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«Wir dürfen die Jungen nicht ausschliessen», hiess es im Landrat Uri zum Stimmrechtsalter 16
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 19.05.2020.
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Urner Landrat macht vorwärts 16-Jährige an die Urne: Uri nimmt einen neuen Anlauf

Der Urner Landrat hat einen Vorstoss gutgeheissen, der die Senkung des Stimmrechtsalters von 18 auf 16 Jahre verlangt.

Der Kanton Uri will Jugendlichen ab 16 Jahren eine aktive politische Beteiligung ermöglichen. Alle vier Fraktionen im Urner Kantonsparlament, dem Landrat, hatten einen Antrag eingereicht, das Stimmrecht von 18 auf 16 Jahre zu senken. Auch die Regierung unterstützt das Vorhaben. Am Montag ging die Überweisung im Landrat nun mit 40 zu 15 Stimmen bei einer Enthaltung über die Bühne.

Aus den Reihen der SVP gab es Vorbehalte, weil die 16-Jährigen, die keine Steuern zahlten, nicht mit den finanziellen Folgen leben müssten, die ihr Stimm- und Wahlverhalten habe. Dagegen argumentierte Karin Gaiser (CVP), die Jugend habe sich gewandelt. Aus parteipolitischer Sicht müsse man die Jugendlichen frühzeitig politisch involvieren.

Erster Anlauf vor zehn Jahren

Bereits vor zehn Jahren wurde im Kanton Uri eine Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters diskutiert, dies wegen einer Initiative der Jungsozialisten (Juso). Regierungsrat und Landrat waren schon damals dafür, die Stimmberechtigten sagten aber mit einem Nein-Stimmenanteil von 80 Prozent nein.

Könnten im Kanton Uri neu auch 16- und 17-Jährige wählen und abstimmen, würde sich die Zahl der Stimmberechtigten um zwei bis drei Prozent erhöhen. In ein politisches Amt gewählt werden könnten die jungen Menschen aber weiterhin erst mit 18 Jahren, wenn sie die Volljährigkeit erreicht haben.

In der Schweiz kennt bislang erst der Kanton Glarus ein Stimmrechtsalter unter 18 Jahren. Das Neuenburger Stimmvolk lehnte im Februar eine Senkung des Stimmrechtsalters klar ab.

Regionaljournal Zentralschweiz, 19.05.2020, 6:31 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Schwaibold  (Felix Schwaibold)
    ich kann niemals bedauern das die bürgerliche Politiker auch die bürgerliche Jungpolitiker seit den Jahr 2007 immer ständig das Stimmrechtsalter 16 ständig bekämpft hatte im Gegensatz der linken sp,grüne ist sie verlangen mit die Einführung des Stimmrechtsalter 16 das jeder Schweizer Bürger seit da Jahr 2007 da zu Diskussion steht wenn mann vor den 3 März 1991 früher erst ab 20 Jahre Abstimmen und wählen dürfte wundert seit den den 1 Januar 1996 volljährig erst ab 20 Jahre
  • Kommentar von Felix Schwaibold  (Felix Schwaibold)
    mann sollte das Stimmrechtsalter 16 einführen damit jeder Schweizer Bürgerinnen und Bürger die im Zeitraum vom 20 Oktober 2000 bis 21 Oktober 2002 geboren sind auch das vollen stimm und Wahlrecht bekommen und selber frei über ihre eigene Zukunft entscheiden können
  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Nein Frau Gaiser, die Jugendlichen haben sich nicht gewandelt oder sind reifer geworden, Durch die Medien erhalten sie mehr Informationen und Nachrichten und trotzdem ist das Interesse nicht besser geworden. Man darf auch sagen, dass die Ausbildung gegenüber früher besser wurde. Trotz diesen positiven Punkten ist das Interesse der Mehrheit der Jungen kleiner als vor 20 Jahren. Grund für die Abnahme an der Politik ist die falsche Annahme es geht uns ja gut haben alles, was wollen wir noch mehr?