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Der Kampf um die Sitzplätze in der Zürcher S-Bahn beginnt
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 11.07.2019.
abspielen. Laufzeit 01:51 Minuten.
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Pläne des ZVV Es wird enger in den Zürcher S-Bahnen

Bis 2025 werden 20 Prozent mehr Menschen das Zürcher ÖV-Netz nutzen. Der ZVV weiss, wie er Platz schaffen will.

Immer mehr Menschen leben und arbeiten im Kanton Zürich, immer mehr Menschen nutzen das Zürcher ÖV-Netz. Konkret rechnet der ZVV damit, dass bis in sechs Jahren 20 Prozent mehr Menschen auf den Zürcher Schienen unterwegs sein werden.

Grafik S-Bahnen
Legende: ZVG

Mit der Durchmesserlinie und der Erweiterung des S-Bahn-Netzes hat der Zürcher Verkehrsverbund in den letzten vier Jahren der grösste Angebotsausbau in seiner Geschichte umgesetzt.

Weitere Meilensteine stehen noch bevor: der Brüttenertunnel auf der Strecke Zürich-Winterthur und der Bau eines vierten Gleises am Bahnhof Stadelhofen. Das Bundesparlament hat die Finanzierung der beiden Grossprojekte zwar gesichert, sie werden das ÖV-Netz allerdings erst ab 2035 entlasten.

Gewisse Enpässe sind unumgänglich.
Autor: Caspar FreyMediensprecher ZVV

Die Projekte seien später als ursprünglich geplant bewilligt worden, so ZVV-Mediensprecher Caspar Frey. Dass es in den S-Bahnen enger werde in den nächsten Jahren, sei darum unvermeidbar. Der ZVV prüft nun, ob einzelne Engpässe im Furttal und im Zürcher Oberland durch Perronverlängerungen behoben werden können.

Weiter hat der ZVV mitgeteilt, dass die Tickets vorerst nicht teurer werden sollen. In der Fahrplanperiode 2020/2021 soll es keine Tariferhöhungen geben. Der ZVV beantragt dem Kantonsrat zur Deckung des Defizits für diesen Zeitraum einen Rahmenkredit von 684 Millionen Franken.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Wenn die Bevölkerung in den starken Wirtschaftskantonen (wie eben Zürich) in diesem Masse so weiter zunimmt, steht der Verkehrskollaps nicht mehr weit vor uns! Immer mehr Geleise, Züge, Autobahnen und breitere Quartierstrassen! Was sagen eigentlich sie links/grünen "Klimaretter" zu dieser laufenden Entwicklung.....? (Still ruht der See!) bis er überläuft!
    1. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Dem Klima und der Erde sind Grenzen egal. Die Erde lebt ohne Mensch besser.
      Es gibt Gegenden in der Welt die sind wesentlich dichter besiedelt und die Welt funktioniert dort bestens.
  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Ja das freut uns doch, wenn wir endlich etwas näher zusammenrutschen können. Vor allem wenn es heiss ist. Da viele noch essen und Bier trinken ergibt das ein feiner Geruchsmix. Herrlich, dieses Verdichten!
    1. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Es geht wunderbar Brauchli.
      In echten Weltstädten funktioniert es noch besser. Und wer Gerüche vom Essen stört für den finden sich im Calancatal noch einsame Ecken
  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Der Kollaps ist zum Greifen nah.
    1. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Wo? In der Kleinstadt Zürich? Wegen 400000 plus die Million im Umland?
      Wahnsinn. Im Grossraum Tokyo leben 37 Mio und es funktioniert tadellos