauftrags zugesprochen erhalten. Damit ist einer der grössten Aufträge in der jüngeren Geschichte der schweizerischen Bergbahnbranche erteilt worden. Bisher wurde für die Realisierung der Skiarena ein Auftragsvolumen von rund 100 Millionen Schweizer Franken ausgelöst. Insgesamt dürfte das Seilbahnvorhaben gegen 200 Millionen Franken kosten.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von W.Ineichen, Luzern
    Es nimmt mich verteufelt wunder, wie denn all die tausenden Touristen nach Andermatt reisen sollen? Etwa auf der hoffnungslos verstopften A2 nach Göschenen und dann durch den unmöglichen Schöllenenengpass?? Sicher reisen auch keine Skifahrer mit der SBB nach Göschenen und dann mit dem Schmalspurbähnli nach Sawirisville. Oder von Chur nach Sedrun? Oder von Airolo via Gotthardtunnel nach Göschenen- Schöllenenengpass-Andermatt? Lachhaft.
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  • Kommentar von Paul Moser, Genf
    Der Gigantismus hat kein Ende und ist völlig kurzzichtig gedacht. Aber der Mensch schein lernresisent zu sein. „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“
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