Attacke in Schaffhausen Bild zeigt Täter kurz vor der Tat

  • Ein 51-jähriger Mann hat in Schaffhausen mit einer Kettensäge die Büros einer Krankenkasse gestürmt. Fünf Personen wurden verletzt, eine davon schwer.
  • Der Angreifer, ein Aussenseiter, der meist in Wäldern lebt, ist auf der Flucht. Die Fahndung läuft auf Hochtouren. Der Mann gilt als aggressiv und gefährlich.
  • Bei der Tat handelt es sich laut Polizei nicht um einen Terrorakt.

Polizeieinsatz in Schaffhausen

Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 21 :00

    Hiermit schliessen wir unseren Liveticker zum Angriff in Schaffhausen. Alle Informationen zum Fahndungsverlauf finden Sie ab sofort hier.

  • 20 :56

    Bild zeigt Täter unmittelbar vor der Tat

    Die Fahndung nach dem Angreifer läuft nach wie vor auf Hochtouren. Die Schaffhauser Polizei veröffentlicht dieses neue Fahndungsbild, das den Täter unmittelbar vor der Tat zeigt. In der schwarzen Tasche trägt er höchstwahrscheinlich die Motorsäge mit sich. Die Polizei wird nach eigenen Angaben bei der Fahndung durch weitere Spezialisten aus verschiedenen Kantonen unterstützt.

    Ein Fahndungsbild zeigt den Täter kurz vor der Tat Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Ein Fahndungsbild zeigt den Täter kurz vor der Tat. Schaffhauser Polizei

  • 19 :47

    Drohungen gibt es häufig

    Laut dem Krankenkassenverband gibt es immer wieder Drohungen gegen Mitarbeiter. Man werde nun den Angriff in Schaffhausen analysieren und die Sicherheitsvorkehrungen verstärken, heisst es beim Krankenkassenverband Santésuisse auf Anfrage von «10vor10».

  • 19 :26

    Im Auto gelebt

    Mittlerweile ist bekannt, wo sich der gesuchte Mann vor der Tat aufhielt. Er soll auf einem Parkplatz in Laufen-Uhwiesen (ZH) einen Monat lang in seinem Auto gelebt haben, so SRF-Korrespondentin Brigit Weibel.

    Video «SRF-Korrespondentin Brigit Weibel zu den aktuellsten Entwicklungen» abspielen

    Die aktuellsten Entwicklungen

    1:14 min, vom 24.7.2017

  • 18 :52

    Was bisher bekannt ist

    Eine Übersicht über die Ereignisse in Schaffhausen, die bisherigen Ermittlungsergebnisse sowie die Fahndung nach dem Täter finden Sie in unserer Zusammenfassung.

  • 18 :49

    Filiale war genügend geschützt

    Die Filiale in Schaffhausen sei genügend geschützt, so Christina Wettstein, Mediensprecherin der CSS. Man überlege sich nun aber, das bestehende Sicherheitsdispositiv zu verschärfen.

    Video «Die CSS-Mediensprecherin über das Sicherheitsdispositiv» abspielen

    Die CSS-Mediensprecherin über das Sicherheitsdispositiv

    0:53 min, vom 24.7.2017

  • 18 :31

    Polizei bittet um Unterstützung

    Bei der Fahndung nach dem Angreifer seien die Ermittler auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen, sagt Einsatzleiter Ravi Landolt. Bürger sollten Verdächtiges lieber einmal zu oft melden als einmal zu wenig.

    Video «Schaffhauser Polizei hofft auf Mithilfe aus der Bevölkerung» abspielen

    Schaffhauser Polizei hofft auf Mithilfe aus der Bevölkerung

    0:29 min, vom 24.7.2017

  • 18 :22

    Fahndung läuft auf Hochtouren

    Über 100 Polizisten seien im Einsatz, so SRF-Korrespondentin Brigit Weibel. Im Moment seien sie uniformiert. «Sollte sich der Fahndungserfolg aber nicht einstellen, dann will man vermehrt auf zivile Fahnder setzen.»

    Video «Einschätzungen von SRF-Korrespondentin Brigit Weibel» abspielen

    Einschätzungen von SRF-Korrespondentin Brigit Weibel

    0:44 min, vom 24.7.2017

  • 18 :05

    «Mehrmals im Wald gesehen»

    Eine Frau aus der Nachbargemeinde Uhwiesen (ZH) hatte den Mann in der Vergangenheit bei Spaziergängen mehrmals in seinem Auto gesehen. Die heutigen Vorgänge seien ein Schock gewesen, sagt sie.

    Video ««Habe ihn oft in seinem Auto gesehen»» abspielen

    «Habe den Mann oft in seinem Auto gesehen»

    0:40 min, vom 24.7.2017

  • 17 :49

    Stadtpräsident: Sicherheitsdispositiv wird überprüft

    Der Schaffhauser Stadtpräsident Peter Neukomm drückt den Betroffenen sein Mitgefühl aus: «Es war ein trauriger Tag für unsere Stadt. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten.»

