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Gemeinden helfen bei Maskenkauf ganz unterschiedlich
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 07.07.2020.
abspielen. Laufzeit 01:46 Minuten.
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Gratis Masken verteilen So greifen Zürcher Gemeinden Bedürftigen unter die Arme

Eine vierköpfige Familie bezahlt über hundert Franken pro Monat für Gesichtsmasken. Die Gemeinden bieten Hilfe an.

Der Bedarf an Masken ist seit der Einführung des Maskenobligatoriums im öffentlichen Verkehr gestiegen. Und das kann schnell ins Geld gehen. Eine vierköpfige Familie mit Kindern über zwölf Jahren muss mit monatlichen Ausgaben von über hundert Franken rechnen. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) empfiehlt deshalb, dass die Kantone und Gemeinden ihren Sozialhilfeempfängern unter die Arme greifen. Im Kanton Zürich handhaben es die Gemeinden unterschiedlich.

Einige Gemeinden geben Masken gratis ab

Gewisse Zürcher Gemeinden geben Masken an Sozialhilfeempfänger gratis ab. «Diese Menschen können die Masken dann auf der Gemeinde abholen kommen», sagt Jörg Kündig, oberster Zürcher Gemeindepräsident. Andere Gemeinden würden einen Beitrag für Masken im Rahmen der Finanzierung des Grundbedarfs einberechnen. «Und wieder andere Gemeinden geben den Sozialhilfeempfängern einen Betrag speziell für Masken ab», sagt Kündig weiter. Die Stadt Zürich etwa zahlt den Betrag nach dem Vorweisen der Quittung aus, heisst es bei den Sozialen Diensten der Stadt Zürich auf Anfrage.

Schaffhausen prüft jeden Einzelfall

Auch die Stadt Schaffhausen will jenen Menschen helfen, die wirklich Masken brauchen. Man prüfe jeden Fall einzeln, sagt Martin Amman, zuständig für die Sozialhilfe in Schaffhausen. «Familien mit Kindern sind in den Ferien oft im öffentlichen Verkehr unterwegs. Da ist der Verschleiss von Masken natürlich gross», so Amman. In solchen Fällen beteilige sich die Stadt an den Kosten für Masken. Jene Menschen unter die Arme greifen, die gar nicht auf den ÖV angewiesen seien, ergebe aber keinen Sinn.

Regionaljounral Zürich Schaffhausen 06:31 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Wie immer bei der auf diese Art organisierten Sozialhilfe haben diejenigen das Problem deren Einkommen gerade knapp über der Schwelle zur Sozialhilfe liegt. Die besagte vierköpfige Familie mit 2 Kindern über 12 Jahren hat dann einfach zusätzliche Ausgaben von 100 Franken, während diejenige Familie mit einem Einkommen knapp unter der Schwelle zur Sozialhilfe die Masken gratis erhält. Leider kann man das nicht ändern, da man keine negative Einkommenssteuer wollte, die Abstufungen erlauben würde.
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Gratis Masken abgeben sollte man dort wo sie getragen werden müssen. Bus, Bahn, Läden usw. Wenn der Bundesrat dies so verordnet hat, sollten die Masken gratis sein. So hat jeder seine Maske wo er sie wirklich braucht.
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    1. Antwort von Fabian Malovini  (malovini.ch)
      allerdings dürfte man die masken in dem fall nicht unbeaufsichtigt rumstehen lassen, weil sie innert kürzester zeit geklaut würden (so wie es offenbar zu beginn der pandemie in den spitälern geschah).
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