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Zürich Schaffhausen Fall Mörgeli: Aufsichtskommission schaltet sich ein

Was ist wirklich am Medizinhistorischen Institut der Universität Zürich passiert? Dieser Frage geht nun auch die Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit des Zürcher Kantonsrates nach.

Porträt von Christoph Mörgeli.
Legende: Wurde Christoph Mörgeli von der Universität zu Unrecht entlassen? Keystone

Vor einem Jahr hatte es eine Mehrheit der Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit des Zürcher Kantonsrates noch abgelehnt, im Fall Mörgeli aktiv zu werden.

Jetzt sieht die Lage anders aus: Obwohl zurzeit noch immer alle straf- und personalrechtlichen Verfahren hängig sind, will die Aufsichtskommission eine Aufarbeitung und eine formelle Überprüfung der Ereignisse einleiten, wie deren Präsident, FDP-Kantonsrat Hans-Peter Portmann, bekanntgab. «Wir weden auch untersuchen, wie Doktorarbeiten von Medizinern begleitet werden, und wir werden auch schauen, wie ein Institut an der Universität beurteilt wird».

Auch Mobbingvorwürfe werden abgeklärt

Die Kommission will aber auch dem von Mörgeli und anderen SVP-Exponenten vielfach geäusserten Verdacht nachgehen, dass Mörgeli aus politischen Gründen gemobbt wurde: «Die Kommission nimmt diese Vorwürfe ernst und schaut, ob es Anzeichen dafür gibt», kündigt Portmann an.

Die Aufsichtskommission hat eine fünfköpfige Subkommission mit Christoph Ziegler (GLP) als Vorsitzenden bestimmt. Sie kann für ihre Arbeit mit der Unterstützung des ganzen Parlaments rechnen. Auch die FDP und die SP, die vor einem Jahr noch auf die Bremse standen, begrüssen heute die Untersuchung. Wann die Kommission erste Resultate vorlegen kann, ist noch offen.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Nach ges.Menschenverstand istSkandal ganz1fach1ne reineSchmierenkomödie gegenMörgeli von neidischen,protegierten„Akademikern“mit Narrenfreiheit im Saustall+anderer,uns unbekanntenNullen derUni,die denMörgeli hinausmobbten.Für dieseSubjekte ist es1fach unerträglich,dass sieNIE Format +Persönlichkeit des Mörgeli erlangen werden.Leuten wie dem Mörgeli verdanken wir aber Einsparung100er Milliarden von sinn- +nutzlosen Mitgliedsbeiträgen an dieEU. M.ist somit für Leitung des MuseumsQUALIFIZIERT.
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  • Kommentar von Urs Keller, Binningen
    Dieser Herr Condrau sollte aus dem Schatten hervortreten und Stellung zu den Anschuldigungen beziehen, oder stimmt der Verdacht dass Condrau als Rausschmeisser von oben beauftragt und engagiert wurde ? Man sollte natürlich nicht das Budget eines Museums kürzen und nachträglich den Zustand beanstanden. In der Regel gibt es Gespräche und der Vorgesetzte stützt den Umständen entsprechend den Zustand. Das war wohl nicht so.
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  • Kommentar von Albert Planta, Chur
    Das Theater um diesen schlecht qualifizierten Titularprofessor widert mich an. Anderen Leuten wird schon aus wirtschaftlichen Gründen gekündet und keiner schert sich darum.
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    1. Antwort von Marlies Artho, Schmerikon
      A. Planta Bestätigung gibt es noch keine, dass Mörgeli schlecht gearbeitet hat, dies heisst nicht, dass man damit das Auftreten der UNI Leitungen und Aufsichtsbehörden entschuldigen muss. Dies war seit Beginn eine schlechte Arbeit. 1. Die Veröffentlichung an die Zeitung. 2. Mitarbeiter nicht einbeziehen, und dieser erfuhr dies erst als es in der Öffentlichkeit war. 3. Das untertauchen einer Hauptfigur und dies bis heute. Der Auftritt dieser Beteiligten ist nicht gerade Vertrauensvoll.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Herr Planta, ich beneide Sie: Ich wäre glücklich, nur einen halb so vollen "Schulsack am Rücken" tragen zu können, wie ihn Herr Prof. Christoph Mörgeli trägt. Unvorstellbar, wie gross wohl Ihr Schulsack sein muss, wenn Sie hinter der PC-Tastatur Herr Mörgeli so arrogant als schlecht qualifizierter Titularprofessor verurteilen können! Da komme ich mir, wie ein "Schulbube" vor und bin vor Neid gegenüber Albert Planta, richtig niedergeschlagen!
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    3. Antwort von Albert Planta, Chur
      Marlies Artho, Schmerikon Er hat nun mal eine schlechte Qualifikation bekommen und auch wenn es der Mörgeli ist hat er nicht mehr Recht als normal sterbliche.
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    4. Antwort von Marlies Artho, Schmerikon
      A. Planta Mehr Recht hat keiner. Darf ich Sie bitten den Beitrag nicht nur einseitig zu lesen, sondern wenn schon beide Seiten. Wenn ich mir so überlege, die Politik wäre so einseitig und würde dem andern nie recht zu gestehen und die eigenen Fehler nie sehen, dann ist Diktatur nicht mehr weit entfernt. Sozialisten die doch für Menschenrechte kämpfen, aber dabei andersdenkenden dieses Recht nicht zugestehen. Wie soll denn so das Verständnis und der Frieden entstehen.
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    5. Antwort von Katharina Müller, 8400 Winterthur
      @ Planta - Während Jahrzehnten hatte Herr Mörgeli eine sehr gute Beurteilung, die wurde erst schlecht, als ein gewisser Mann aktiv wurde, der inzwischen von der Bildfläche verschwunden ist und nicht zu seinen Taten steht.
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    6. Antwort von Albert Planta, Chur
      Rolf Bolliger, Orpund Wie gut ihr Schulsack ist, ist eigentlich in dieser Affäre nicht massgebend und ich bin in der glücklichen Lage, nicht neidisch auf diesen "Prachtskerl" zu sein. Es ist immer die gleiche Art von Leuten, die versuchen anderen Unwahrheiten in die Schuhe zu schieben.
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    7. Antwort von Albert Planta, Chur
      Katharina Müller, 8400 Winterthur Es wurden Bilder von einem total vernachlässigten Medizinhistorischen Museum veröffentlicht. Das sagt wohl mehr als tausend Worte.
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