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Per ÖV nach Andermatt: Aber wie genau?
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 27.01.2020.
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Tourismus in Andermatt Mit der Seilbahn von Göschenen auf den Gütsch?

Der Bahnhof Göschenen soll zu einem Tourismus-Hub ausgebaut werden. Damit kommt das Projekt einer Seilbahn auf den Gütsch ob Andermatt, das seit langem im Raum steht, wieder in Schwung.

Lange war es still um die Idee einer Seilbahn, welche die Touristen vom Bahnhof Göschenen direkt auf den Gütsch im Skigebiet von Andermatt transportieren sollte. Seit je aber war sie Teil der Erweiterung des Skigebiets Andermatt und der touristischen Infrastruktur in Andermatt, in die der Ägyptische Investor Samih Sawiris in den vergangenen Jahren bereits über einer Milliarde Franken investierte.

An Spitzentagen werden wir von Autos überschwemmt
Autor: Hans RegliGemeindepräsident Andermatt

Nun wird diskutiert, wie Andermatt besser mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar wird. Denn bislang kommen nur rund zehn Prozent der Skisportlerinnen und Skisportler mit dem Zug - alle Anderen reisen mit dem Auto an.

Am Montag teilten die SBB und der Kanton Uri mit, dass sie zusammen mit den Gemeinden Göschenen und Andermatt, der Andermatt-Urserntal Tourismus GmbH, der Andermatt-Sedrun Sport AG, der Andermatt Swiss Alps AG und der Matterhorn Gotthard Bahn die «Destinationsperspektive Göschenen-Andermatt 2030» lancieren.

Bahnhof Göschenen als Drehscheibe für Autos und ÖV

Herzstück dieser Absichten ist der Ausbau des Bahnhofs Göschenen zu einem so genannten Tourismus-Hub. Er solle künftig eine Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr und für Autos sein. Die Gäste sollen in Göschenen zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern umsteigen und in die Ferienregion Andermatt weiterreisen können.

Damit werden die Pläne einer neuen Seilbahn von Göschenen auf den Gütsch ob Andermatt wieder aktuell. So könnten vor allem Tagesgäste direkt ins Skigebiet Andermatt-Sedrun gelangen, heisst es weiter. Die Realisierung der Seilbahn sei abhängig von technischen, raumplanerischen und finanziellen Entscheiden.

Grosse Investitionen stehen an

Die Seilbahn aber sei nicht die einzige Variante, die in Frage komme. Weitere Optionen zum Ausbau der Zubringer-Kapazitäten in die Ferienregion werden ebenfalls geprüft: Unter anderem zum Beispiel eine Aufstockung der Matterhorn Gotthard Bahn als Zugringer nach Andermatt.

Noch in diesem Jahr soll entschieden werden, welche Variante weiterverfolgt wird. Insgesamt gehen die Verantwortlichen von Investitionen in der Höhe von rund 100 Millionen Franken aus. Eine Seilbahn würde laut Berechnungen von Andermatt Swiss Alps rund 40 Millionen Franken kosten, ausserdem müsste ein Parkhaus gebaut werden.

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Autor: Samih SawirisInvestor Andermatt Swiss Alps

Die Urner Regierung hatte 2016 in einer Antwort auf eine Interpellation festgehalten, dass eine Seilbahn von Göschenen auf den Gütsch ohne staatliche Zuschüsse des Kantons auskommen müsste. Die öffentliche Hand biete aus Norden bereits Verbindungen über Strasse und Bahn ins Urserntal.

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