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Wie soll der Abfall in Zürich reduziert werden?
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 10.03.2020.
abspielen. Laufzeit 02:01 Minuten.
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Zürich fördert Mehrweggeschirr Weniger «Güsel» nach durchzechten Partynächten

Plastikflaschen, die sich stapeln und Pappteller, die achtlos am Boden liegen: Solche Abfallmengen nach Festveranstaltungen möchte die Stadt Zürich reduzieren. «Wir können nicht einfach sinnlos Abfallberge produzieren», ist der zuständige Stadtrat Richard Wolff überzeugt.

Nur wer will, macht mit

Möglichst viele Veranstalterinnen und Veranstalter der Stadt Zürich sollen deshalb Mehrweggeschirr einsetzen – freiwillig. Bei der Informationsveranstaltung «Forum Mehrweggeschirr» diskutierten sie mit Experten und Anbietern über offene Fragen wie den Transport oder die Lagerung des wiederverwendbaren Geschirrs.

Viele Veranstalterinnen und Veranstalter zeigten sich aufgeschlossen: Man wolle «umwelttechnisch ein Zeichen setzen» und «möglichst wenig Abfall» produzieren. Skeptischere Veranstalter kritisierten jedoch, Mehrweggeschirr sei nicht rentabel.

Gesetze und Verbote muss man durchsetzen, bestrafen und sanktionieren.
Autor: Richard WolffVorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements

Dennoch hält die Zürcher Regierung von einem Verbot von Einweggeschirr, wie es andere Schweizer Städte kennen, nicht viel. «Gesetze und Verbote muss man durchsetzen, bestrafen und sanktionieren», erklärt Richard Wolff. Dies sei weniger sympathisch, als wenn Veranstalter aus Überzeugung auf Mehrweggeschirr setzten.

Auch mit dem grössten Volksfest der Schweiz, dem «Züri-Fäscht», führt die Stadt Gespräche. In diesem Jahr gab es 250 Tonnen Abfall. «Es ist ganz klar, dass bei der nächsten Durchführung weniger Abfall entstehen soll», so Wolff.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen; 06.32 Uhr; fulu

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Marina Zingg  (openyourmind)
    ( Ich weiss nicht zu welchem der oben aufgeführten Artikel die Kommentarspalte gemeint ist )
    Umstrittene Herkunftsangabe
    Sollten die Täter mit ihrer Nationalität versehen werden,
    ist klar, dass Parolen wie: „Da sieht man es wieder, es sind immer die......“
    sofort erfolgen werden. Klar ist auch, dass die SVP in vorderster Front mit dabei sein wird mit dem Verunglimpfen der „Ausländer“.
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  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Die Zürcher Stadtregierung soll ein Pfand von Fr. 5.-- pro Plastikflasche und Teller einführen. Die Freiwilligkeit ist gewährt: Wer auf die 5 Fr. pro Flasche/Teller verzichten will, soll das Geschirr wegwerfen. Wer die 5 Fr. wieder haben will, wird das Geschirr an definierten Rücknahmestellen zurückgeben. Glauben Sie mir Herr Stadtrat Wolff: 90% des Abfalls wird zurückkehren. Litteringproblem gelöst!
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  • Kommentar von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
    „Skeptischere Veranstalter kritisierten jedoch, Mehrweggeschirr sei nicht rentabel.“ , So, so, dann sollen halt diese Veranstalter eine Abfallgebühr von Fr. 100 / kg bezahlen, dann rentiert Mehrweggeschirr.
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