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Bei Partys werden Kontaktdaten genau geprüft
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 06.08.2020.
abspielen. Laufzeit 03:53 Minuten.
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Bekämpfung der Corona-Pandemie Zürich verschärft Kontrollen in Clubs und Betrieben

  • Seit Montag erfasst der Kanton Zürich am Flughafen die Daten von Personen, die aus Risikoländern zurückkehren.
  • Nun kündigt der Zürcher Regierungsrat auch in anderen Bereichen wie in Tanzlokalen und Clubs strengere Kontrollen an.
  • Die Maskenpflicht soll im Kanton Zürich aber vorläufig nicht weiter ausgedehnt werden.

In Tanzlokalen und Clubs will der Kanton Zürich beispielsweise regelmässig die erhobenen Kontaktdaten von Besucherinnen und Besuchern überprüfen. Auch in anderen Betrieben und Institutionen wie Schulen oder Restaurants würden die Schutzkonzepte genau kontrolliert. Der Kanton setze jetzt strikt durch, was momentan gelte, so die Zürcher Regierungspräsidentin Silvia Steiner (CVP). «Aber wir wollen nicht flächendeckend weitere Verbote und Gebote einführen, die wir nicht durchsetzen können».

Keine Maskenpflicht in Geschäften

Die Kontrollen werden durch den sogenannten Sonderstab Covid-19 koordiniert. Laut Mitteilung des Regierungsrates analysiert der Sonderstab die aktuelle Situation laufend. Derzeit verzichtet er darauf, die Maskenpflicht vom öffentlichen Verkehr auf weitere Bereiche auszudehnen, wie es der Bund den Kantonen empfohlen hat.

Der Sonderstab sieht momentan zwar den Anstieg der Infektionsrate, schätzt diesen aber als moderat ein.
Autor: Silvia SteinerZürcher Regierungspräsidentin

«Der Sonderstab sieht momentan zwar den Anstieg der Infektionsrate, schätzt diesen aber als moderat ein», begründet Silvia Steiner. Derzeit funktioniere auch das Contact Tracing relativ gut.

Laut Steiner hat der Kanton Zürich aber schon vor den Empfehlungen des Bundes mehrfach darüber diskutiert, die Maskenpflicht auszuweiten. «Sieht man, dass diese Massnahme tatsächlich sinnvoll ist und Akzeptanz in der Bevölkerung hat, wird man diese auch anordnen müssen», so Steiner. Derzeit sei es schwierig einzuschätzen, wann eine Maskenpflicht angezeigt sei. Aktuell gilt in den Kantonen Waadt, Jura und Genf eine Maskenpflicht in Läden.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen; 06.08.2020; 17.30 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Der Kanton ZH wendet schlicht das Vorgesehene konsequent an, ev. noch etwas konsequenter als zuvor. Wie Silvia Steiner in einem guten Interview sagte, nützt der Kanton ZH den Verantwortungsraum so aus, wie er gegeben ist. Es gibt auch aktuell einen verhältnismässig guten Befund (Erhebung) der Infektionslage: so wird entsprechend: gehandelt, und nicht einfach flächendeckend und damit die frustrierend, die bis jetzt konsequent mit Selbstverantwortung, sich und andere schützend, mitgemacht haben.
  • Kommentar von Christian Weber  (CWeb)
    Der Kanton Zürich steht bezüglich Inzidenz / 100'000 im kantonalen Mittelfeld.
    Dass die Kontaktlisten verstärkt überprüft werden, ist nichts Anderes als korrekt und müsste überall so sein. Was mit "erhoben" gemeint ist, näme mich jedoch wunder. Werden da jetzt Fichen von Bar- und Clubbesuchern angelegt, oder wie ist das zu verstehen?
    1. Antwort von Esther Jordi  (EstherJ.)
      Damit ist nichts anderes gemeint als das Notieren der Kontaktdaten der Besucher, was ja auch sein muss, damit ein allfällig notwendiges Contact Tracing überhaupt möglich ist. "Erheben" ist einfach ein Ausdruck der in der deutschen Sprache für sowas geläufig ist.
    2. Antwort von Christian Weber  (CWeb)
      Ach Frau Jordi, ich dachte, wir kennen uns inzwischen ;)
      Die Frage ist, ob die Daten nun vom Kanton/von der Polizei gespeichert werden und wenn ja, basierend auf welcher rechtlichen Grundlage. Dass sie der Veranstalter aufnimmt ist ja selbstverständlich.
    3. Antwort von Esther Jordi  (EstherJ.)
      Ihre Frage war für mich seltsam und offenbar missverständlich formuliert. ;-)
    4. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Nein, es wird kein neues Verfahren mit Fichen eingeleitet: was die Bars und Clubs etc. betrifft, sondern konsequenter Daten für allfälliges contact tracing (exgüsi EJ!) erhoben. Nur weil es ZH ist, wird in dem Bereich nichts Neues erfunden. Was die Passagierdaten am Flughafen betrifft, bewegt sich Regierungsrat Mario Fehr, ev. auf dünnem Eis. Silvia Steiner war früher konsequente/korrekte Staatsanwältin und hat einen einzigartig transparenten Erklärungsstil! Interview auf Regionaljournal SRF1