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Bidu Zaugg zur GC-Krise «Der Abbruch des Hardturms war das Todesurteil»

Legende: Audio «Es ist bitter» abspielen. Laufzeit 03:15 Minuten.
03:15 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 05.03.2019.

SRF: «Bidu» Zaugg, was ist los mit GC?

Hans-Peter «Bidu» Zaugg: Es ist bitter zu verfolgen, wie so ein toller Club solche Probleme hat. Heute handeln sie auf eine Art und Weise, die für einen Aussenstehenden unverständlich ist. Man sieht kein Konzept, keine Kontinuität. Für mich ist auch immer noch unverständlich, wie man den Hardturm abreissen konnte, ohne dass die Bewilligung für einen Neubau vorlag. Hätte man ihn nur saniert, dann gäbe es nun längstens wieder ein gutes Stadion.

Hans-Peter «Bidu» Zaugg

Hans-Peter «Bidu» Zaugg

Fussball-Trainer

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Hans-Peter «Bidu» Zaugg wurde am 2. Dezember 1952 in Bern geboren. In den 1990er-Jahren wurde er bekannt als Assistenztrainer der Schweizer Nationalmannschaft, unter anderem unter Roy Hodgson. Im Jahr 2000 war er interimistisch Cheftrainer der Nati. Im gleichen Jahr wechselte er für eine Saison zu GC und gewann mit den Zürchern den Meistertitel. In den folgenden Jahren trainierte er den FC Luzern, YB, das Nationalteam Liechtensteins und den FC Solothurn.

SRF: Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen dem Stadion und dem Niedergang von GC?

Zaugg: Absolut. Für mich war der Abriss des Stadions wie das Todesurteil für GC. Es war klar, dass es schwierig würde für GC, die Heimspiele im Letzigrund auszutragen.

SRF: Umstritten ist auch Präsident Stephan Anliker. Kann er sich halten?

Zaugg: Man muss als Präsident nicht über einen grossen Sachverstand über Fussball verfügen. Aber man muss die richtigen Leute anstellen. Mittlerweile muss man hoffen, dass sich GC diese Saison noch irgendwie retten kann und dann einen Neustart beginnt. Verschiedenen Positionen müssten neu besetzt werden.

Die Fragen stellte David Vogel

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