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Positive Zwischenbilanz Bereits 4000 Kunden nutzen das automatische ZVV-Ticket

Vor dem Eingang einer S-Bahn bildet sich eine Menschentraube.
Legende: Keystone

Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV ist mit den Zahlen zufrieden: 4000 Kunden nutzen das neue Check-In-Ticket, 37'000 Billette konnten seit der Einführung Anfang April abgesetzt werden.

So funktioniert das Check-In-Ticket des ZVV

Das Prinzip ist simpel: Passagiere checken vor einer Fahrt mittels Fingerwisch auf ihrem Smartphone ein und nach dem Aussteigen wieder aus. Die ZVV-App berechnet dann die günstigste Ticketvariante und rechnet diese ab.

Bereits jedes zehnte Ticket, das über die ZVV-App gelöst wird, ist ein Check-In-Ticket, heisst es seitens des Zürcher Verkehrsverbunds. Dies weise auf eine starke Nutzung hin. Und es zeige, dass einerseits ein Bedürfnis auf dem Markt bestehe und andererseits das Check-In-Ticket die Bedürfnisse der Kunden schon sehr gut erfülle.

Ein Zug fährt in den Bahnhof Löwenstrasse am Zürcher HB ein.
Legende: Keystone

Probleme in Tiefbahnhöfen

Die Reaktionen der Kunden seien grundsätzlich positiv , heissts in der Mitteilung weiter. Jedoch sei es in Tiefbahnhöfen teilweise zu Schwierigkeiten beim Check-In oder Check-Out gekommen. Und auch mit Schwarzfahrern habe man noch Probleme, da diese nach einer Kontrolle früher auschecken und trotzdem weiterfahren können. Wie die Nachrichten-Agentur Keystone-SDA meldet, werden dafür Lösungen angedacht.

Der Test beim ZVV dauert bis Mitte des nächsten Jahres. Die Erkenntnisse aus Zürich fliessen dann ins nationale Projekt für ein automatisches Ticketing.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    4'000 Kunden, die wahlweise keine Ahnung vom Akkuverbrauch einer permanenten GPS-Vebindung haben oder aber von den Risiken für die Privatsphäre nichts wissen (wollen). Andernorts würde das für eine Aufklärungskampagne reichen ;-)
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