    Der Einzelfall habe die Verletzlichkeit der offenen Gesellschaft aufgezeigt: «Schaffhausen ist sicher und bleibt sicher. Aber solche Taten kann man nie ausschliessen, das wurde uns heute schmerzhaft vor Augen geführt.»

    Neukomm kündigt an, das Sicherheitsdispositiv der öffentlichen Verwaltung zu überprüfen: «Bisher war die Thematik sehr theoretisch. Nach diesem konkreten Vorfall werden wir die Sicherheit der städtischen Mitarbeiter überprüfen.»

  • 17 :32

    Unklar, ob Täter mit Auto unterwegs ist

    Ob der Täter nun zu Fuss unterwegs ist oder mit einem anderen Fahrzeug, ist unklar. Wird der Täter am Abend und während der Nacht nicht gefasst, will die Schaffhauser Polizei am Dienstagvormittag um zehn Uhr wieder informieren.

  • 16 :39

    Psychisch kranke Person?

    Wenn die Tatwaffe eine Kettensäge sei, so handle es sich statistisch gesehen meist um psychisch kranke Menschen, so SRF-Korrespondentin Brigit Weibel. Dies sei die Einschätzung eines forensischen Psychologen.

    Video «SRF-Korrespondentin: «Experten vermuten psychische Erkrankung»» abspielen

    SRF-Korrespondentin: «Experte vermutet psychische Erkrankung»

    0:26 min, vom 24.7.2017

  • 16 :29

    Medienkonferenz beendet

    Die Medienkonferenz ist beendet. Weitere Informationen sollen morgen früh bekannt gegeben werden.

  • 16 :24

    Aufenthaltsort des Täters unbekannt

    Der Mann trage die Kettensäge noch bei sich, teilte die Polizei an der Medienkonferenz mit. Möglicherweise sei er auch noch zusätzlich bewaffnet. Wo der Täter sich aufhält, ist unklar. Auch einen Aufenthaltsort in Deutschland schliessen die Ermittler nicht aus.

    Video «Einsatzleiter: «Wir haben keine Ahnung, wo der Mann derzeit ist»» abspielen

    Einsatzleiter: «Wir haben keine Ahnung, wo der Mann derzeit ist»

    0:24 min, vom 24.7.2017

  • 16 :20

    Genaues Motiv unklar

    Der Täter, ein 51-jähriger Mann, ist laut den Behörden zweifach vorbestraft. Beide Male wegen illegalem Waffenbesitz. Über das genaue Motiv kann Staatsanwalt Peter Sticher nichts Definitives sagen.

    Video «Staatsanwalt: «Der Mann ist mehrfach vorbestraft»» abspielen

    Staatsanwalt: «Der Mann ist mehrfach vorbestraft»

    0:23 min, vom 24.7.2017

  • 16 :12

    Auch deutsche Polizisten dabei

    Auch die deutsche Polizei sei bei der Fahndung im Einsatz, so die Behörden. Insgesamt sind über 100 Polizisten aktiv.

  • 16 :08

    Aggressives Verhalten

    Der Mann könne sehr aggressiv reagieren, so die Polizei. Deshalb wird die Bevölkerung aufgerufen, die Polizei umgehend zu kontaktieren, wenn der Mann gesichtet wird.

    Video «Einsatzleiter: «Täter hält sich vor allem in Wäldern auf»» abspielen

    Einsatzleiter: «Täter hält sich vor allem in Wäldern auf»

    0:55 min, vom 24.7.2017

  • 15 :59

    Medienkonferenz der Behörden

    Die Schaffhauser Behörden informieren an einer Medienkonferenz über die neusten Erkenntnisse. Demnach gab es nicht zwei schwer Verletzte, sondern nur einen. Die Verletzten befinden sich aber nicht mehr in Lebensgefahr.

    Der Täter soll sich vornehmlich in Wäldern aufhalten und gilt als sehr gefährlich. «Die Tat hat sich klar gegen Mitarbeitende dieser Versicherung gerichtet», sagte Staatsanwalt Peter Sticher. Entwarnung könne keine gegeben werden.

    Video «Einsatzleiter: «Tat richtete sich vor allem gegen Krankenkasse»» abspielen

    Einsatzleiter: «Tat richtete sich vor allem gegen Krankenkasse»

    0:19 min, vom 24.7.2017

  • 15 :39

    Geschäfte wieder offen

    In der Altstadt werden die Absperrungen allmählich wieder aufgehoben, die Geschäfte öffnen wieder.

  • 15 :20

    Personen müssen im Stadthaus bleiben

    Peter Neukomm, Schaffhauser Stadtpräsident, befindet sich zurzeit im Stadthaus: «Hier kommt niemand rein und niemand raus. Auch wir hoffen, dass die Polizei den Täter bald fasst.» Wie die Polizei gegenüber Medienvertretern sagte, geht sie davon aus, dass sich der mutmassliche Täter nach wie vor in der Altstadt oder in der Umgebung Schaffhausen befindet.