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Legende: Audio Wie das Züri-Fäscht klimafreundlicher werden soll abspielen. Laufzeit 02:38 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 29.07.2019.
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Abfallberge am Züri-Fäscht Die Organisatoren planen ein neues Konzept mit Mehrweg-Geschirr

Bierbecher, Plastikteller oder Papierservietten – 250 Tonnen Abfall sind am Züri-Fäscht 2019 entstanden. Zu viel, findet Stadtrat Richard Wolff (AL): «Die Berge von Abfall, die während und nach dem Fest die Stadt verschandeln, sind sowohl ästhetisch als auch ökologisch – gelinde gesagt – ein Ärger», schreibt Wolff in der Stadtratskolumne im «Tagblatt der Stadt Zürich». Für das nächste Volksfest im Juli 2022 rät er den Organisatoren ein neues Abfallkonzept. «Ein System mit Mehrweg-Geschirr und Depot könnte ein Weg sein.»

Depot-System funktionierte nicht

Das Anliegen, die riesigen Abfallberge nach dem Fest zu reduzieren, teilt auch Züri-Fäscht Geschäftsführer Roland Stahel. Beim Depot-System ist er jedoch skeptisch. Ein solches habe man am Züri-Fäscht vor neun Jahren ausprobiert. Mit wenig Erfolg. Das Problem sei die Logistik am grössten Volksfest der Schweiz: «Wir müssen das Mehrweg-Geschirr vom Fest abtransportieren, waschen und dann wieder zu den Ständen aufs Gelände bringen.» Dies sei praktisch unmöglich, sagt Roland Stahel. Aufwand und Ertrag hätten überhaupt nicht gestimmt.

Dennoch wolle man das Abfallkonzept fürs nächste Züri-Fäscht auf jeden Fall überdenken, so Stahel. Eine Lösung: Das Mehrweg- oder Recycling-Geschirr wird während dem Fest gestapelt und erst nach dem Fest abtransportiert. «Wahrscheinlich geht es in diese Richtung.» Konkret sei aber noch nichts, sagt der Züri-Fäscht Geschäftsführer. «Wir werden in naher Zukunft mit der Stadt und mit Umweltorganisationen an einen Tisch sitzen und an einem neuen Konzept arbeiten.»

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Solche Gross-Veranstaltungen sind in der westlichen Konsum- und Spassgesellschaft nicht mehr wegzudenken! Nur, warum kann man (wie sonst beim Schul- oder Arbeitsweg oder bei Einkäufen und Ausgang) nicht ein Rucksäckli am Rücken tragen und die Getränke oder Zwischenverpflegungen in wiederverwendbaren Flaschen und Geschirr mittragen und nachher eventuelle Abfälle mit nach Hause nehmen? Einfach auf die Strasse oder in fremde Hauseingänge fortwerfen ist wohl kaum im Sinne des Umwelt-und Klimaschutz!
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  • Kommentar von Oliver Oettli  (Taino)
    Depot Geschirr ist mittlerweile an so ziemlich jeder noch so kleinen Hobby Veranstaltung Pflicht und normal. Nur die (sorry) Obergurus des grössten Festes des Landes kriegen es nicht zu Stande? Das ist ein ziemliches Armutszeugnis. Wenn für Euch der Aufwand nicht stimmt, dann macht ihn gefälligst stimmend! So etwas erwarte ich schlicht als Basis für ein Volksfest OK.
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  • Kommentar von Ronny Moser  (ronbo)
    Liebes OK des Züri-Fäscht, fragt doch mal in Vevey nach (Fête des Vignerons), dort geht's nämlich mit dem Mehrweg-Geschirr und Depot-Konzept.
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