Zum Inhalt springen

Header

Video
Erschreckende Bilanz der Zürcher Krawallnacht
Aus Schweiz aktuell vom 15.12.2014.
abspielen
Inhalt

Zürich Schaffhausen Zürcher Krawalle: Über eine Million Franken Schaden

Die Krawallanten haben am Freitagabend Schaufensterscheiben eingeschlagen, VBZ-Automaten beschädigt, Autos angezündet und ein Schmuckgeschäft geplündert. Die Polizei geht von einem Schaden von weit über einer Million Franken aus. Die vier Verhafteten sind alle wieder auf freiem Fuss.

Bei den Krawallen in den Zürcher Stadtkreisen 3 und 4 am Freitagabend ist nach Angaben der Zürcher Stadtpolizei ein Sachschaden von weit über einer Million Franken entstanden. Seit Freitag gingen laufend Anzeigen wegen Sachbeschädigungen ein, teilte die Polizei mit.

Audio
Stadtpolizeisprecher Marco Cortesi zum Stand der Ermittlungen (15.12.2014)
02:14 min
abspielen. Laufzeit 02:14 Minuten.

Die Vandalen haben in den Stadtkreisen 3 und 4 unzählige Fensterscheiben eingeschlagen, Autos und Container angezündet und rund ein Dutzend VBZ-Automaten beschädigt.

Ausserdem hätten die Beteiligten auch ein Juweliergeschäft an der Lagerstrasse geplündert und Schmuck im Wert von mehr als 100'000 Franken gestohlen, so die Stadtpolizei weiter. Die Vandalen seien offenbar gut organisiert vorgegangen.

Vier Personen sind am Freitagabend nach den Krawallen festgenommen worden. Sie befinden sich mittlerweile alle wieder auf freiem Fuss. Einer von ihnen muss mit einem Strafbefehl wegen Landfriedensbruchs rechnen.

Gegen zwei der Festgenommenen laufe noch ein Ermittlungsverfahren. Sie seien aber entlassen worden, weil ihnen keine Straftat zugeordnet werden konnte. Aus dem gleichen Grund war bereits am Sonntag ein Mann entlassen worden.

«Sinnlose Gewalt»

Am späten Freitagabend hatten sich in der Stadt Zürich gegen 200 vermummte Personen aus der linksautonomen Szene versammelt.

Unter dem Motto «Reclaim the Streets» zogen sie durch die Stadtkreise 3 und 4, randalierten, schlugen wahllos Schaufensterscheiben ein und zündeten Autos an. Als die Polizei auffuhr, griffen die Vermummten gezielt Polizisten an. Sieben Polizisten wurden verletzt.

Audio
Rundgang durch zerstörte Europaallee (15.12.2014)
01:43 min
abspielen. Laufzeit 01:43 Minuten.

Die Polizei war von dem Aufmarsch überrascht worden, bestätigte Polizeivorsteher Richard Wolff (AL) am Sonntag. Der Einsatz werde jetzt analysiert. Die «sinnlose Gewalt» gegen Menschen und Sprayereien wie «All Cops Are Bastards» bezeichnete er als «menschenverachtend.»

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

26 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von A. W. , Winterthur
    Die Politik lädt ja gerade zu ein zu solchen Aktionen... Hauptsache keine Bestrafungen, jeder soll das tun, was er will... Mir tun die Polizisten leid, denen die Hände gebunden sind! Sauerei das!
  • Kommentar von Uli Knecht , Zweisimmen
    Es war schon ein Witz, dass nur vier verhaftet wurde. Jetzt kommt das Lachen, weil diese schon wieder frei sind. Dann war dies ja alles Legal - warum dann die Aufregung?
    1. Antwort von A. Zimmermann , Zürich
      @Uli Knecht: Ist doch logo, bei einer linken Stadtregierung!
  • Kommentar von Urs Weber , uri
    warum werden sie nicht aus der Schweiz nicht ausgeschafft? Oder doch ?
    1. Antwort von Thomas Steiner , Zürich
      Weil man niemand wegen Teilname an einer Demonstration, sprich Meinungsfreiheit ausgeschaft werden kann? Weil wir ein Rechtsstaat sind? Weil die Schweiz keine Auslieferungsabkommen für eigene Staatsbürger hatt? Weil unsere Verfassung das Land einen soll und nicht teilen? Weil FCZ Hooligan sein keine Straftat ist? Weil es Schweizer sind? Aus den Augen aus dem Sinn ist sowieso keine Lösung, Herr Weber..
    2. Antwort von A. Zimmermann , Zürich
      @Urs Weber: Weil diese Kriminellen behaupten, sie seien LINKE!