Suche nach A(a)ron Vergewaltiger von Emmen nannte seinen angeblichen Namen

Frau fährt mit Fahrrad über einen Waldweg. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Am 21. Juli 2015 wurde in Emmen eine Frau vergewaltigt und schwer verletzt. Keystone

  • Im Vergewaltigungs-Fall von Emmen am 21. Juli 2015 nannte der Täter gegenüber dem Opfer seinen angeblichen Vornamen.
  • Die Staatsanwaltschaft sucht nun nach einer Person, welche sich A(a)ron nennt. Ob es sich dabei um den richtigen Namen des Täters handelt, ist unklar.
  • Bisher hatten die Behörden diese Information aus «ermittlungstechnischen Gründen» nicht erwähnt.
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Signalement des Täters

Der Täter soll zwischen 170 bis 180 gross und zwischen 19 bis 25 Jahre alt sein. Offenbar ist er Raucher, hat laut Staatsanwaltschaft eher dunkle Hautfarbe und trägt schwarzbraunes, gekraustes Haar.

Die Ermittler wollen nun von der Bevölkerung wissen, ob Personen bekannt seinen, die Aron heissen, den Namen Aron oder Aaron als Künstlernamen benutzen oder dem Signalement des unbekannten Täters entsprechen.

Gesucht wird nach Personen, die sich durch ein «übersteigertes Interesse» am Fall bemerkbar machten oder nach der Tat unerwartet wegzogen, oder die plötzlich nicht mehr im Verein oder Freundeskreis auftauchten.

Im letzten Juli vergewaltigte in Emmen (LU) ein unbekannter Täter eine 26-jährige Frau. Das Opfer ist seither vom fünften Halswirbel abwärts gelähmt. Die Polizei sicherte die DNA-Spur des Täters. In der Folge wurde eine Massen-DNA-Untersuchung bei über 300 Männern durchgeführt. Trotz trotz intensiven Ermittlungstätigkeiten ist der Täter noch immer nicht gefasst.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Spurensuche im Labor

    Aus 10vor10 vom 14.12.2016

    National- und Ständerat haben beschlossen, dass in Zukunft mit DNA-Tests nicht nur das Geschlecht einer Person bestimmt werden darf, sondern auch Augen-, Haarfarbe sowie das Alter. Das freut nicht alle. Bis aber eindeutige Täterprofile erstellt werden können, muss die Forschung noch anpacken.

  • Vergewaltigung in Emmen LU: Nach wie vor keine Spur vom Täter

    Aus Schweiz aktuell vom 21.7.2016

    Im Juli letzten Jahres wurde in Emmen eine Velofahrerin vom Velo gerissen und vergewaltigt. Aufgrund der schweren Rückenverletzungen erlitt die Frau eine Querschnittlähmung. Bisher konnte die Staatsanwaltschaft Luzern die DNA von mehreren Hundert Männern überprüfen, ohne Erfolg. Jetzt wird die Suche ins Ausland erweitert.

  • Täter-DNA

    Aus Rundschau vom 25.5.2016

    Nach dem Fall Rupperswil kritisieren Politiker das DNA-Profil-Gesetz, welches das Parlament vor wenigen Jahren selber einsetzte. Zu stark profitierten mutmassliche Täter vom Datenschutz, denn eine vertiefte DNA-Analyse ist nicht erlaubt. Auch die Angehörigen im Vergewaltigungsfall von Emmen wollen eine Gesetzesrevision: Vor bald einem Jahr vergewaltigte ein bis heute nicht gefasster Täter die 26-jährige S. brutal, - S. ist heute Tetraplegikerin.