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Legende: Audio Der Kanton Zürich muss neue Gymiprüfungen schreiben abspielen. Laufzeit 02:12 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 18.07.2019.
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Wegen Lehrplan 21 Der Kanton Zürich schreibt die Gymiprüfung neu

Nach den Sommerferien werden die 6. Klässlerinnen und -klässler im Kanton Zürich zum ersten Mal nach dem neuen Lehrplan 21 unterrichtet. Was bis jetzt noch kaum Beachtung fand: Mit dem neuen Lehrplan muss auch die Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium neu geschrieben werden.

Prüfung wird weniger umfangreich...

Der Bildungsrat hat jetzt die neuen Anforderungen für die beiden Prüfungsfächer Deutsch und Mathematik festgelegt. Was auffällt: Es wird nicht mehr derselbe Stoffumfang verlangt wie bis anhin.

Gewisse Dinge würden wegfallen, bestätigt Niklaus Schatzmann, Chef des Zürcher Mittelschul- und Berufsbildungsamtes auf Anfrage des «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Einfacher werde die Prüfung deswegen aber nicht: «Es verschieben sich die Stoffinhalte, das Leistungsniveau bleibt aber eigentlich gleich.»

...aber nicht weniger schwierig

Die Gymnasial-Quote soll deshalb auch in Zukunft im Kanton Zürich bei rund 15 Prozent bleiben. Und auch weiterhin sei eine gute Vorbereitung auf die Prüfung wichtig. Damit meine er nicht die vielen privaten Vorbereitungskurse, präzisiert Schatzmann: «Was an der Prüfung verlangt wird, wird alles im Unterricht behandelt, manchmal aber nur kurz und knapp. Es ist wichtig, den Stoff noch mal vertieft anzuschauen und vor allem zu üben.»

Noch fehlt aber neues Übungsmaterial, es gibt noch keine aktualisierten Musterprüfungen. Dazu seien Überlegungen im Gang, versichert Schatzmann. In den nächsten Monaten werden jetzt zuerst die neuen Prüfungen geschrieben.

Neue Prüfung auch für die 2. und 3. Sek

Auch für die Aufnahmeprüfung für das Kurzzeitgymnasium und die Fachmittelschulen müssen neue Prüfungen geschrieben werden. Dabei fällt besonders ins Gewicht, dass die Jugendlichen neu weniger Französischlektionen in der Sekundarschule haben, Französisch aber bei der nächsten Gymiprüfung noch getestet wird. Erst ab dem Schuljahr 2020/2021 fällt Französisch als Prüfungsfach weg und fliesst dann – zusammen mit weiteren Fächern – als Vornote als Basis für den Prüfungserfolg mit ein.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    "Lehrplan 21" - "Bildungs-Wirrwarr" dank unsinnigen, teuren "Kantönligeist-Sytemen" in der Mini-Schweiz! Wann kommt endlich Einsicht zu den Zuständigen im Bildungs-Un-Wesen" der Schweiz und damit, dass nun endlich ein gesamtschweizerisches "Bildungs-Grundsystem" eingeführt wird = übersichtlich, einfach, effizient und erst noch viel kostengünstiger für die SteuerzahlerInnen?
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  • Kommentar von Peter Müller  (PeRoMu)
    «das Leistungsniveau bleibt aber eigentlich gleich»: Wenn ich das lese, geht mir durch den Kopf, was ein Anwalt meint, wenn er von «eigentlich» redet. Das ist dann gleichbedeutend mit «kann auch genau so gut anders sein». Mein Verdacht: Die neue Gymiprüfung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der Nivellierung unseres Bildungssystems nach unten. Mit entsprechender inflationärer Wirkung und entsprechenden Mehrkosten. Bin gespannt, wann ich den Bäcker oder so mit «Herr Doktor» ansprechen muss.
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