Zum Inhalt springen

Header

Audio
Externe Organisation soll künftig Contact Tracing übernehmen
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 02.07.2020.
abspielen. Laufzeit 02:23 Minuten.
Inhalt

Schwieriges Contact Tracing Zürcher Virenjäger sind am Anschlag

Die Corona-Ansteckungen haben im Kanton Zürich stark zugenommen. Dies erschwert es, mögliche Infizierte zu kontaktieren.

  • Die Zürcher Gesundheitsdirektion verzeichnete am Mittwochabend 48 neue Corona-Fälle.
  • Damit hat sich die Zahl der Neuinfizierten seit Anfang der Woche verfünffacht.
  • Für die 25 Zürcher Contact Tracer ist es deshalb nicht mehr möglich, sämtliche Personen einer Ansteckungskette zu kontaktieren.

Zu Beginn des Contact Tracings nannte die Zürcher Gesundheitsdirektion 50 Neuinfektionen pro Tag als oberste Grenze, um sämtliche Kontakte richtig nachverfolgen zu können. Wie sich jetzt nach dem Superspreader-Fall im Zürcher Club «Flamingo» zeigt, stossen die Contact Tracer aber bereits früher an ihre Grenzen.

«Gibt es in einem Fall wie beispielsweise in einem Club 300 Kontakte, sind wir gefordert», sagt die Zürcher Kantonsärztin Christiane Meier. Viele dieser Personen würden sich telefonisch bei den Contact-Tracern melden, was einen grossen Arbeitsaufwand bedeutet.

Eigenverantwortung bleibt wichtig

Die 25 Contact Tracer im Kanton Zürich telefonieren deshalb in gewissen Fällen nur noch mit der infizierten Person, welche andere angesteckt haben könnte. Sie müsse dann ihr Umfeld selbstständig informieren, so Christiane Meier. Für die Bekämpfung des Virus sei es deshalb entscheidend, wie benachrichtigte Personen mit den Informationen umgehen würden.

Meier vergleicht dies mit der Covid-App des Bundes, bei der betroffene Personen unter Umständen die Anweisung erhalten, sich in Selbstquarantäne zu begeben. «Nehmen die Betroffenen dies ernst, ist es weniger gefährlich, als wenn sie die Anweisung auf die leichte Schulter nehmen und sich nicht daran halten», so Meier.

Externe Organisation soll Kanton unterstützen

Um die Kapazität zu erhöhen, sucht die Zürcher Gesundheitsdirektion eine externe Organisation, welche das Contact Tracing übernimmt. Ursprünglich war dies auf September geplant. Aufgrund der steigenden Zahlen gibt die Gesundheitsdirektion aber bereits in den nächsten Woche bekannt, mit wem sie eine Partnerschaft eingeht.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen; 02.07.2020; 12.03 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

53 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.