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Viel CO2, viel Stickoxid: Dieselbusse sind nicht umweltfreundlich
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 19.12.2019.
abspielen. Laufzeit 02:02 Minuten.
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Weniger CO2-Austoss Dieselbusse sollen von Zürichs Strassen verschwinden

Im Kanton Zürich nimmt der politische Druck zu, im öffentlichen Verkehr auf umweltfreundliche Technologien zu setzen.

Wer den öffentlichen Verkehr nutzt, ist zwar bereits umweltfreundlicher unterwegs als Autofahrerinnen oder -fahrer. Doch auch Dieselbusse stossen vergleichsweise viel CO2 und Stickoxid aus. Das Zürcher Kantonsparlament möchte den Zürcher Verkehrsverbund ZVV deshalb verpflichten, auf Dieselbusse zu verzichten.

Vorlage hat gute Chancen

Im Parlament gibt es zwar bereits ähnliche Vorstösse, so FDP-Kantonsrat Alex Gantner, «wir haben jetzt einen konkreten Auftrag erteilt.» Er ist Präsident der zuständigen Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt. Als nächstes muss der gesamte Kantonsrat über die Vorlage beraten, die nicht umstritten ist.

Wir haben jetzt einen konkreten Auftrag erteilt.
Autor: Alex GantnerKantonsrat (FDP)

Auch der Zürcher Verkehrsverbund begrüsst die Stossrichtung der zuständigen Kommission. «Umweltfreundliche Antriebssysteme sind beim ZVV schon länger ein Thema», sagt Mediensprecher Thomas Kellenberger auf Anfrage. Mehrere Verkehrsbetriebe wie die VBZ testen bereits Elektrobusse oder andere umweltfreundliche Antriebssysteme.

Welcher Bus für welche Strecke?

Laut Kellenberger muss der ZVV allerdings genau analysieren, welche Lösung sich für welchen Anbieter eignet – und welche Kosten neue Fahrzeuge mit sich bringen: «Ein einziges System, das für sämtliche Fälle bestens funktioniert, existiert nicht», gibt Kellenberger zu bedenken.

Gewisse Batteriebusse müssen beispielsweise im Depot aufgeladen werden, andere unterwegs. «Je nach Streckenführung oder Topografie kann dies pro Unternehmen anders sein.»

Der Zürcher Verkehrsverbund soll in den nächsten zwei Jahren aufzeigen, welcher Bustyp sich wo am besten eignet. Dies sieht der Auftrag der zuständigen Kommission im Kantonsrat vor. Wann die Dieselbusse von Zürichs Strassen verschwinden, ist nicht definiert.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Bosshardt  (fbosshardt)
    Es gibt längstens den Trolleybus und nicht ohne Grund haben Bahn und Tram eine Oberleitung. Aber die eigentliche Frage ist doch nach Kosten/Nutzen dieser geplanten Übung. Wieviel CO2 wird eingespart und was kostet das. Ich habe nämlich den Verdacht, dass man mit demselben Geld woanders massivere CO2-Einsparungen machen könnte.
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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    (2) Es werden auch laufend bessere sogenannte Superkapazitoren entwickelt. Das sind elektrische Kondensatoren mit einer vergleichsweise hohen Ladung, die zum Bereitstellen von hoher Ladeleistung gedacht sind. Mit zunehmender Verbreitung von Schnellladestationen könnten sich nämlich Schwierigkeiten mit Lastspitzen für die EW's ergeben. Sobald solche Verbraucher eine gewisse Dichte erreichen, dürfte es nötig sein diese Last zu verteilen. Genau das machen diese Geräte.
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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Sehr gut, neulich gab es ja Berichte wonach ein bekannter CH-Hersteller massgeschneiderte Lösungen für solche Anwendungen entwickelt und anbietet. Aber auch dieser muss schauen dass er flexibel bleibt. Denn es wird laufend neues geben. Nur 1 Beispiel: Einer unserer Kunden entwickelt in israel einen Li-Ionen Akku der in 5 min vollständig geladen werden kann, und das mehr als 1000 mal, publiziertes Entwicklungsziel 5000 mal.
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